27.03.2020 – Kategorie: Technologie

Logistik im Online-Handel – das hilft Händlern jetzt durch die Krise

Logistik im Onlinehandel
Logistik im Online-Handel: Standartisierte Abwicklungsprozesse können bei Auftreten von Quarantänefällen helfen, die Logistik aufrecht zu erhalten.
  • Die Corona-Krise ist auch bei Online-Händlern angekommen.
  • Logistik im Online-Handel steht vor großen Herausforderungen.
  • Einheitliche Prozesse schützen vor Ausfällen.

Während die Logistik derzeit versucht mit den Auswirkungen des Coronavirus zurecht zu kommen, stehen einige Online-Händler einer kritischen Situation gegenüber. Etwa weil Transporte nicht mehr durchgeführt werden, Waren im Ausland festhängen oder weil Amazon andere Produktkategorien priorisiert. Aber auch bei der Logistik im Online-Handel gilt: Es gibt Anbieter, die derzeit trotz Corona-Krise gut aufgestellt sind und Online-Händlern in diesen Zeiten Zuversicht und Sicherheit geben. So etwa das Hamburger Start-up YouSellWeSend.

Logistik im Online-Handel umsetzen

„Bei YouSellWeSend wissen wir um die Sorge vieler Händler, denen große Einbußen oder gar der Bankrott droht, wenn ihre Waren nicht versendet werden können“, erklärt Henrik Gurtmann, Head of Operations bei YouSellWeSend. „Deshalb unternehmen wir alles in unserer Macht stehende, um einen reibungslosen Fulfillmentservice für unsere Kunden zu gewährleisten. Dabei zahlt sich unser innovatives und digital gestütztes Logistik-Konzept, welches einem Zusammenbruch des Versands vorbeugt, aus“, so Gurtmann.

Hinter dem Konzept des Start-ups steht ein Zusammenschluss von Lagerstätten, die als YouSellWeSend-Partnernetzwerk bezeichnet wird. Alle Lagerstandorte verwenden eine von YouSellWeSend bereitgestellte und praxiserprobte Fulfillment-Software.

Corona-Krise: Einheitliche Prozesse als Lösung

Das Unternehmen selbst fungiert als Verwalter und Vermittler der Flächen im Partnernetzwerk zu standardisierten Konditionen. Ware eines Kunden muss demnach nicht zwingend in einem bestimmten Lager untergebracht sein, sondern kann auf mehrere Standorte verteilt werden. Da alle Läger die gleiche Software verwenden und an standardisierte Abwicklungsprozesse gewöhnt sind, wird ein einheitlicher Prozess garantiert. Selbst im Falle einer Quarantäne-Maßnahme in einem der Läger, heißt das nicht, dass keine Ware mehr versendet werden kann.

„Käme es in einem der Läger, trotz Mehrfachschichtsystemen zur Vorbeugung, zur Quarantäne, würden wir die Waren unserer Kunden direkt in ein anderes Partnerlager transferieren. So beugen wir Ausfällen vor“, erklärt Gurtmann. Die Corona-Pandemie mag die Logistikbranche derzeit vor große Herausforderungen stellen – die Tatsache, dass es Lösungen und Konzepte gibt, die in diesem Fall greifen und Online-Händlern somit ein kleines bisschen mehr Sicherheit verschaffen, ist dennoch eine gute Nachricht für die Branche.

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