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KI-Projekt: Wie ein Cloud-Service autonom auf neue Mehrwertsteuersätze umstellt

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KI-Projekt: Wie ein Cloud-Service autonom auf neue Mehrwertsteuersätze umstellt

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Künstliche Intelligenz ist einer der technologischen Innovationstreiber, sowohl im B2B-, als auch im B2C-Sektor. Wie eine neue IDC-Studie zeigt, bestätigen 90 Prozent der weltweit befragten Unternehmen, dass sie mindestens ein KI-Projekt bereits implementiert haben oder in den nächsten Monaten einführen wollen.
KI-Projekt

Quelle: Phonlamai Photo/Shutterstock

Die Forschung rund um das Thema künstliche Intelligenz bringt immer wieder erstaunliche und teilweise auch befremdliche Ergebnisse hervor. Ende letzten Jahres machte eine Anwendung von künstlicher Intelligenz von sich reden, die auf Basis von acht Millionen trainierten Webseiten-Inhalten so gute Texte verfasste, die fast nicht mehr von Werken menschlicher Autoren zu unterscheiden waren. Doch nicht jedes KI-Projekt führt gleich zu Diskussionen um Urheberrechte und mögliche „Fake-News-Bot“.

KI-Projekt: Erkennungssoftware für Rechnungen und Auftragsbestätigungen

Bernd Kullen ist KI-Experte bei AFI Solutions, das auf die Digitalisierung von Dokumentenprozessen rund um SAP S/4HANA und SAP ERP spezialisiert ist. Er experimentiert seit Längerem mit einer KI-unterstützen Erkennungssoftware für Rechnungen, Auftragsbestätigungen und Co. Dabei muss er aber bei der Zusammenarbeit mit Kunden oft feststellen, dass deren Erwartungen an KI-Lösungen zu hoch oder unrealistisch sind. „Ich selbst musste mich erst an die teilweise langsamen Fortschritte gewöhnen“, berichtet Kullen. „Vielen Unternehmen scheint es zudem nicht klar zu sein, dass solche Projekte auch gerne einmal scheitern können und ihr ROI nicht immer sofort zu erkennen ist.“

Eine ähnliche Bilanz zieht eine aktuelle IDC-Studie: Jedes vierte befragte Unternehmen berichtet darin sogar von einer 50-prozentigen Fehlschlagquote bei KI-Projekten. Zum einen liege das an fehlenden Ressourcen, KI-Experten und Data Scientists, zum anderen am fehlenden Mut und Durchhaltevermögen, einem eigenen KI-Projekt auch die nötige Zeit für Experimente zu geben und nach gescheiterten Tests einfach unter geänderten Rahmenbedingungen weiterzumachen.

Produktives KI-System in der Cloud überrascht

Erst mit diesem Mut können Tests mit künstlicher Intelligenz zu dem ein oder anderen überraschenden Ergebnis wie bei AFI Solutions führen: Fast unbemerkt sind hier nach dem 1. Juli 2020 auf den Rechnungen eines Kunden des SAP-Spezialisten die neuen Mehrwertsteuersätze aufgetaucht. Der Kunde nutzt bereits seit einiger Zeit das Business-Process-Outsourcing-Angebot des SAP-Add-On-Anbieters und wickelt seine Rechnungsverarbeitung digital über den Cloud-Service AFI DocumentHub ab. Dabei wurden die aktuellen Sätze in den hochgeladenen Belegen erkannt, obwohl die Ergänzung der neuen Mehrwertsteuersätze in der Erkennungssoftware noch gar nicht durchgeführt wurde.

KI-Projekt: Autonome Anpassung der Mehrwertsteuer

Kullen erklärt das überraschende Phänomen: „Dadurch, dass wir im DocumentHub unsere AFI KI im Einsatz haben, gibt es für viele Rechnungen Kandidaten, die sich auch für die Erkennung von Rechnungssummen anwenden lassen. Dort werden keine Inhalte gespeichert, sondern geografische Informationen – also was befindet sich wo auf dem Dokument. So können sich die Inhalte eines trainierten Werts unterscheiden beziehungsweise ändern, was eben zu dieser automatischen Übernahme der neuen Mehrwertsteuersätze geführt hat.“

Dass die über die KI erkannten Werte dann auch rechnerisch zusammenpassen, stellt eine Plausibilitätsprüfung der gelesenen Summen sicher. So hat die künstliche Intelligenz die Anpassung der Mehrwertsteuer autonom vorgenommen. „Solch ein Beispiel spricht klar für KI-unterstützte Prozesse und Projekte“, resümiert Kullen und ergänzt: „Wir bei AFI Solutions sind gespannt, wie sich unsere künstliche Intelligenz weiterentwickeln wird, und freuen uns schon auf die nächsten Überraschungen. Mein Rat an alle, die mit KI-Systemen arbeiten wollen, lautet: Habt Mut zu experimentieren – und gebt nicht zu schnell auf.“

Die AFI Solutions GmbH ist ein Lösungsanbieter zur Digitalisierung und Optimierung von Dokumentenprozessen rund um SAP. Ihre Lösungen decken den gesamten Purchase-to-Pay- und Order-to-Cash-Prozess ab. Der Softwarehersteller bietet alles aus einer Hand: Mit dem RedPaperCenter als Managed Service können Unternehmen die Digitalisierung unterschiedlichster Papierdokumente einfach auslagern. Bei der Prozessoptimierung punktet die AFI mit ihren SAP-integrierten Softwarelösungen. Der Cloud-basierte DocumentHub als Software-as-a-Service rundet das Produktportfolio ab. (sg)

Lesen Sie auch: Digitale Transformation: Warum deutsche Unternehmen jetzt umdenken müssen

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