Kaspersky Lab und Interpol: Partnerschaft zum Austausch von Threat Intelligence

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Kaspersky Lab hat mit Interpol ein Abkommen zum Austausch von Erkenntnissen im Bereich Threat Intelligence unterzeichnet und vertieft damit sein Engagement für die weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen Cyberkriminalität. Der rechtliche Rahmen soll die Zusammenarbeit zwischen Kaspersky Lab und Interpol durch die gemeinsame Nutzung von Bedrohungsdaten über die neuesten Cybercrime-Aktivitäten weltweit erleichtern und weiter ausbauen.

Anton Shingarev, Kaspersky Lab

Kaspersky Lab hat mit Interpol ein Abkommen zum Austausch von Erkenntnissen im Bereich Threat Intelligence unterzeichnet und vertieft damit sein Engagement für die weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen Cyberkriminalität. Der rechtliche Rahmen soll die Zusammenarbeit zwischen Kaspersky Lab und Interpol durch die gemeinsame Nutzung von Bedrohungsdaten über die neuesten Cybercrime-Aktivitäten weltweit erleichtern und weiter ausbauen.

Da Cyberbedrohungen nicht vor Landesgrenzen Halt machen, ist Kaspersky Lab ein Verfechter der Zusammenarbeit in der Wirtschaft. Seine Unternehmensexperten kooperieren regelmäßig mit Interpol, um neu entdeckte Cyberbedrohungen mit der Polizei in den Mitgliedsstaaten zu teilen. Kaspersky war unter anderem an der von Interpol durchgeführten Cybercrime-Operation beteiligt, bei der ein Botnetz mit fast 9.000 Command-and-Control (C2)-Servern und hunderten von kompromittierten Webseiten – inklusive staatlicher Portale – in der ASEAN-Region entdeckt wurden.

Darüber hinaus unterstützte Kaspersky Lab eine globale Operation von Interpol Global Complex for Innovation (IGCI) in Singapur, bei der das Simda-Botnetz mit über 770.000 infizierten PCs weltweit zerschlagen wurde.

Open-Source-Tool getestet und verbessert

Durch die Zusammenarbeit mit Interpol konnten die Experten von Kaspersky Lab ein kostenloses Open-Source-Tool testen und verbessern, das die Untersuchung von Cyberbedrohungen schneller und einfacher macht. Damit sparen die Forscher nicht nur Reisezeit, es hilft Strafverfolgungsbehörden zudem, schnell typische Artefakte zu identifizieren, die nach einer Cyberattacke zurückbleiben.

Das neue Abkommen vertieft die bestehenden Beziehungen zwischen den beiden Organisationen und formalisiert den Austausch von Daten, die Interpol bei derartigen Untersuchungen unterstützen können. Das Ziel von Kaspersky Lab ist, Informationen über die eigene Cyber-Threat-Forschung zu teilen, die mit ihrer digitalen Forensik dabei hilft, Cyberkriminelle zu stoppen.

Austausch von Erkentnissen entscheidend

„Der Austausch von Erkenntnissen ist entscheidend für den Kampf gegen die ständig wachsende Bedrohungslandschaft“, so Anton Shingarev, Vice-President Public Affairs bei Kaspersky Lab (im Bild). „Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit Interpol im Kampf gegen Cyberkriminalität zu erweitern. Unsere Experten bewegen sich sicher auf dem Gebiet der Cybersicherheitsforschung und manchmal sind wir der einzige Anbieter, der eine bestimmte Infektion zu der Zeit erkennen kann. Wir hoffen, dass wir durch die weitere Stärkung unserer Beziehung zu Interpol Strafverfolgungsbehörden auf neue Weise unterstützen können, indem wir entscheidende Informationen über spezifische Cybercrime-Situationen in den jeweiligen Ländern austauschen. Cyberkriminalität wird immer komplexer und verändert sich schnell. Der private Sektor speichert oftmals wertvolle Daten über Malware, die der Schlüssel zur Lösung eines Falls sein können.“

„Das neue Abkommen von Interpol mit Kaspersky Lab ist ein weiterer Schritt in unserem stetigen Engagement, dass Strafverfolgungsbehörden weltweit Zugang zu denjenigen Informationen erhalten, die sie zur Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen benötigen. Wir haben gesehen, dass die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor essenziell ist, um das globale Phänomen, das in Umfang und Komplexität immer größer wird, wirksam zu bekämpfen”, sagt Noboru Nakatani, Executive Director bei IGCI.

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