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Kostenmanagement: IT-Bereich spürt den langen Schatten von Covid-19

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Kostenmanagement: IT-Bereich spürt den langen Schatten von Covid-19

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Wie der neue Statusreport 2021 von Flexera zu IT-Kosten zeigt, haben Unternehmen bei der digitalen Transformation und Cloud-Migration das Tempo beschleunigt, um die Corona-Pandemie besser managen zu können. Welchen Beitrag dazu effizientes Kostenmanagement leisten kann.
Kostenmanagement

Quelle: wutzkohphoto/shutterstock

Laut dem „Flexera 2021 State of Tech Spend Report“, der aktuelle Zahlen zum Kostenmanagement im IT-Bereich liefert, entfielen im Durchschnitt 7,5 Prozent des Unternehmensumsatzes auf IT-Ausgaben. Dabei hinterließ Covid-19 insbesondere im Cloud-Bereich einen deutlichen Fußabdruck. Bei der Hälfte der befragten Unternehmen stiegen auf Grund der Corona-Pandemie die Ausgaben für SaaS (57 Prozent), für die Public Cloud (49 Prozent) und für die Anschaffung von mobilen Geräten (45 Prozent).

Die Kosten für On-Premise Software hingegen fielen um ganze 36 Prozent. Die Verlagerung der IT-Ausgaben in Richtung SaaS und Cloud war für viele Unternehmen notwendig, um Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken und den Geschäftsbetrieb aufrecht zu halten. Ein Ende dieses Trends ist für 2021 nicht abzusehen. Vielmehr stehen neben SaaS und Public Cloud auch Investitionen in die Automatisierung (73 Prozent) sowie KI und Machine Learning (64 Prozent) an.

Kostenmanagement
Die Ausgaben für SaaS, Public Cloud und Desktops sowie Notebooks sind bei der Mehrheit gestiegen. (Grafik: Flexera)

Kostenmanagement: Cloud-Wachstum durch Innovationen

„Der Druck auf Unternehmen ist tatsächlich enorm. Auf der einen Seite soll die digitale Transformation weiter vorangetrieben und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Auf der anderen Seite heißt es, Kosten sparen“, erklärt Jim Ryan, Präsident und CEO von Flexera. „Die Jagd nach Innovationen beflügelt das Wachstum der Cloud. Doch dieses rapide Wachstum ist nicht immer nachhaltig und kann zu einer zu einseitigen Sicht auf IT-Ausgaben führen. Es geht ja nicht nur um die Cloud. Jedes Unternehmen, das mehrere Millionen Euro für seine IT ausgibt, braucht umfassende Transparenz was die Kosten angeht – egal ob Cloud, SaaS oder On-Premise. Das erlaubt es erst, den ROI jeder einzelnen Anwendungen auf den Prüfstand zu stellen.“

Die Optimierung der IT-Ausgaben durch Kostenmanagement gehört 2021 zu den wichtigsten Aufgaben von CIOs und IT-Verantwortlichen. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen (49 Prozent) geht davon aus, dass die IT-Ausgaben im kommenden Jahr weiter steigen. Ganze 32 Prozent wollen (oder müssen) ihre Ausgaben wiederum senken. So oder so rutscht das Ausgabenmanagement damit auf der Prioritätenliste signifikant nach oben (27 Prozent; 2020: neun Prozent).

Kostenmanagement
Die größten Auswirkungen von Covid-19 liegen im Homeoffice und in Umsatzeinbußen. (Grafik: Flexera)

Digitale Transformation und Cybersicherheit sind wichtigste IT-Initiativen

Zu den Top-IT-Initiativen zählen 2021 auch weiterhin die digitale Transformation (56 Prozent), Cybersicherheit (50 Prozent) und der Weg in die Cloud (48 Prozent). 86 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich das Tempo der digitalen Transformation weiter beschleunigt. Europa geht dabei von einem sehr deutlichen Anstieg aus (51 Prozent) im Vergleich zu Nordamerika (35 Prozent). Als Folge der Corona-Pandemie ist bei 48 Prozent der Befragten die Bereitschaft in die Cloud zu wechseln gestiegen. Darüber hinaus wirkt sich die Krise weiter auf das Home-Office (74 Prozent), den Umsatz/Gewinn (51 Prozent) sowie gekürzte Budgets (47 Prozent) aus. Die Ausgaben für die Cloud (30 Prozent) übersteigen die Ausgaben für On-Premise (24 Prozent).

Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) machen davon 20 Prozent aus. Software as a Service (SaaS) kommt auf 10 Prozent der Cloud-Ausgaben. Im Zuge ihrer Cloud-Migration, planen 55 Prozent der Befragten die Zahl der Rechenzentren im nächsten Jahr zu reduzieren. Ganze 7 Prozent haben vor, ihre Rechenzentren vollständig aufzugeben. Nur 14 Prozent gaben an, die Zahl ihrer Rechenzentren zu erhöhen.

Flexera
Das Tempo der Digitalisierung hat sich durch Covid-19 beschleunigt. (Grafik: Flexera)

Kostenmanagement: Höhere Transparenz gefordert

Zu den größten Herausforderungen des IT-Ausgabenmanagements zählt die Tatsache, dass es sich nach Aussage der befragten Unternehmen bei zwölf Prozent der IT-Ausgaben um unnötige und vermeidbare Kosten handelt. Branchenexperten schätzen den Anteil mit 30 Prozent deutlich höher ein. Die größten Probleme bereitet die Kostentransparenz bei Business Services (51 Prozent) sowie bei On-Premise, SaaS und Cloud (46 Prozent). Mit einem Anteil von 47 Prozent bei den Befragten ist Microsoft mit Abstand der größte Anbieter auf dem Weg in die Cloud.

Amazon Web Service (AWS) schafft es mit 22 Prozent auf Platz zwei und überholt damit etablierte Anbieter wie Oracle, SAP und IBM (jeweils 6 Prozent). Überhaupt scheint Microsoft seine Führungsposition weiter auszubauen. So gaben 61 Prozent der Unternehmen an, ihre Ausgaben für Microsoft Azure zu erhöhen. Auch bei SaaS (57 Prozent) und lizenzierter Software (46 Prozent) darf Microsoft mit Zuwachs rechnen. Weniger vielversprechend sieht es bei Oracle und IBM aus: Hier wollen die befragten Unternehmen ihre Ausgaben für lizenzierte Software deutlich reduzieren (Oracle: 25 Prozent, IBM: 23 Prozent).

Flexera
Die Mehrheit der Unternehmen will die Ausgaben für Microsoft-Software erhöhen. (Grafik: Flexera)

Zur Methodik der Studie

Der „Flexera 2021 State of Tech Spend Report“ gibt einen Einblick in aktuelle und zukünftige Technologieausgaben aus der Sicht von CIOs und IT-Verantwortlichen in Unternehmen. Der Bericht zeigt, wie Unternehmen ihr Kostenmanagement neu ausrichten, um zentrale IT-Initiativen zu unterstützen, wie sie IT-Ausgaben nachverfolgen und verwalten und vor welchen Herausforderungen sie bei der Ausgabenoptimierung stehen. Die Umfrage zum Flexera 2021 State of Tech Spend Report wurde 2020 durchgeführt. Die Befragten setzen sich aus 474 IT-Führungskräften in nordamerikanischen und europäischen Unternehmen mit 2.000 oder mehr Mitarbeitern zusammen und stammen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Finanzdienstleister, Einzelhandel, E-Commerce und Industrie. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind Führungskräfte auf C-Level.

Flexera unterstützt Führungskräfte Transparenz und Kontrolle über die Technologie-Assets ihres Unternehmens zu behalten. Der Anbieter ermöglicht es, on-Premise oder in der Cloud wichtige IT-Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das Portfolio umfasst Lösungen für Einblicke in IT-Assets, Ausgabenoptimierung und Flexibilität. (sg)

Lesen Sie auch: Digitalisierung: Kostentreiber oder Einsparpotenzial für Unternehmen

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