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IT-Trends 2020: Warum Know-how für hybride IT so gefragt ist

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IT-Trends 2020: Warum Know-how für hybride IT so gefragt ist

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In dem neuen Report zu IT-Trends 2020 von SolarWinds wird die sich verändernde Rolle der Technologie in Unternehmen und der Zusammenbruch traditioneller IT-Silos untersucht. Durch die Zunahme von Cloud Computing müssen sich die Technikexperten in Unternehmen auf das Management hybrider Infrastrukturen und das Sicherheitsmanagement konzentrieren.
IT-Trends 2020

Quelle: laymanzoom - Shutterstock

  • In dem neuen IT-Trends Report 2020: The Universal Language of IT von SolarWinds wird die sich verändernde Rolle der Technologie und der Zusammenbruch traditioneller IT-Silos in Unternehmen untersucht.
  • Unternehmen planen weniger als 25 Prozent ihrer Budgets für neue Technologien ein und priorisieren stattdessen Cloud und Hybrid IT.
  • Experten fordern den Ausbau der Kompetenzen in den Bereichen Sicherheit und APM sowie nicht-technischer und zwischenmenschlicher Fähigkeiten.

In dem jährlich veröffentlichten SolarWinds IT-Trends Report 2020: The Universal Language of IT wird untersucht, wie sich der Zusammenbruch traditioneller IT-Silos auf Technikexperten im Bereich On-Premises-, Cloud- und Hybrid-Umgebungen auswirkt. Die Studie zeigt dabei eine veränderte Realität für Technikexperten auf: Rollen nähern sich stark an, doch die Budgets sind weniger auf neue Technologien als vielmehr auf hybride IT ausgerichtet.

Dadurch erweitert sich das Aufgabenfeld der Technikexperten vom IT-Betrieb zur Optimierung. Obwohl die Umfragedaten vor der Covid-19-Pandemie erhoben wurden, welche Fachleute aus dem Technologiebereich zu noch unverzichtbareren Arbeitskräften machte, untermauert diese herausfordernde Situation die Ergebnisse. Mit Fernarbeit und erhöhter Belastung der IT-Umgebungen müssen globale Unternehmen in vollem Umfang operieren.

IT-Trends 2020: Veränderte Rolle der Technologie

Die Studie The Universal Language of IT befasst sich mit der veränderten Rolle der Technologie in Unternehmen sowie der Verantwortung von Technikexperten, die für die Sicherstellung der allgemeinen Betriebszeit, der Verfügbarkeit und der Leistung zuständig sind. Außerdem wird die stärkere Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung beschrieben, um den Geschäftserfolg zu fördern. Technikexperten geben an, dass sie angesichts der kontinuierlichen Zunahme von Cloud Computing Bereiche wie das Management hybrider Infrastruktur, Anwendungsleistungs-Management (Application Performance Management, APM) und Sicherheitsmanagement zunehmend priorisieren, um die Ergebnisse ihrer Unternehmen zu optimieren.

Nachdem sich IT-Rollen aufgrund des hohen Vernetzungsgrads moderner IT-Umgebungen annähern und jetzt neue oder mehr Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, setzen Technikexperten auch auf nicht-technische und zwischenmenschliche Fähigkeiten, um Teamwork sicherzustellen. Außerdem erhöht die Kommunikation mit Führungskräften ihre Kompetenz der „universellen Sprache der IT“. Um in der heutigen Zeit erfolgreich zu bleiben, muss das Know-how sowohl in technischen als auch in nicht-technischen Bereichen ausgebaut werden.

Auswirkungen von hybriden IT-Umgebungen

„Seit Jahren sprechen wir über Hybrid IT und deren Bedeutung für Technikexperten. In unserem siebten Jahr des IT-Trends Reports sehen wir die Auswirkungen von Hybrid IT: das Aufbrechen traditioneller Silos und die Zusammenführung von Kernkompetenzen für On-Premises- und Cloud-Umgebungen“, erklärt Joe Kim, Executive Vice President und Global Chief Technology Officer bei SolarWinds.

„Gerade jetzt, wo Organisationen weltweit neuen Herausforderungen und Unsicherheit begegnen, müssen wir diese Realität ernst nehmen und uns auf die Entwicklung von Know-how und Bereitschaft in Schlüsselbereichen wie Sicherheit, Cloud-Infrastruktur und Anwendungsüberwachung konzentrieren. Die IT bleibt zwar ein wichtiger geschäftlicher Treiber, doch Technikexperten haben die Möglichkeit, zur Beruhigung des Unternehmens beizutragen und sich darauf zu konzentrieren, Leistung effektiv zu kommunizieren, jetzt und in Zukunft“, so Joe Kim.

