16.01.2023 – Kategorie: Digitale Transformation

Kollaboration und Kommunikation: 4 wichtige Trends für 2023

KollaborationQuelle: oatawa - Adobe Stock

Die mobile Kollaboration und Kommunikation wird im Jahr 2023 einige grundlegende Veränderungen erfahren. Für New Work, Mobile Work und Homeoffice werden sichere und interoperable Anwendungen benötigt, die immer und überall verfügbar sind. Auf diese vier Entwicklungen sollten sich Unternehmen einstellen.

1. Standardisierung von Spezifikationen für die Kollaboration

2023 wird die Bedeutung von Monokulturen nachlassen und proprietäre Lösungen werden in einigen Bereichen weiter an Bedeutung verlieren. Der Trend geht in Richtung standardisierter Spezifikationen. Auf diesen kann dann eine Vielzahl von Lösungen und Clients aufsetzen, die übergreifend zusammenarbeiten. Das soll Abhängigkeiten verhindern. Diese Entwicklung hat allerdings sowohl Befürworter als auch Kritiker. Durchgesetzt hat sich bisher noch keine Seite.

2. Kollaboration: Integration von Fachanwendungen

 Im ultramobilen Betrieb geht der Trend weg vom Laptop hin zum vollintegrierten Arbeitsplatz auf dem Tablet oder Smartphone. Dort erfolgt dann auch die Bearbeitung von Fachanwendungen. Diese werden entweder über entsprechende Schnittstellen (API) in die Kollaborations-Software integriert oder über Web-Clients (Responsive UI) eingebunden.

3. Zwei-Faktor-Authentifizierung per System-on-Chip

Große Smartphone-Anbieter gehen zunehmend dazu über, Verfahren wie Mobil TAN oder Smartcard durch ein System-on-Chip (SoC) im Gerät selbst zu ersetzen. Das eröffnet Software-Anbietern den Weg zu höheren Sicherheitsstandards, die von den Anwendern einfacher zu nutzen sind.

4. Blockchain sichert Kollaboration ab

Die Blockchain-Technologie taucht zunehmend für die Abarbeitung von Hintergrundprozessen auf. Dazu zählen unter anderem die Authentifizierung, die Sicherung der Ursprungsoriginalität, das automatisierte Vertragsmanagement oder die fälschungssichere Speicherung von Dokumenten.

„Die ultramobile Kollaboration und Kommunikation wird im kommenden Jahr insgesamt an Bedeutung noch zulegen. Das wird den Kampf um Spezifikationen, Sicherheitsstandards und Benutzerfreundlichkeit weiter verschärfen. Für die Anwenderinnen und Anwender heißt das mehr Sicherheit, größere Auswahl und komfortablere Bedienung“, erklärt Thomas Bitschnau, Head of Product bei Materna Virtual Solution.

Smartcard für SecurePIM erhält Freigabeempfehlung des BSI

Die interne Smartcard von Materna Virtual Solution arbeitet ohne zusätzliche externe Geräte. Diese stellt die mobile Kommunikation auf VS-NfD-Niveau (Verschlusssachen – Nur für den Dienstgebrauch) mit deutlich verbessertem Komfort sicher. Die Container-Applikation SecurePIM für mobile Endgeräte erlaubt Mitarbeitern von Behörden das Arbeiten, Kommunizieren und Transferieren von Daten in einer abgesicherten Umgebung.

Die interne Smartcard realisiert durch die Nutzung der Security Hardware des Gerätes und eigener Zertifizierungsdienste eine vollständige Registrierung und Anmeldung bei SecurePIM. Und zwar ohne den Einsatz von externen Smartcards und den damit verbundenen Lesegeräten, die auf Updates angewiesen sind und aufgeladen sein müssen. Die Lösung kommt bereits bei höheren Bundesbehörden zum Einsatz. Sie hat jetzt die Freigabeempfehlung durch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) erhalten.

Die Anmeldung bei SecurePIM über die interne Smartcard ist schnell, einfach und gewährleistet die vertrauliche Speicherung und Übertragung von Daten auf höchstem Sicherheitsniveau. Für die neue Bedienung ist lediglich die Geräte-PIN erforderlich, was den Prozess deutlich beschleunigt und zusätzliche Passwörter oder Geräte zur Verifikation überflüssig macht. Voraussetzungen für die Nutzung der internen Smardcard sind ein iPhone oder iPad mit Secure Enclave und A13-Prozessor. Zukünftige Modelle benötigen eine Zulassung durch das BSI, um den VS-NfD-Standard anzubieten.

Die zur Materna-Gruppe gehörende Materna Virtual Solution ist ein auf sichere mobile Anwendungen spezialisierter Softwarehersteller mit Sitz in München und Entwicklungsstandort in Berlin. (sg)

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