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Medizin und Technik: Welche Möglichkeiten die Digitalisierung im Gesundheitsbereich bietet

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Medizin und Technik: Welche Möglichkeiten die Digitalisierung im Gesundheitsbereich bietet

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Fast täglich macht die Technik große Schritte in Richtung Zukunft. Mittlerweile profitiert auch der Gesundheitssektor sehr stark von der Digitalisierung. Diverse Apps geben beispielsweise Aufschluss über den eigenen Gesundheitszustand.
Medizin und Technik

Quelle: © unsplash.com, National Cancer Institute

Der Arztbesuch kann ebenfalls unter gewissen Umständen rein digital verlaufen und die Krankenversicherung lässt sich digital managen. Sogar die Bundesregierung setzt mit ihrer Corona-App auf die Zukunft. Medizin und Technik werden künftig wohl immer weiter Hand in Hand gehen. Welche Möglichkeiten es mittlerweile gibt und wie die Menschen davon profitieren können, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

E-Health und digitale Gesundheit

Damit das Thema „digitale Gesundheit“ vorangetrieben wird, hat die Bundesregierung schon richtig erkannt, dass vor allem digitale Infrastrukturen geschaffen und weiterentwickelt werden müssen. Digitale Technologien können dann dabei helfen, zukünftige Herausforderungen zu meistern, wie beispielsweise der demographische Wandel und der chronische Ärztemangel, der vor allem in ländlichen Gebieten Besorgnis erregt.

Die sogenannte E-Health Initiative ist bereits ein solcher Ansatz, der bereits laufende digitale Prozesse im Gesundheitssektor in Zukunft noch weiter vorantreiben will. Mittlerweile ist es nämlich so, dass Menschen ihren Gesundheitszustand mit sogenannten Wearables, in Form von Smartwatches und Fitnessarmbändern, selbst überwachen. Patienten suchen online nach Ärzten, deren Sprechzeiten sowie Krankheiten. Die Menschen informieren sich zudem zunehmend im Netz und via Apps über gesunden Lebensweisen.

Apps auf dem Smartphone, die gesund machen

Der Markt für Gesundheitsprogramme ist riesig und gefragt. Besonders beliebt sind vor allem Fitness-Apps und Lifestyle-Apps, die den Nutzern zu einem gesunden Lebensstil verhelfen sollen. Dabei können sie ganz klassisch einfach nur die Schritte zählen und kleine Challenges stellen. Das Stichwort ist hier „spielerisch“.

Wir haben das Gefühl, dass das Interesse an Gesundheit und körperlicher Fitness nie größer war. Das lässt sich zudem am aktuellen Fitnessmarkt erkennen. Sport- und Bewegungs-Apps auf dem Smartphone treiben ihre User spielerisch zur Bewegung. Befehle aus der App, wie „Nur noch 100 Schritte“ oder „nur noch zweimal aufstehen“, spornen an, um persönliche Tageschallenges zu bestehen. Die Motivation bleibt dadurch auf einem hohen Level.

Weitere Gesundheits-Apps, die helfen sollen, ausreichend Wasser am Tag zu trinken, laufen ebenfalls erfolgreich. Den Menschen wird die Verantwortung abgenommen, selbst an etwas zu denken. Gleichzeitig werden sie durch den Wettbewerbscharakter solcher Apps angespornt, aktiv zu werden und zu bleiben. Eine App, die alles kombiniert, also Fitness, Gesundheit und Ernährung ist beispielsweise YAZIO. Möglicherweise können wir uns sogar bald darauf freuen, dass es solche Gesundheits-Apps auf Rezept geben wird.

Versicherungen digital managen

Ein großer Bereich im Gesundheitswesen ist das Thema Versicherungen. Niemand in Deutschland kommt ohne Krankenversicherung aus, sei es eine private oder eine gesetzliche. Um den eigenen Versicherungsschutz auf ein digitales Level zu heben, kommen hier digitale Versicherungsmanager, wie beispielsweise die App von CLARK, ins Spiel.

