Künstliche Intelligenz: Warum immer mehr Unternehmen in KI investieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Künstliche Intelligenz: Warum immer mehr Unternehmen in KI investieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Künstliche Intelligenz (KI) gilt gemeinhin als diejenige neue Technologie, mit sich nahezu alle Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen lassen. Da verwundert es nicht, dass 90 Prozent der Unternehmen in KI investieren wollen, wie eine neue Studie im Auftrag von IFS ergeben hat.
künstliche IntelligenzQuelle: Phonlamai Photo/Shutterstock

Fast 90 Prozent der Unternehmen verschiedener Branchen planen derzeit, in Lösungen für künstliche Intelligenz zu investieren. Den größten Vorteil von KI sehen sie 60 Prozent der befragten Unternehmen in der gesteigerten Produktivität ihrer Mitarbeiter. Das zeigt eine Studie des Medienunternehmens IEN und des Marktforschungsunternehmen CINT im Auftrag von IFS.

47 Prozent der Befragten erklären außerdem, KI zu nutzen, um Produkte und Services mit höherem Mehrwert für ihre Kunden anbieten zu können. Und 18 Prozent wollen bestehende Arbeitskräfte durch KI ersetzen. Fast die Hälfte (44 Prozent) der Investitionen wollen Unternehmen im Bereich industrielle Automation tätigen. Weitere Bereiche, in denen sie vermehrt KI einsetzen wollen, sind Customer Relationship Management (CRM) sowie die Bestandsplanung, was jeweils 38 Prozent angeben.

künstliche IntelligenzQuelle: IFS
Fast 90 Prozent der Unternehmen planen derzeit, in KI-Lösungen zu investieren.

Künstliche Intelligenz führt zu mehr Produktivität

Obwohl mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen eine höhere Produktivität der Mitarbeiter erwarten, rechnen 29 Prozent damit, dass sich die Belegschaft in ihrer Branche in den nächsten zehn Jahren aufgrund von KI verringern wird. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) erwartet sogar einen Zuwachs an Arbeitsplätzen. 24 Prozent der Befragten erwartem keine signifikanten Veränderungen.

Entscheider in Konzernen sehen diesen Aspekt pessimistischer als Befragte in kleinen und mittelständischen Unternehmen. 14 Prozent der Unternehmen mit Umsatz von mehr als 5 Mrd. US-Dollar erwarten, dass durch KI jeder zehnte Arbeitsplatz in ihrer Branche verschwinden wird. Diese Einschätzung teilen nur vier Prozent der kleinen Unternehmen mit einem Umsatz von 50 bis 100 Millionen US-Dollar. Ein Grund dafür könnte darin liegen, dass Konzerne insgesamt mehr Mitarbeiter haben, die mit internen, administrativen Prozessen beschäftigt sind, die einfach automatisiert werden können.

Künstliche Intelligenz erfordert gesellschaftlichen Wandel

Bei der Frage nach einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit KI gaben 56 Prozent der Unternehmen an, dass Ausbildungsprogramme angepasst werden müssen, um Menschen besser auf den Einsatz von KI vorzubereiten. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten geht davon aus, dass durch KI neue Tätigkeitsfelder geschaffen werden und der Verlust von Arbeitsplätzen durch höhere Produktivität so ausgeglichen werde.

15 Prozent der Befragten betrachten eine kürzere Arbeitswoche von 30 Stunden als sinnvoll, um die höhere Produktivität der Mitarbeiter durch KI auszugleichen. Nur fünf Prozent nannten ein Grundeinkommen als eine Möglichkeit, mit der die Gesellschaft auf einen möglichen Arbeitsplatzverlust durch KI reagieren sollte.

„Kurzfristig geht es bei KI nicht um den Ersatz von Mitarbeitern, sondern darum, sie zu unterstützen. KI-Technologie kann Menschen mehr und bessere Informationen zur Verfügung stellen, damit sie schnellere und konsistentere Entscheidungen treffen können“, erklärt Bob De Caux, Vice President of Artificial Intelligence and Robotic Process Automation bei IFS. „Zudem wird KI zunächst vor allem monotone Aufgaben automatisieren. Mitarbeiter können sich dann auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren, anstatt ihre wertvolle Arbeitszeit für repetitive Tätigkeiten zu verwenden. Sie haben beispielsweise mehr Zeit, um innovative Ideen zu entwickeln und disruptive Ansätze für ihr Unternehmen und ihre Branche zu finden. Daher wird sich in einigen Bereichen eine höhere Produktivität weniger in den verkauften Stückzahlen als vielmehr in Form von Marktgeschwindigkeit, Designverbesserungen, oder der Möglichkeit, Endkunden eine bessere Technologie schneller zur Verfügung zu stellen, ausdrücken.“

Zur Methodik der Studie: Für die Studie „How are Companies Planning to Adopt Artificial Intelligence and Adjust to Resulting Disruptive Change“ wurden Entscheider in 600 Unternehmen weltweit befragt, darunter 95 Unternehmen aus Deutschland. In Deutschland gehören 56 Prozent der befragten Unternehmen der produzierenden Industrie an. Die Studie wurde durch das Medienunternehmen IEN sowie das Marktforschungsunternehmen CINT im Auftrag von IFS durchgeführt. IFS entwickelt und liefert weltweit Business-Software für Unternehmen, die Güter und Anlagen bauen und vertreiben sowie Dienstleistungen erbringen. (sg)

Lesen Sie auch: Wie künstliche Intelligenz die Automatisierung von Entscheidungen voranbringt

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Werbung

Top Jobs

Data Visualization App/BI Developer (m/f/d)
Simon-Kucher & Partners, Germany/Bonn or Cologne
› weitere Top Jobs
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Big Data, ERP, KI, AR, Cloud, RPA – wie Unternehmen mit digitalen Technologien ihre Zukunft sichern

2025

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.