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IoT-Lösungen: Wo deutsche Unternehmen bei Zeiterfassung, ESEF und E-Invoicing stehen

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IoT-Lösungen: Wo deutsche Unternehmen bei Zeiterfassung, ESEF und E-Invoicing stehen

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2020 treten neue gesetzliche Vorgaben in Kraft, die in Unternehmen zu einer verstärkten Digitalisierung führen. Dazu gehören ESEF und E-Invoicing, die beinhalten, dass Finanzberichte in einem maschinenlesbaren Format gespeichert und Rechnungen im B2G-Bereich digital ausgestellt werden. Auch dem Internet der Dinge kommt durch ein EuGH-Urteil besondere Bedeutung zu.
IoT-Lösungen

Quelle: everything possible/Shutterstock

  • 55 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen bisher keine IoT-Lösungen, hat eine neue Befragung von Comarch ergeben.
  • Etwa ein Drittel der Unternehmen verwenden technische Lösungen zur Erstellung elektronischer Rechnungen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
  • Nur 25 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits eine Lösung für European Single Electronic Format (ESEF) im Einsatz.

Den aktuellen Stand der Umsetzung von ESEF, E-Invoicing und IoT-Lösungen in deutschen Unternehmen hat eine neue Befragung von 523 Unternehmen ermittelt, die von Comarch sowie Handelsblatt Research Institute und YouGov durchgeführt wurde. Wie der Europäische Gerichtshof am 14. Mai 2019 bestätigt hat, müssen Arbeitgeber nun die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer vollständig erfassen.

Für die Arbeitszeiterfassung gibt es inzwischen passende IoT-Lösungen. Der Begriff Internet der Dinge bezeichnet die zunehmende Vernetzung zwischen physischen und virtuellen Gegenständen sowohl untereinander als auch nach außen hin mit dem Internet. Die Gegenstände können so selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen.

IoT-Lösungen

IoT-Lösungen: am häufigsten im Industriebereich zu finden

55 Prozent der befragten Unternehmen nutzen keine IoT-Lösungen. Bei den Unternehmen, die solche Lösungen nutzen, kommen sie am häufigsten im Bereich der Zeiterfassung zum Einsatz. Dies ist bei 18 Prozent der befragten Unternehmen der Fall. IoT-Lösungen kommen häufiger bei größeren Unternehmen zum Einsatz. Eine Branchenbetrachtung zeigt, dass IoT-Lösungen am häufigsten im Industriebereich (Produktion: Auto, Maschinen, Technologie, Sonstiges) zum Einsatz kommen, dort am ehesten in der Produktion.

Direkt dahinter folgt der Finanzbereich bei der Einsatzhäufigkeit von IoT-Lösungen in den Unternehmen. Finanzunternehmen setzen solche Lösungen überwiegend für die Zeiterfassung der Mitarbeiter ein. Relativ wenig Anwendung finden IoT-Lösungen hingegen bei Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit und Pflege.

ESEF: Spezielles Format von Jahresfinanzberichten

Die Anforderung ESEF wird für sämtliche Emittenten aus der Europäischen Union verbindlich sein, deren Wertpapiere auf regulierten Märkten innerhalb der EU gehandelt werden, also auch für Unternehmen in Deutschland und Österreich. Alle Jahresfinanzberichte müssen dann im speziellen XHTML-Format erstellt und veröffentlicht werden. Jeder auf diese Weise erstellte Bericht wird über einen standardmäßigen Webbrowser abrufbar sein.

Konsolidierte Jahresfinanzberichte, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) erstellt werden, müssen zusätzlich mit sog. XBRL-Tags versehen werden. Das ESEF-Format wird für jährlich zu erstellende Finanzberichte für Geschäftsjahre ab Anfang 2020 verbindlich sein. Dies bedeutet, dass Berichte in dem neuen Format erstmals ab Anfang 2021 einzureichen sind.

IoT-Lösungen: ESMA-Behörde überprüft ESEF-Regularien

Für die Ausarbeitung von Regulierungsstandards hinsichtlich des einheitlichen elektronischen Berichtsformats innerhalb der EU war die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) verantwortlich. Im Jahr 2017 hatte die Behörde eine Reihe von Tests durchgeführt, deren Ziel es war, zu überprüfen, inwieweit die vorgesehenen ESEF-Regularien praktizierbar sind. Auf Grundlage der Ergebnisse aus diesen Praxistests wurde das ESEF-Projekt durch ESMA weiter ausgearbeitet und fertiggestellt. Comarch war neben 24 weiteren Emittenten aus der Europäischen Union an diesen Tests beteiligt.

IoT-Lösungen

Inwieweit deutsche Unternehmen bereits für ESEF vorgesorgt haben, beleuchtet nun die Umfrage. 25 Prozent der befragten Unternehmen haben eine technische Lösung zur Umsetzung der Vorgaben der ESEF-Richtlinie. Weitere 12 Prozent planen die Anschaffung einer solchen Lösung. Ab dem 27. November 2020 sind Auftragsnehmer des Bundes dazu verpflichtet, Rechnungen ab einem bestimmten Betrag elektronisch auszustellen. Dann tritt die nächste Stufe der EU-Richtlinie 2014/55/EU in Kraft.

Etwa ein Drittel der befragten Unternehmen haben technische Lösungen zur Erstellung elektronischer Rechnungen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Weitere 18 Prozent wollen darüber hinaus ihre bereits passenden Lösungen noch weiter ausbauen. Nur fünf Prozent sind mit ihrer derzeitigen Lösung unzufrieden. Jedoch verfügt rund ein Viertel der Unternehmen über keinerlei Lösung zur Erstellung elektronischer Rechnungen.

IoT-Lösungen

Zur Methodik der Studie: Die Trendanalyse „Wie weit sind deutsche Unternehmen mit der Umsetzung neuer EU-Regeln, die 2020 in Kraft treten? Internet of Things, ESEF & E-Invoicing“ basiert auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 523 Personen im Dezember teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße zusammen. Der Fragebogen wurde vom Handelsblatt Research Institute zusammen mit der Comarch Software und Beratung AG konzipiert. Comarch ist ein internationaler Anbieter von IT-Lösungen, wie ERP, E-Invoicing, IoT, ESEF, ICT, Financials und Cloud-Lösungen.  (sg)

Lesen Sie auch: Internet der Dinge: Trotz Sicherheitsbedenken immer wichtiger für deutsche Unternehmen

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