Internet der Dinge: Trotz Sicherheitsbedenken immer wichtiger für deutsche Unternehmen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Internet der Dinge: Trotz Sicherheitsbedenken immer wichtiger für deutsche Unternehmen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Unternehmen wollen zunehmend vom Internet der Dinge profitieren, aber Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit bremsen IoT-Projekte und behindern noch stärker als geringe Budgets, wie eine neue IoT-Studie. Um sich vor Hackerangriffen und Industriespionage zu schützen, nutzen zudem immer mehr Unternehmen automatisierte Security-Lösungen.
Internet der Dinge
  • Die Investitionen in IoT-Projekte steigen weniger stark an wie in den vergangenen Jahren.
  • Vor allem kleineren Unternehmen fehlt es beim Thema Internet der Dinge an Ressourcen und Know-how.
  • Die größten Hindernisse für IoT-Projekte sind Datenschutzbedenken und die Furcht vor Hacker-Angriffen und DDoS-Attacken.

Das Internet der Dinge gewinnt in deutschen Unternehmen weiterhin an Bedeutung. Das zeigen eine steigende Anzahl an Projekten, höhere Erfolgsquoten sowie schnellerer Mehrwert. Auch die Investitionen in IoT steigen weiter an, jedoch nicht mehr so stark. Sie fließen vor allem in neue Technologien wie Blockchain, künstliche Intelligenz und Robotics. Das größte Hindernis für breit angelegte IoT-Aktivitäten in Unternehmen ist nicht das knapp bemessene Budget, sondern Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit. Am meisten fürchten Unternehmen Hackerangriffe und Industriespionage. Das zeigt eine aktuelle Studie von IDG Research Services, die gemeinsam mit TÜV Süd und weiteren Partnern durchgeführt wurde.

Internet der Dinge: fehlende Ressourcen und Know-how

„Vor allem kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern haben Vorbehalte bei IoT-Projekten. Ihnen fehlen oft Ressourcen und Know-how, wenn es um Datenschutz und IT-Sicherheit geht, deshalb wollen sie hier möglichst kein Risiko eingehen“, erklärt Stefan Vollmer, CTO der TÜV Süd Sec-IT GmbH. „Automatisierte Sicherheitslösungen können hier eine gute Unterstützung darstellen. Als ersten Schritt empfehlen wir Unternehmen, ihre Schwachstellen kontinuierlich zu analysieren.“ TÜV Süd Sec-IT bietet im Rahmen seiner Cyber Security Assessments mit „Attack Surface Detection“ einen automatischen Sicherheits-Scan an, der derzeit als Betaversion angeboten wird.

Internet der Dinge: die größten Hindernisse für Projekte

Bedenken beim Datenschutz nennen 37 Prozent der befragten Unternehmen als Argument gegen einen umfassenden IoT-Einsatz. Das gilt vor allem für die kleinen Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und große Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Ein Drittel der Unternehmen nennt Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis. Sie fürchten vor allem Hacker-Angriffe/DDoS-Angriffe, Industriespionage oder juristische Probleme.

Als weitere Gründe werden ein knappes Budget (30 Prozent), Fachkräftemangel (27 Prozent) und fehlende Anwendungsfelder (21 Prozent) genannt. Ein Fünftel der Firmen würde aufgrund schlechter Erfahrungen und eines fehlenden Return on Investments bei bestehenden IoT-Anwendungen auf eine solche Projekte verzichten. Auch die mangelnde Akzeptanz bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Dienstleistern spielen eine Rolle.

Internet der DingeQuelle: IDG Research Services
Als die häufigsten Vorteile wurden die Optimierung von Geschäftsprozessen sowie Produkten und Services genannt.

Cybersecurity-Schwachstellen automatisch erkennen

Am meisten fürchten sich die Unternehmen vor Hacker-Angriffen und DDoS-Attacken (37 Prozent), Industriespionage (32 Prozent) oder juristischen Problemen (28 Prozent). Zum besseren Schutz der Systeme und Daten setzt ein Viertel der Firmen auf Lösungen zur automatisierten Erkennung von Cybersecurity-Schwachstellen oder -Risiken. Vorreiter sind hier die großen Unternehmen mit einem jährlichen IT-Etat von mehr als zehn Millionen Euro (52 Prozent). Etwa die Hälfte der befragten Firmen prüft derzeit den Einsatz automatisierter Security-Lösungen im IoT-Umfeld, 15 Prozent interessieren sich dafür.

Internet der DingeQuelle: IDG Research Services
Die am meisten genannten Bedenken liegen bei Datenschutz und IT-Sicherheit.

Zur Methodik der Studie: Die Studie zu Internet der Dinge von IDG Research Services, die die von IDG Research Services gemeinsam mit TÜV Süd und weiteren Partnern wie A1 Digital Deutschland, Telefónica Germany, Concept Reply, Alcatel-Lucent Enterprise, Device Insight, NTT Security, Q-Loud und OpenText durchgeführt wurde. Hierfür wurden 444 Entscheider aus der DACH-Region zu ihren Ansichten, Plänen und Projekten rund um das Internet of Things befragt. (sg)

Lesen Sie auch: IoT-Plattform – die Basis für neue Geschäftsmodelle mit smarten Produkten

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Bewegung auf grüner Wiese oder eine entspannende Bootsfahrt auf dem Bodensee statt trister Krankenzimmerwände: Mit diesem Angebot will ein Start-up der Universität Hohenheim in Stuttgart Patienten in Krankenhäusern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu mehr Lebensqualität verhelfen. Das Uni-Spin-Off ANDERS VR produziert maßgeschneiderte Visualisierungen in Virtueller Realität und entwickelt eine selbstlernende App, die sich individuell auf den Nutzer einstellt. 

Tenable hat Tenable.io, ein Cloud-basiertes Konzept für Schwachstellen-Management, um Predictive Prioritization erweitert. Mit Predictive Prioritization können Unternehmen Schwachstellen priorisieren und so Maßnahmen zur Behebung von Angriffspunkten deutlich verbessern, indem sie sich auf die drei Prozent der am wahrscheinlichsten ausgenutzten Schwachstellen konzentrieren.

Die immer komplexer werdenden IT-Umgebungen in Unternehmen stehen heute vor vielen Bedrohungen. Cyberangriffe können Unternehmen finanziell schwer treffen. Die Bekämpfung mehrstufiger Angriffe, wie etwa APTs, erfordert eine mehrschichtige Verteidigung. Wie eine Netzwerk-Traffic-Security-Analyse die Security-Architektur ergänzen und als Detektiv im Netzwerk agieren kann, erklärt Liviu Arsene von Bitdefender.

Werbung

Top Jobs

Data Visualization App/BI Developer (m/f/d)
Simon-Kucher & Partners, Germany/Bonn or Cologne
› weitere Top Jobs
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Big Data, ERP, KI, AR, Cloud, RPA – wie Unternehmen mit digitalen Technologien ihre Zukunft sichern

2025

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.