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„IT-Security wird sträflich unterschätzt”

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it-sa_2011_eingang

Im Herbst lädt die Nürnberger Messe wieder zur IT-Security-Messe it-sa ein. Die auf IT-Entscheider, Sicherheitsbeauftragte und Berater fokusierte Fachmesse findet vom 16. bis 18. Oktober im Messezentrum Nürnberg statt. Digitalbusiness CLOUD sprach im Vorfeld mit Dorothee Brommer, Projektleiterin der it-sa seit August 2011.


Digitalbusiness CLOUD: Frau Brommer, könnten Sie uns zunächst in Kürze erklären, was die it-sa ist und warum man teilnehmen sollte?



Dorothee Brommer: Die it-sa in Nürnberg gehört zu den weltweit bedeutendsten IT-Security-Fachmessen. Sie fokussiert klar ein zentrales Thema, nämlich sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte der Informationstechnik. Damit spielen auch zahlreiche gesetzliche Vorgaben eine Rolle. Denn Datensicherheit und Datenschutz gehören untrennbar zusammen. Dass die it-sa mit diesem Hintergrund eine reine B2B-Veranstaltung ist, versteht sich von selbst. Wer sich professionell mit IT-Security auseinandersetzt, ist bei der it-sa hervorragend aufgehoben: CIOs, CSOs, verantwortliche Projektleiter, Entwickler, IT-Administratoren, Sicherheitsbeauftragte, Sicherheitsberater, Datenschutzbeauftragte, IT-Forensiker – kurz Manager und Spezialisten nationaler sowie internationaler Unternehmen, aus Behörden, der öffentlichen Hand, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft. Wir rechnen damit, dass sich der positive Trend der it-sa in diesem Jahr fortsetzen wird und sind zuversichtlich, die Bestmarke von 322 Ausstellern aus dem Vorjahr wieder zu erreichen. Besucherseitig haben wir eine Steigerung über die Marke von 6.000 fest im Blick.


Digitalbusiness CLOUD: Worin liegt der Mehrwert dieser Veranstaltung für IT-Security-Experten?


Dorothee Brommer: Die it-sa ist eine Messe mit Arbeitscharakter. Das gilt für die Messe selbst wie für Congress@it-sa – die begleitenden Kongress-Sessions, die 2012 erstmals das Angebot der it-sa erweitern. Themen dort sind „Cloud Computing“, „Mobile Security“, „Bring your own Device“, „Sicherheit industrieller Netzwerke“ und „Sicherheit im Rechenzentrum“. Unser Ziel ist es, der IT-Security-Branche mit diesem Kongress noch mehr spezialisiertes Wissen zur Verfügung zu stellen.
Die it-sa ist in unserem gesamten Portfolio die Fachmesse mit dem größten Anteil messebegleitender Informationsmöglichkeiten. Dazu zählen 250 Vorträge in Fachforen, Live-Demos, Topic Routen, die Convergence Area oder die Sonderfläche „Das perfekte Rechenzentrum“, unter anderem mit dem Fünf-Sterne-Rechenzentrum. Die Peak IAM Area widmet sich wieder umfassend dem Thema Identity and Accessmanagement. Zusammengefasst ist die it-sa die Plattform in Europa, die das Thema IT-Security fachlich umfassend und tiefgehend abbildet. Sie bietet die einmalige Möglichkeit für das professionelle Netzwerken unter Branchenexperten.


Digitalbusiness CLOUD: Könnten Sie etwas über Hauptthemen der diesjährigen it-sa sagen?


Dorothee Brommer: Die zentralen Themen der Branche in diesem Jahr sind Mobile Security, IT-Absicherung von Industrieanlagen und Zutritts- sowie Identitätsmanagement. Mobile Security betrifft heute fast jeden – den privaten Smartphone-User ebenso wie Unternehmen. Datendiebstahl und -verlust spielen eine große Rolle. Eine neue Herausforderung nennt sich „Bring your own Device“. Immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen wollen mit eigenen Mobilgeräten auf Unternehmensdaten zugreifen und die Daten auf ihren nicht administrierten Geräten bearbeiten. Ebenso aktuell ist die Absicherung industrieller Netzwerke: Stichwort Stuxnet – der digitale Schädling hat z.B. iranische Atomanlagen manipuliert. Oder die Schadsoftware Flame, vor der IT-Security-Spezialisten weltweit warnen.
Dies ist aber nur die medial wirksame Spitze des Eisberges. Ein mindestens ebenso zentraler Punkt ist die Frage, wie Unternehmen ihre Daten vor Missbrauch schützen können. Experten bestätigen uns: Das Thema hat vielerorts noch eine zu geringe Relevanz und wird deshalb oft sträflich unterschätzt. Dabei fängt IT-Sicherheit schon mit der Frage an, wie ich meinen Serverraum vor unbefugtem Zutritt schütze. Darüber hinaus werden alle IT sicherheitsrelevanten Themen wie Cyber Crime, Cloud-Security, Hardwaresicherheit / Endpoint-Security, Zugriffssteuerung, Datenschutz und Datensicherheit, Internet- und Netzwerksicherheit, Rechenzentrumssicherheit, Storage / Speicherlösungen auf der it-sa abgebildet.


Digitalbusiness CLOUD: Wie hat sich die it-sa seit ihrem Bestehen entwickelt, welche Änderungen haben Sie vollzogen?


Dorothee Brommer: Wir gestalten die Messe mit unseren ideellen Trägern, unseren Partnern und natürlich mit dem Gründer der it-sa, dem SecuMedia-Verlag, kontinuierlich weiter. Congress@it-sa ist ein neuer Schritt, unserem Fachpublikum einen wesentlichen Mehrwert zu bieten. Wir haben das Forenprogramm ausgebaut, außerdem die Sonderflächen und Schwerpunktthemen weiterentwickelt. Diesen Weg setzen wir in Zukunft – ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern – weiter fort. Dabei orientieren wir uns immer an den Wünschen und Bedürfnissen unserer ausstellenden Unternehmen und Fachbesucher.


Digitalbusiness CLOUD: Wie wird sich die Messe künftig weiterentwickeln?


Dorothee Brommer: Das Beispiel der Cloud zeigt, dass weltweit immer mehr Einzelaspekte in der IT-Sicherheit berücksichtigt werden müssen. Alle Ebenen der Cloud benötigen Security. Angefangen beim Bereitstellen von Diensten über Anwendungen, Software, sichere Zugänge, das Gewährleisten der richtigen Identitäten, bis hin zur sicheren Datenhaltung in den Rechenzentren und vielem mehr. Die it-sa bildet alle diese Bereiche ab. In Zukunft wird auch verstärkt der Bedarf bestehen, über die Ländergrenzen hinweg Strategien gegen Bedrohungen zu entwickeln. Unsere Zielsetzung mit der it-sa ist es, das Thema IT-Security in Nürnberg umfassend und zentral für Europa abzubilden und nationalen sowie internationalen Experten eine Plattform bereitzustellen.

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