Lieferkette: Agilität schützt Unternehmen vor Folgen der Coronavirus-Krise

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Lieferkette: Agilität schützt Unternehmen vor Folgen der Coronavirus-Krise

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Die globale Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich massiv auf die Lieferkette von Unternehmen aus. Wie eine neue Studie von Camelot zeigt, sieht die Mehrheit der befragten Unternehmen Agilität in Verbindung mit einer verbesserten Lieferfähigkeit als größte Herausforderung für das Supply-Chain-Management in den nächsten drei Jahren.
IT-Workflows

Quelle: Alexander Supertramp - Shutterstock

Für 80 Prozent der befragten Verantwortlichen ist das Konzept der integrierten Business-Planung (Integrated Business Planning, IBP) ein zentraler Hebel, um die benötigte Flexibilität in der globalen Lieferkette zu erreichen. Bei der Integrierten Business-Planung werden die Vertriebs-, Finanz- und Lieferkettenplanungen in einem Unternehmen aufeinander abgestimmt und zu einem gemeinsamen, übergreifenden Betriebsplan zusammengeführt. Dies führt zu einer deutlich verbesserten fachbereichsübergreifenden Zusammenarbeit und damit zu erhöhter Agilität in den Lieferketten sowie kürzeren Lieferzeiten.

Lieferkette: Vollständige Umsetzung von IBP bringt Erfolge

„Die integrierte Business-Planung hilft Unternehmen, besser und schneller mit Ereignissen wie der aktuellen Coronavirus-Pandemie umzugehen. Derzeit werden die Möglichkeiten, die IBP bietet, jedoch nicht vollumfänglich ausgeschöpft. Unternehmen vergeben sich damit wichtige Chancen“, erklärt Dr. Josef Packowski, Managing Partner bei Camelot. Denn laut der Studie haben über 70 Prozent der Befragten IBP bisher nur in grundlegenden Formen umgesetzt.

Als größte Herausforderung bei der Umsetzung der Integrierten Business-Planung sehen die Studienteilnehmer die – vielfach ungewohnte – funktionsübergreifende Zusammenarbeit. Vor allem der wichtige Finanzbereich wird aktuell in rund zwei Dritteln der befragten Unternehmen nichtroutinemäßig in den IBP-Prozess einbezogen.

Befragung zur integrierten Business-Planung und Rolle der Lieferkette

Für die Studie „IBP Radar 2020“ von Camelot wurden Fach- und Führungskräfte im Bereich Supply-Chain-Management und Unternehmensplanung aus international tätigen Unternehmen der Branchen Chemie, Pharma, Konsumgüter und Fertigung befragt.
Die Camelot Management Consultants AG ist ein Beratungsunternehmen für Value-Chain-Management in der Prozess-, Konsumgüter- und Fertigungsindustrie. Das Unternehmen ist Bestandteil der Camelot-Gruppe mit weltweit 1.800 Mitarbeitern und Hauptsitz in Mannheim. Der Beratungsansatz und die Zusammenarbeit mit Technologie-Spezialisten garantieren den Projekterfolg über alle Phasen der Beratung, von der Entscheidungsfindung bis hin zur organisatorischen und technischen Umsetzung des Konzepts. (sg)

Lesen Sie auch: Technologietrends 2020: Wie das Business von der Digitalisierung profitiert

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