Lieferkette: Vier Maßnahmen, um Störungen effektiv zu vermeiden

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Lieferkette: Vier Maßnahmen, um Störungen effektiv zu vermeiden

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Lieferengpässe können Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Mit vier strategischen Maßnahmen lassen sich Schwachstellen in der Lieferkette frühzeitig identifizieren und so vermeiden.
Lieferkette Jaggaer

Quelle: Jaggaer

Unvorhergesehene Lieferengpässe stellen Unternehmen unter akuten Handlungszwang. Das haben jüngste Ereignisse wie die Corona-Pandemie, die Blockade des Suezkanals oder der Brand in einem Werk des Automobilzulieferers Renesas verdeutlicht. Umso wichtiger ist es, Schwachstellen in der komplexen Lieferkette frühzeitig zu identifizieren und entgegenzuwirken. Folgende vier strategische Maßnahmen unterstützen produzierende Unternehmen dabei, die Transparenz der Beschaffungsprozesse zu erhöhen, Risiken zu minimieren und die Supply Chain besser in den Griff zu bekommen.

1. Lieferkette: Lieferantenbasis für mehr Agilität diversifizieren

Unternehmen, die auf eine Single-Sourcing-Strategie setzen, sehen sich im Krisenfall mit einem hohen Ausfallrisiko konfrontiert. Durch die Erweiterung des Lieferantenstamms profitieren sie von einer höheren Sicherheit und müssen sich nicht länger auf die Lieferfähigkeit eines Hauptlieferanten verlassen. Daher sollte der Ausbau des Lieferantennetzwerks stets höher gewichtet werden als potenzielle Kosteneinsparungen.

2. 360-Grad-Sicht auf das Lieferantennetzwerk sicherstellen

Auch Unternehmen mit einem breiten Lieferantenportfolio sind beschaffungsrelevanten Risiken ausgesetzt, insbesondere wenn es an Transparenz mangelt. Denn ein vollständiger Überblick über die verschiedenen Zuliefererebenen ist Grundvoraussetzung für eine widerstandsfähige Lieferkette. So gilt es, die beauftragten Lieferanten regelmäßig nach definierten Kriterien sowie Leistungskennzahlen zu bewerten und zu vergleichen, unter anderem in Bezug auf Qualität, Risiko, Wert und Compliance-Vorgaben. Durch den Einsatz einer fortschrittlichen Softwarelösung wie Jaggaer One lassen sich die Intransparenz beseitigen und sämtliche Datenquellen zu einer 360-Grad-Sicht zusammenführen. So ist es Unternehmen möglich, proaktiv auf potenzielle Risiken zu reagieren.

3. Lieferkette: Ganzheitliches Lieferantenmanagement verfolgen

Die Resilienz von produzierenden Unternehmen steht und fällt mit der Stärke der Lieferantenbeziehungen. Denn enge Partnerschaften zahlen sich insbesondere in Krisenzeiten aus. Denn die Zulieferer helfen bereitwillig bei der Navigation durch Störungen in der Lieferkette und unterstützen die Lösungsfindung. Je nach strategischer Bedeutung sind dabei neue Ansätze des Beziehungsmanagements erforderlich. Jedoch ist stets darauf zu achten, auch kleine Lieferanten, die strategisch wichtige Waren beschaffen, nicht zu vernachlässigen. Schließlich kann ihr Ausfall weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, sofern die Versorgung nicht auf anderem Wege sichergestellt ist. Darüber hinaus ermöglicht ein ganzheitliches Lieferantenmanagement zum einen die Identifikation von leistungsschwachen Zulieferern, die es für eine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit zu ersetzen gilt. Zum anderen werden Synergien und bessere Möglichkeiten der Zusammenarbeit erkennbar.

4. Supply Chain Audits für schnellere Erkenntnisse um KI ergänzen

Die regelmäßige Durchführung von Audits unterstützt Unternehmen dabei, Schwachstellen in der Lieferkette aufzudecken. Dadurch können geeignete strategische Entscheidungen und Maßnahmen zu deren Behebung forciert werden. Durch Kombination von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen mit der fachlichen Kompetenz des Teams lassen sich die Zeit- und Kosteneffizienz bei großen Datenmengen wesentlich erhöhen und die Ergebnisfindung beschleunigen. Denn die neuen Technologien können relevante Informationen automatisch aggregieren.

Zudem lassen sich komplette Datensätze testen und auf diese Weise Anomalien wie auch Problembereiche identifizieren. Durch Automatisierung dieser Prozesse lassen sich die freigesetzten personellen Kapazitäten zur Optimierung der zeitdringlichsten Risiken und Chancen einsetzen, die sich im Rahmen des Audits und anderen strategischen Bereichen wie dem Lieferantenmanagement, Category Management oder der Risikoanalyse ergeben haben.

Jaggaer unterstützt Unternehmen mit einer Beschaffungssoftware, die alle Kernprozesse des Einkaufs auf der Plattform Jaggaer One abbildet. Die modular aufgebaute Plattform enthält folgende Anwendungen: Spend Management, Category Management, Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, E-Procurement, Rechnungsabwicklung, Supply Chain Management und Bestandsmanagement.

Lesen Sie auch:  Beschaffungsprozesse – derzeit geprägt von ungenutztem Potenzial und Corona-Krise

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