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Landwirtschaft 2.0: der vernetzte Bauernhof

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Echtzeitlösungen halten Einzug in die Landwirtschaft. Landwirte können damit den Einsatz von Düngemittel, Saatgut oder Maschinen optimieren und wertvolle Zeit, Kosten und Ressourcen einsparen. Als Partner des Bauernverbands präsentiert die Deutsche Telekom auf der Fachmesse Agritechnica vom 8. bis 14. November IT-Lösungen, die Landwirten bei der täglichen Arbeit helfen. Unter anderem die Echtzeitsteuerung von Landmaschinen und intelligente Lösungen zur Gebäudeüberwachung und -automation.
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Echtzeitlösungen halten Einzug in die Landwirtschaft. Landwirte können damit den Einsatz von Düngemittel, Saatgut oder Maschinen optimieren und wertvolle Zeit, Kosten und Ressourcen einsparen. Als Partner des Bauernverbands präsentiert die Deutsche Telekom auf der Fachmesse Agritechnica vom 8.  bis 14. November IT-Lösungen, die Landwirten bei der täglichen Arbeit helfen. Unter anderem die Echtzeitsteuerung von Landmaschinen und intelligente Lösungen zur Gebäudeüberwachung und -automation.

Keine Chance für Viehdiebe und Einbrecher

Über sein Tablet oder Smartphone hat der Landwirt stets im Blick, was im Stall oder auf der Weide geschieht: Sensoren an verschiedenen Stellen des Hofes senden einen Alarm auf das Mobilgerät, wenn Tore, Türen oder Gatter unbefugt geöffnet werden, Brandmelder warnen rechtzeitig bei Rauchbildung.

Die „Secure Building Solutions“ lassen sich nach Bedarf um Videosysteme ergänzen, so dass Landwirte bei einem Alarm auch aus der Ferne live über mobile Endgeräte verfolgen können, was auf dem Hof vorgeht.

Die einzelnen Komponenten, etwa Videoüberwachung oder Einbruchmelder, sind dabei vernetzt und auch das Fernsteuern von Rolltoren oder anderen Elektroeinrichtungen ist über das System möglich.

Landmaschine mit Satellitenkontakt

Beim Bewirtschaften von Feldern hilft moderne Technik, Mehrfachüberfahrten oder Versatz beim Säen, Düngen oder Ernten zu vermeiden. Ein Beispiel dafür ist RTK (Real Time Kinematic). Das Verfahren korrigiert die oft ungenauen GPS-Daten und funkt präzise Standortdaten in Echtzeit an Landmaschinen. Eine vernetzte Pflugmaschine kann ihre Fahrspur damit beispielsweise automatisiert und genau ausrichten. Bisher mussten Landwirte dazu eigene RTK-Basisstationen auf ihren Höfen oder am Feldrand aufstellen. Der Nachteil: hohe Investitions- und Betriebskosten und eine abnehmende Datengenauigkeit mit steigender Entfernung von der Basisstation.

Gemeinsam mit Leica Geosystems und Sensor-Technik Wiedemann (STW) hat die Telekom nun eine kostengünstige Nachrüstlösung entwickelt, die GPS-Korrekturdaten direkt über das Mobilfunknetz in das Lenksystem von Landmaschinen einsteuert. Die Anschaffung einer RTK-Station ist nicht mehr nötig. Die Maschine sendet ihre Position dazu über das Mobilfunknetz in die Telekom Cloud. Ein Korrekturdatensystem errechnet die präzisen Positionsdaten und schickt sie sofort zurück an die Maschine. Die wiederum passt Fahrspur, Düngemittel- oder Saatguteinsatz automatisch an und optimiert zusätzlich den Spritverbrauch.

STW präsentiert auf der Agritechnika außerdem eine Hardware-Lösung für Telematikdienste, die für die „Cloud der Dinge“ der Telekom zertifiziert ist. Zustandsinformationen aller angeschlossenen Landmaschinen lassen sich damit in Echtzeit in die Cloud übertragen und auf einem zentralen Web-Portal logisch verknüpfen.

Mehr Effizienz und Transparenz dank mobiler Zeiterfassung

Die Telekom hat mit ihrem Partner MobilZeit eine mobile Zeiterfassungslösung entwickelt, die Landwirten hilft, den Verwaltungsaufwand zu verringern und neue gesetzliche Vorgaben zu Mindestlohn und Arbeitszeit einzuhalten. Das Zeiterfassungssystem hat die Größe eines Mobiltelefons und ist mit Display, Tastatur und Auswertungssoftware ausgestattet. Mitarbeiter des Hofes erhalten einen münzgroßen Chip, den sie zu Beginn und am Ende der Arbeitszeit vor das Lesegerät halten. Dank integriertem RFID-Transponder  (Radio Frequency Identification) lässt sich der Chip berührungslos auslesen und die Arbeitszeit automatisch erfassen. Die Daten werden über die Telekom-SIM-Karte im Lesegerät an einen zentralen Rechner übertragen und Landwirten über die Auswertungssoftware bereitgestellt. Neben der Dokumentationspflicht in Zusammenhang mit dem Mindestlohn hilft das System, die Arbeitszeiten bestimmten Kostenstellen zuzuordnen. In Relation zur Erntemenge lassen sich so Lohnkostenanteil und Gewinn berechnen.

Spezielles Angebot für Landwirte

Mitglieder des Deutschen Bauernverbandes erhalten bei Neuabschluss eines Magenta-Mobil-S, -M- oder L-Business-Tarifs bis zum 31. Dezember 2015 einen Rabatt von bis zu 40 Prozent auf den Grundpreis für die ersten sechs Vertragsmonate.

Die Telekom zeigt die genannten Lösungen vom 8. bis 14. November auf der Agritechnika in Hannover in Halle 15, Stand G12.

 

 

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