Hier finden Patienten nicht nur Angaben zu ihren Versicherungen auf einen Blick. Sämtliche Policen können alle an einem Ort eingesehen werden und sind bei Bedarf auf dem Smartphone immer dabei. Das Team hinter der App gibt basierend darauf Vorschläge zur Optimierung des Versicherungsschutzes.  

Medizin und Technik: Digital zum Arzt gehen

Medizin und TechnikQuelle: © unsplash.com, National Cancer Institute

In naher Zukunft können wir davon ausgehen, dass die digitale Sprechstunde beim Hausarzt zum Standard werden kann, auch wenn das den persönlichen Kontakt nicht unbedingt ersetzen wird. Seit dem ersten April 2020 dürfen Ärzte unbegrenzt viele Patienten über eine Sprechstunde betreuen. Vor allem dann, wenn es lediglich um Absprachen und keine großen Untersuchungen geht, ist das sinnvoll.

Braucht der Patient eine Überweisung zu einem Facharzt, können Patienten das ganz einfach über das Internet erledigen. Weist der Patient Erkältungs- oder Grippesymptome auf, ist eine Krankschreibung aus der Ferne möglich. Wird lediglich ein Folgerezept benötigt, reicht einfach nur ein Klick. Auf diese Weise könnte digitale Sprechstunden das Leben von Ärzten und von Patienten deutlich erleichtern.

Um die Videosprechstunde in Anspruch zu nehmen, benötigen alle Beteiligten eine gewisse Grundausstattung. In den Praxen reichen Computer mit Kamera und Mikrofon. Außerdem werden Lautsprecher oder Kopfhörer benötigt. Bei den Patienten genügen in der Regel ein Smartphone oder ein Tablet sowie eine passende App.

Medizin und Technik: Digitale Gesundheitsakte

Mittlerweile geht das digitale Angebot sogar über Gesundheits-Apps und Video-Arztbesuche hinaus. Aktuell gibt es bereits mehrere Entwickler, die sogenannte digitale Gesundheitsakten anbieten. Dabei können Patienten die entsprechenden Gesundheitsdaten in die App eingeben, speichern und immer griffbereit haben.

Der Vorteil dabei liegt auf der Hand: Gerade dann, wenn Patienten das erste Mal zu einem neuen Hausarzt gehen oder einen Facharzt aufsuchen     , wissen diese noch nichts über den gesundheitlichen Zustand. Meist muss dann erst eine umfangreiche Selbstauskunft ausgefüllt werden, die dennoch noch nicht alle Bereiche abdeckt.

Digitale Gesundheitsakten bieten die Möglichkeit sämtliche angefragten Informationen und Daten mit der Datenbank des Arztes zu synchronisieren. Das erspart allen Beteiligten viel Arbeit. Auch in Notfällen müssen Ärzte nur einen Blick in die elektronische Gesundheitsakte werfen und wissen sofort Bescheid.

Der Nachteil dabei ist allerdings, dass sämtliche Gesundheitsdaten in der Cloud gespeichert werden müssen. So läuft man Gefahr zu einem gläsernen Patienten zu werden. Außerdem werden Eingabefehler und Bugs befürchtet, die eine angemessene Behandlung gefährden könnten. Dennoch glauben die Experten, dass eine elektronische Gesundheitsakte ein absolutes Muss für das Gesundheitssystem der Zukunft ist.

Senioren nicht ausschließen

Unsere Gesellschaft wird immer älter und gerade die älteren Menschen sollen von Angeboten wie der digitalen Sprechstunde profitieren. Leider ist vielen Senioren die neue Technik doch eher noch fremd. Obwohl der Computer und das Smartphone zu unserem Alltag gehören, wissen gerade ältere Menschen oft nichts damit anzufangen. Der Zugang zu solchen digitalen Angeboten bleibt ihnen verwehrt. Um das zu verhindern muss seitens der Politik noch enorm nachgebessert werden. Die Menschen müssen lernen mit Medizin und Technik umzugehen, um das Angebot nutzen zu können.

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