Kommentar zum Ausfall von AWS und Azure

Innerhalb weniger Tage sorgten die Ausfälle von AWS und Azure für Schlagzeilen. Unternehmen werden sich als Folge genau überlegen müssen, wie sie ihr Ausfallrisiko im Bezug auf Public-Cloud-Angebote minimieren können und welche alternativen Ansätze verfügbar sind. Tintri und Zerto, beides Unternehmen die mit neuen, für die Cloud entwickelten Ansätzen am Markt präsent sind, kommentieren die Ausfälle und erläutern, was Unternehmen daraus lernen können, um zukünftig gewappnet zu sein.

"Manche Workloads sind im eigenen Rechenzentrum besser aufgehoben.“

“Der Ausfall von Azure letzte Woche zeigte wieder einmal, dass sogar die großen Public-Cloud-Angebote nicht immun gegen Stromausfälle oder falsche Kommandozeilen sind. Die Public Cloud hat sich zwar stark verbessert, ist trotzdem nicht für alle Workloads geeignet, von denen einige in der eigenen Unternehmenscloud besser aufgehoben sind. Die jüngsten Probleme von Azure und S3 sollten Unternehmen dazu veranlassen, ihre Cloud-Strategie zu überdenken, um das Risiko für Ausfälle zu minimieren.” (Autor: David Griffiths ist VP EMEA bei Tintri.)

„Mit einer hybriden Cloud setzt man nicht alles auf eine Karte.“

“Vor zwei Wochen sorgte der Ausfall von S3 dafür, dass AWS offline war und somit auch Millionen von Kunden. Diese Woche musste mit Microsoft ein weiterer, eigentlich als äußerst sicher geltender Gigant, den Ausfall seiner Azure Cloud einräumen. Obwohl Microsoft den Fehler relativ schnell, innerhalb von acht Stunden, beheben konnte, bestätigen die Ausfälle von Azure und AWS, dass die Public Cloud noch immer verwundbar ist. IT-Profis müssen ihre Organisation vor solchen Ausfällen schützen. Die Widerstandsfähigkeit der IT ist immens wichtig und wird daran gemessen, wie schnell Ausfälle behoben werden und Nutzer und Kunden nichts davon merken. Dies wird durch eine Kombination aus verschiedenen Dingen erreicht, inklusive der Nutzung von Replikation von Daten auf mehrere Ziele, sowohl in der Cloud als auch im eigenen Rechenzentrum. Mit einer solchen hybriden Cloud als Vorsichtsmaßnahme setzt man nicht alles auf eine Karte. So kann man sicherstellen, dass ein Ausfall einer Plattform abgefedert werden kann – und das Unternehmen sich nicht von einer Public-Cloud-Plattform abhängig macht.” (Autor: Jennifer Gill ist Director Global Product Marketing bei Zerto)

(jm)

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