IT-Trends 2020: Mehr Know-how für Technikexperten

Joe Kim ist überzeugt, dass heute mehr denn je Technikexperten mit der Geschäftsführung zusammenarbeiten müssten, um die Unternehmensziele zu erreichen, und gleichzeitig Zeit und Energie investieren müssten, um das notwendige Know-how zur Förderung des Geschäftserfolgs auszubauen. „SolarWinds bietet Technikexperten einfach zu benutzende, erschwingliche Produkte, aber wir verstehen auch, dass unsere Kunden oft mehr von unserer Partnerschaft erwarten. Deshalb investieren wir auch in die Bereitstellung eines breiten Spektrums an Schulungsressourcen – von denen viele seit Beginn an virtuell waren – und in eine Online-Nutzer-Community, in der sie sich mit Fachkollegen austauschen können.“

Zu den Angeboten von SolarWinds zählen Customer Success Center, MSP Institute, SolarWinds Academy, die THWACK Community mit über 150.000 registrierten Mitgliedern, die jährliche virtuelle Schulungsveranstaltung THWACKcamp, die zweimal im Jahr stattfindende Kundenveranstaltung SolarWinds Empower MSP und digitale Schulungsprogramme wie SolarWinds Lab und TechPod.

IT-Trends 2020 – wichtige Ergebnisse des Reports

In dem SolarWinds IT Trends Report 2020: The Universal Language of IT werden die Schwerpunktbereiche von Technikexperten in einer Welt beschrieben, in der sich Rollen stark annähern. Außerdem wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen diese neue Realität auf die Kompetenzen im IT-Bereich und in nicht-technischen Bereichen hat. So konzentrieren sich Technikexperten weniger auf neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Edge, sondern mehr auf Hybrid IT und Sicherheit.

IT-Trends 2020
SolarWinds veröffentlicht jedes Jahr einen IT-Trends Report. (Grafik: SolarWinds)

Die drei wichtigsten Technologien, die den Personalbedarf von Unternehmen beeinflussen (nach Gewichtung):

  • Sicherheit und Compliance: 52 Prozent
  • Cloud Computing, das heißt SaaS, IaaS und PaaS: 41 Prozent
  • Hybrid IT: 31 Prozent

28 Prozent der Befragten nennen neue Technologien wie KI, Edge, Microservices und Container als den größten Einflussfaktor auf den Personalbedarf. Dies ist damit zu erklären, dass Unternehmen ihr Budget nicht für neue Technologien bereitstellen – insbesondere, da die diesjährigen Budgets im Angesicht wirtschaftlicher Herausforderungen neu bewertet werden. Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) geben an, dass in den Technologiebudgets ihrer Unternehmen weniger als 25 Prozent für neue Technologien vorgesehen sind.

Die heutige Realität der Hybrid IT hat eine „universelle Sprache der IT“ geschaffen, in der sich die Rollen und Silos der Technikexperten stark annähern und die Komplexität durch gleichbleibende oder sinkende Budgets sowie einen Mangel an qualifiziertem Personal noch erhöht wird. Dadurch, dass sich Technologien und Aufgaben stark annähern, haben sich die Rollen der Technikexperten in den letzten drei bis fünf Jahren vor allem im Hinblick auf die folgenden drei Aspekte verändert:

  • Zunahme der Wochenarbeitsstunden: 45 Prozent
  • Notwendigkeit zur Neuqualifizierung des vorhandenen Personals: 40 Prozent
  • Mehr IT-Personal infolge neuer Technologien: 33 Prozent
IT-Trends 2020
Die wichtigsten Technologien für den technologischen Wandel der Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren. (Grafik: SolarWinds)

Was Experten bei der Neuausrichtung behindert

Gleichzeitig stoßen Technikexperten etwa auf folgende Hindernisse, wenn sie ihre Unternehmen erfolgreich unterstützen möchten:

  • Mangelndes Budget/Ressourcen: 33 Prozent
  • Unklare oder veränderliche Prioritäten: 23 Prozent
  • Dem derzeit angebotenen IT-Management/Lösungen fehlen Funktionen/Funktionalität, um meine Bedürfnisse zu erfüllen: 11 Prozent
  • Schlechtes Management/mangelnde Orientierung: 11 Prozent

Darüber hinaus sind 43 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die heute ins Berufsleben eintretenden Technikexperten nicht über das notwendige Know-how verfügen, um moderne, verteilte IT-Umgebungen zu verwalten. Dies sind fast doppelt so viele wie diejenigen, die überzeugt sind, dass Berufsanfänger diese Fähigkeiten besitzen (23 Prozent).

Viele der Probleme im Zusammenhang mit Personalbedarf und Know-how hängen mit wachsenden Bereichen wie APM, Sicherheit und Compliance zusammen. So verwenden 56 Prozent der Technikexperten/Teams/IT-Abteilungen mehr Zeit auf die Verwaltung von Anwendungen und Services als auf Infrastruktur und Hardware. Dies stellt eine massive Verschiebung der strategischen Bedeutung von Anwendungen für moderne Unternehmen dar.

Der wachsende Einfluss von Cloud-Anwendungen auf IT und Managed Services wird weiter zunehmen: Laut Gartner werden bis zum Jahr 2022 ganze 60 Prozent der Unternehmen ein cloudbasiertes Managed-Service-Angebot eines externen Dienstleisters in Anspruch nehmen, was eine Verdopplung im Vergleich zu 2018 darstellt.

