IoT-Plattform: Hyperintelligenter Container geht auf Weltreise

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Ende Mai wurde der hyperintelligente Container 42 vom Rotterdamer Hafen aus auf eine zwei Jahre dauernde Datensammlungsreise um die Welt geschickt. Der mit Sensoren und Kommunikationstechnologie ausgestattete Container wird während der Reise Vibrationen, Gefälle, Position, Schall, Luftverschmutzung, Feuchtigkeit und Temperatur messen.
Ende Mai wurde der hyperintelligente Container 42 vom Rotterdamer Hafen aus auf eine zwei Jahre dauernde Datensammlungsreise um die Welt geschickt. Der mit Sensoren und Kommunikationstechnologie ausgestattete Container wird während der Reise Vibrationen, Gefälle, Position, Schall, Luftverschmutzung, Feuchtigkeit und Temperatur messen. Außerdem ist er mit Solarmodulen versehen, um zu ermitteln, wie viel Energie ein Container auf einem Containerschiff, Zug oder Lkw auf der Reise erzeugen kann.

Digitaler Wandel von Hafen und Logistik

Der Rotterdamer Hafen nimmt mit dem Ziel, als “smartest Port“zu gelten, eine Vorreiterstellung beim digitalen Wandel von Hafen und Logistik ein. Container 42 ist ein Symbol für diese Transformation. Das Projekt soll die Frage beantworten, welchen Einflüssen eine Containerladung auf der Seereise und beim Transport über Land ausgesetzt ist.

Alle diese Einflüsse zeichnet der Container 42 auf. Die gesammelten Daten bieten einen Einblick in die Herausforderungen in Transport und Logistik und tragen zur Entwicklung eines sogenannten “Digital Twin” – eines digitalen Zwillings – des Hafens bei, einer digitalen Darstellung des tatsächlichen, physischen Hafens. Anfang Juni wurde der Container 42 auch auf der Fachmesse Transport Logistic 2019 in München präsentiert.

IoT-Plattform sammelt Daten

Die Basis dafür ist die heutige Internet of Things (IoT)-Plattform des Hafenbetriebs Rotterdam. Über diese Cloud-Plattform sammelt und verarbeitet der Hafenbetrieb Daten von Sensoren auf dem Hafengelände. Sie erfassen Echtzeitdaten unter anderen über die Infrastruktur, Wasser und Luft. So kann der Rotterdamer Hafen die Qualität der Dienstleistung weiter verbessern. Die Digitalisierung im Rotterdamer Hafen ermöglicht eine noch sichere, zuverlässigere und schnellere Abfertigung. Sie ist zudem eine gute Voraussetzung dafür, dass in Zukunft autonome Schiffe den Hafen Rotterdam anlaufen können.

Container 42 ist eine Plattform, auf der der Hafenbetrieb Rotterdam, IBM, Cisco, Esri, Axians, Intel, HyET Solar, Van Donge & de Roo, Awake.ai, Betta Batteries, Simwave, Advanced Mobility Services, Kalmar und Shipping Technology intensiv zusammenarbeiten. (sg)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung

Oft gelesen

Noch keine Daten vorhanden.

Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Industrie 4.0

Fokus Gesamtunternehmen

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.