KI-Technologien: Deutsche Unternehmen erwarten enorme Veränderungen

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Künstliche Intelligenz wird Wirtschaft und Gesellschaft spürbar verändern – und das bereits in naher Zukunft. 79 Prozent Unternehmen in Deutschland erwarten bis spätestens 2030 Veränderungen durch KI-Technologien. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervor.
Conversational KI KI-Lösungen KI-Technologien

Quelle: PopTika/shutterstock

  • Neue Umfrage des Bitkom zu KI: Acht von zehn befragten Unternehmen rechnen mit spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft in spätestens zehn Jahren.
  • Dreiviertel der Unternehmen sehen sich bei KI-Technologien selbst noch als Nachzügler.
  • Geringe Bereitschaft bei kleinen und mittleren Unternehmen, in KI & Co. zu investieren.

Jedes elfte Unternehmen rechnet damit sogar schon im kommenden Jahr, 22 Prozent in zwei bis fünf und 33 Prozent in sechs bis zehn Jahren. 15 Prozent der befragten Unternehmen sind der Ansicht, dass künstliche Intelligenz bereits heute Wirtschaft und Gesellschaft spürbar verändert. Und 17 Prozent erwarten vor Ablauf von zehn Jahren die ersten Auswirkungen. Aber kein Unternehmen geht davon aus, dass KI-Technologien an Wirtschaft und Gesellschaft spurlos vorbeigehen wird. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

KI-Technologien Bitkom
Jedes viertes Unternehmen möchte 2021 oder später in KI-Technologien investieren. (Grafik: Bitkom)

KI-Technologien bieten riesige Chancen

„Künstliche Intelligenz ist eine Basistechnologie, die uns überall in unserem Alltag, aber auch in der Industrie oder in der Wissenschaft jetzt schon begegnet und künftig noch viel häufiger begegnen wird. KI-Technologien unterstützen den Menschen, indem sie ihn vor Fehlern bewahren oder bei Aufgaben assistieren, wie der Qualitätskontrolle in der Industrie oder der Prüfung von Röntgenbildern in der Medizin“, erklärt Achim Berg, Präsident des Bitkom. „KI bietet riesige Chancen. Diese Chancen sollten wir uns nicht durch ein Übermaß an Sonderregulierung verstellen, vielmehr müssen die in den jeweiligen Lebensbereichen geltenden Gesetze und Regeln auch für KI-Lösungen konsequent angewandt werden.“

Bitkom künstliche Intelligenz
Achim Berg ist Präsident des Digitalverbands Bitkom e.V.

Laut Bitkom müsse die Politik nun klug und mit Augenmaß handeln, damit die deutsche Wirtschaft bei der Zukunftstechnologie KI nicht ins Hintertreffen gerät. Schon jetzt sieht sich mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen eindeutig als Nachzügler bei der künstlichen Intelligenz, weitere 22 Prozent halten sich eher für Nachzügler. Demgegenüber sagen nur 16 Prozent, sie seien eher KI-Vorreiter, und gerade fünf Prozent sehen sich bei dieser Technologie klar vorne.

Zu geringe Bereitschaft für Investments in KI

Oliver Henrich, Vice President Product Engineering Central Europe bei Sage, kommentiert die Ergebnisse der Studie: „Die aktuelle Studie des Bitkom hat gezeigt, dass für viele Unternehmen das Thema KI noch vergleichsweise weit weg ist. Die Mehrheit der Betriebe erwartet, dass es noch mehrere Jahre – mitunter bis zu einem Jahrzehnt – dauern kann, bis sich konkrete Auswirkungen dieser Technologie zeigen werden. Insofern ist es nachvollziehbar, dass die Bereitschaft, etwa binnen Jahresfrist, in KI und Co. zu investieren, gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen sehr gering ist.“

Digitalisierung Sage
Oliver Henrich ist Vice President Product Engineering Central Europe bei der Sage GmbH. (Bild: Sage)

Heinrich ist überzeugt, dass sich KMUs durch Investitionen in diesem Bereich bereits jetzt wertvolle Wettbewerbsvorteile sichern könnten: „Denn eine große Stärke von KI liegt in der Analyse von vorhandenem Datenmaterial und der Ableitung von Prognosen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft. Das heißt: Marktchancen lassen sich damit sehr präzise identifizieren. Aus unserer Sicht bieten sich für KMUs dadurch zahlreiche Chancen – vor allem für die Zeit, wenn nach der gegenwärtigen Krise der erwartete Aufschwung einsetzen wird – sich im Rennen mit ihren Marktbegleitern eine gute Ausgangsposition zu sichern. Insofern empfehlen wir, bereits jetzt in KI zu investieren und sich technologisch für die Zukunft gut aufzustellen.“

Zur Methodik der Studie: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 603 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland von Februar bis Ende März 2021 telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Wann wird künstliche Intelligenz die Gesellschaft spürbar verändern, egal ob positiv oder negativ?“ und „Wo steht Ihr Unternehmen generell beim Thema künstliche Intelligenz?“. (sg)

Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Immer mehr Unternehmen planen Einsatz der Technologie

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