Gartner trifft ebenfalls eine Vorhersage in Bezug auf die anhaltenden Auswirkungen auf Kompetenzen: Bis zum Jahr 2020 werden 75 Prozent der Unternehmen aufgrund fehlender Kompetenzen in den Bereichen Infrastruktur und Betrieb deutliche wirtschaftliche Beeinträchtigungen verspüren. Im Jahr 2016 waren dies nur unter 20 Prozent.

IT-Trends 2020: Wichtige Ansätze für den Cloud-Einsatz

Wenn Unternehmen Cloud- und/oder SaaS-Technologien einsetzen, sind die wichtigsten drei Ansätze, die verwendet werden, Netzwerkverkehrsanalysen/Netzwerkanwendungsanalysen (57 Prozent), die Überwachung der Benutzererfahrung (48 Prozent) und Protokollanalysen (37 Prozent). Was APM-Tools betrifft, verwenden 53 Prozent eine Kombination nativer Tools (vom Cloud-Dienstanbieter bereitgestellt) und Drittanbietertools.

Mehr Komplexität gleich mehr ARPM: Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt auch der Prozentsatz der Technikexperten, die berichten, dass sie Netzwerkverkehrs- und Netzwerkanwendungsanalysen und Protokollanalysen verwenden.

Bei 56 Prozent der Technikexperten macht das IT-Sicherheitsmanagement zehn Prozent ihres täglichen Arbeitsvolumens aus. Gleichzeitig sind die drei wichtigsten Sicherheitskompetenzen von Technikexperten, deren Ausbau Unternehmen priorisieren, folgende (nach Gewichtung):

  • Netzwerksicherheit: 59 Prozent
  • Sicherung und Wiederherstellung: 28 Prozent
  • Security Information und Event Management (SIEM): 23 Prozent

Ähnlich, wie sich die „universelle Sprache der IT“ auf IT-Abteilungen auswirkt, haben Compliance-Richtlinien bei 43 Prozent der Technikexperten zur Einstellung zusätzlicher IT-Mitarbeiter geführt. Zu den Compliance-Richtlinien, welche die größten Auswirkungen auf IT-Abteilungen haben, zählen:

  • DSGVO: 69 Prozent
  • RMF: 21 Prozent
  • PCI DSS: 16 Prozent
  • Keine/keine Auswirkung: 16 Prozent

Dabei gibt es Unterschiede, die von der Unternehmensgröße abhängen: Ein größerer Anteil der kleinen Unternehmen (45 Prozent) gab an, die Auswirkungen des RMF zu spüren. Technikexperten müssen ihr Know-how in nicht-technischen Bereichen schärfen, um die „universelle Sprache der IT“ zu meistern, die eine funktionsübergreifende und geschäftliche Kommunikation erfordert.

Das nicht-technische Know-how, das nach Einschätzung der Technikexperten am wichtigsten ist, um die heutigen modernen IT-Umgebungen erfolgreich zu verwalten, bezieht sich auf folgende Bereiche:

  • Projektmanagement: 59 Prozent
  • Zwischenmenschliche Kommunikation: 58 Prozent
  • Personalmanagement: 50 Prozent

Diese Ergebnisse werden durch die jährliche State of the CIO Survey von CIO bestätigt, in der die wichtigsten Fähigkeiten genannt werden, die für eine digitale Transformation benötigt werden: Strategiebildung (40 Prozent), Projektmanagement (32 Prozent) und das Management von Geschäftsbeziehungen (25 Prozent). Diese kritischen zwischenmenschlichen Fähigkeiten werden immer wichtiger, da Technikexperten zunehmend über zuvor isolierte IT-Funktionen hinweg kommunizieren und zusammenarbeiten.

Laut dem LinkedIn 2020 Emerging Jobs Report wird die Nachfrage nach sozialen Kompetenzen wie Kommunikation, Zusammenarbeit und Kreativität in der gesamten SaaS-Branche weiter zunehmen. Trotz der mangelnden Budgets und Fähigkeiten, die Technikexperten angeben, sagen 85 Prozent der Befragten, dass sie keine Probleme damit haben, mit der Geschäftsleitung zu kommunizieren, wenn sie den Erwerb neuer Technologien beantragen, Zeit/Budget in Teamschulungen investieren usw.

Zur Methodik des Reports: Die Ergebnisse des diesjährigen SolarWinds IT Trends Report 2020: The Universal Language of IT beruhen auf einer im Dezember 2019 durchgeführten Umfrage, an der 150 Technikexperten, Manager und Führungskräfte in kleinen, mittleren und großen Unternehmen, sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor in Deutschland teilgenommen haben. Die 2020 untersuchten und im SolarWinds IT Trends Index genannten Regionen sind Nordamerika, Australien, Deutschland, Hongkong, Japan, Singapur und das Vereinigte Königreich, mit insgesamt 983 befragten Teilnehmern. (sg)

Lesen Sie auch: Performanceprobleme mit Cloud-Anwendungen beheben

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