KI-Forschung: Avast und die Tschechische Technische Universität gründen Labor für Cybersicherheit

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Avast wird die Forschung der Technischen Universität Prag im Bereich künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen in der Cybersicherheit finanzieren. Die Zusammenarbeit ist die erste ihrer Art in Tschechien.
KI-ForschungQuelle: sdecore/Shutterstock

Avast, Anbieter von digitalen Sicherheitslösungen, und die Tschechische Technische Universität Prag (CTU) haben eine Partnerschaft zur Förderung der Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens angekündigt. Die Zusammenarbeit ist die erste ihrer Art auf diesem Gebiet. Im Avast AI and Cybersecurity Laboratory (AAICL) auf dem Campus der CTU in Prag werden Experten und Wissenschaftler den Großteil der Forschung durchführen.

KI-Forschung: Einblicke in die Gefahrenlandschaft

Im Labor arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammen. Die Forscher kombinieren Einblicke in die Gefahrenlandschaft mit CTU-Studien über komplexe und schwer zu erfassende Bedrohungen. Auf Basis dieser Informationen untersuchen die Forscher, welche Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung von Cyberangriffen wirksam sind.

Darüber hinaus testen sie neue Technologien einschließlich jener, die auf künstlicher Intelligenz basieren, um immer ausgeklügeltere und in hohem Maße destruktive Attacken abwehren zu können. Zu den Zielen des Labors gehören die Veröffentlichung bahnbrechender Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet sowie die Optimierung der Malware Detection Engine von Avast samt der KI-basierten Erkennungsalgorithmen.

„Die Stärke dieser Partnerschaft besteht darin, dass wir unsere Forschungsergebnisse künftig gemeinsam nutzen und deren Anwendung in der Praxis erleichtern. Damit künstliche Intelligenz im Bereich Cybersicherheit gut funktioniert, benötigen wir eine Menge Daten. Aber wir brauchen auch Cybersicherheitsexperten und Akademiker für eine detaillierte Malware-Analyse, die wir wiederum in die KI-Systeme einspeisen können. Unsere Zusammenarbeit mit der CTU soll den weltweit umfassendsten Datensatz für Cybersicherheit mit einigen der besten Köpfe im Bereich der KI zusammenführen, damit wir voneinander lernen können”, sagt Ondrej Vlcek, CEO von Avast. „In den falschen Händen kann künstliche Intelligenz anspruchsvollere Malware entwickeln und massenhaft Spearphishing-Angriffe durchführen. Diese Allianz mit der CTU wird dazu beitragen, KI-basierte Angriffe jetzt und in Zukunft zu umgehen.”

KI-Forschung: Talentpool der Technischen Universität Prag erweitern

Das Avast AI and Cybersecurity Laboratory (AAICL) in der Fakultät für Elektrotechnik der CTU (FEE CTU) wird von Avast mit einer Investition von einer Million US-Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren unterstützt. Die Mittel verwendet das Labor für die Durchführung wissenschaftlicher Forschung im Bereich KI und maschinelles Lernen, um den Talentpool der CTU zu erweitern und die Universität als eine der führenden akademischen Institutionen für KI und Cybersicherheit zu etablieren.

Die Einrichtung des AAICL ist das Ergebnis der erfolgreichen Teamarbeit zwischen Avast und der CTU. Zu den gemeinsamen Projekten gehören das Forschungsprojekt Aposemat zu IoT-Geräten im Februar 2018 und kürzlich die Entdeckung von Geost, einem großen Android-Bank-Botnetz, das russische Smartphone-Nutzer angegriffen hat. Das Labor wird drei hauptberufliche Senior-Forscher und bis zu zehn Doktoranden der FEE CTU beschäftigen.

KI-Forschung: Erkennung von sich entwickelnder Malware

Der CTU-Forscher Sebastián García, der zum Laborleiter des AAICL ernannt wurde, meint: „Die Zusammenarbeit mit der Industrie ist entscheidend, um unsere akademische Forschung voranzubringen. Das Labor wird die globalen Erkenntnisse, Bedrohungsdaten und Erfahrungen von Avast mit KI und Sicherheitsforschung der CTU kombinieren, um ein gemeinsames Programm zu entwickeln, das die großen Cybersicherheitsprobleme unserer Zeit angeht, einschließlich der Erkennung von sich entwickelnder und hoch entwickelter Malware, der IoT-Sicherheit sowie der Identifizierung und Analyse von Fake News.” 

Die Tschechische Technische Universität

Die Tschechische Technische Universität in Prag ist eine der größten und ältesten technischen Universitäten Europas. Die CTU zählt derzeit acht Fakultäten (Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Nuklearwissenschaften und Physik, Architektur, Verkehrswissenschaften, Biomedizintechnik, Informationstechnologie) und mehr als 18.500 Studierende. Für das Studienjahr 2018/19 bietet die CTU in Prag ihren Studierenden 252 akkreditierte Studiengänge in tschechischer Sprache und 83 in Fremdsprachen an. Die CTU bildet moderne Fach-, Wissenschaftler- und Führungskräfte mit Fremdsprachenkenntnissen aus. (sg)

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