KI-Anwendungen: Zustimmung der Deutschen wächst in der Pandemie

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Ist die Pandemie ein Treiber für Digitalisierung und künstliche Intelligenz? Tatsächlich wünscht sich nach eineinhalb Jahren Pandemie der Großteil der Deutschen intelligente Lösungen, die den Alltag erleichtern. Und sie sind bereit, dafür persönliche Daten preiszugeben, zeigt eine neue Umfrage von adesso.
KI-Trend KI-Anwendungen

Quelle: Tatiana Shepeleva/shutterstock

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise gewinnen digitale Technologien an Bedeutung: Sie werden zur Überwachung der Virus-Ausbreitung, zur Erforschung und Entwicklung von Tests, Impfstoffen und Behandlungen sowie zur sicheren Vernetzung und Kommunikation eingesetzt. Viele Verbraucher sehen deshalb in Digitalisierung und in KI-Anwendungen einen Retter in der Krise: Die überwiegende Mehrheit in der Umfrage von adesso unterstützt den Einsatz moderner Technologien zur Pandemiebekämpfung – und würde dafür auch den Zugriff auf persönliche Daten gewähren.

Künstliche Intelligenz ist Gewinner der Corona-Krise

Der Krisengewinner KI: Mediziner suchen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz nach Wirkstoffen gegen Covid-19, Forschende arbeiten an Anwendungen, die Infektionen am Hustengeräusch erkennen, Desinfektionsroboter reinigen selbstständig das Krankenhaus und Cobots nehmen automatisiert Abstriche. Diese digitalen Technologien für die Pandemiebekämpfung haben einen großen Schub erfahren. 68 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass durch die Corona-Krise KI-Anwendungen an Bedeutung gewonnen haben.

Schlechtes Zeugnis für die öffentliche Verwaltung: Behörden und Ämtern attestieren die Studienteilnehmer allerdings einen gewaltigen Nachholbedarf. 93 Prozent fordern mehr digitale Prozesse in der öffentlichen Verwaltung. Fast genauso viele – nämlich 88 Prozent – sind der Meinung, dass die Gesundheitsämter in Deutschland diese Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise nutzen. Ein gutes Beispiel ist Sormas: Mit dem Tool sollten eigentlich Infektionsketten über kommunale Grenzen hinweg verfolgt werden. Doch stattdessen setzen viele Einrichtungen nach wie vor ein Faxgerät dafür ein.

Das goldene Lamm Datenschutz: Trotz vieler Diskussionen und entgegen der Meinung mancher Fachleute sind die Verbraucherinnen und Verbraucher bereit, ihre persönlichen Daten für die Pandemie-Bekämpfung zu teilen. So würden 76 Prozent der Befragten Informationen für die Nachverfolgung und Ermittlung von Kontaktpersonen zur Verfügung stellen. 67 Prozent würden eine KI-gestützte App nutzen, die beispielsweise automatisch das Risiko von Begegnungen bewertet.

KI-Anwendungen Adesso
Fast die Hälfte der befragten Nutzer haben bereits Erfahrungen mit Chatbots auf der Website eines Händlers oder eines TK-Anbieters gemacht. (Grafik: adesso)

KI-Anwendungen sollen größere Rolle spielen

„Ob in der medizinischen Versorgung, der Verwaltung oder im gesellschaftlichen Leben: Die große Mehrheit wünscht sich, dass digitale und KI-Anwendungen eine größere Rolle spielen. Auch wenn ich die Tendenz ahnte: Mich überrascht das Ausmaß der Zustimmung. Unsere Gesellschaft ist bei den Themen deutlich weiter, als es manche Diskussion über Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Transformation vermuten lässt“, erklärt Prof. Dr. Volker Gruhn, Aufsichtsratsvorsitzender der adesso SE.

Adesso Gruhn
Prof. Dr. Volker Gruhn, Aufsichtsratsvorsitzender der adesso SE.

Zur Methodik der Studie: adesso hat gemeinsam mit der Kölner Marktforschungsagentur heute & morgen im Zeitraum von Januar bis Februar 2021 eine Umfrage zum Thema künstliche Intelligenz durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in dem Report „Zum Status von KI in D-A-CH“ veröffentlicht. Dabei wurden insgesamt 956 Unternehmensentscheider sowie 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher unterschiedlichster Branchen und Altersgruppen in der DACH-Region befragt. (sg)

Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Unternehmen in DACH haben noch Potenzial

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