08.12.2021 – Kategorie: Geschäftsstrategie

IFS und BearingPoint planen Gründung eines Joint Venture

IFS Bearing PointQuelle: IFS

IFS hat jetzt seine Partnerschaft mit BearingPoint erweitert. Beide Unternehmen wollen ein Joint Venture gründen, das Consulting-Leistungen anbieten und so die steigende Nachfrage nach IFS-Lösungen unterstützen soll.

Die Gründung des Joint Ventures durch IFS und BearingPoint steht noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen. Außerdem stehen weitere Vollzugsbedingungen an, wie die Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer sowie die endgültige Zustimmung beider Seiten. Als eigenständiges Unternehmen soll sich das Joint Venture weitgehend autark auf die Transformation von Unternehmen mittels Cloud-Softwareprodukte von IFS konzentrieren. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten in Frankreich, Niederlande, Belgien, Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien. IFS und BearingPoint planen zudem umfangreiche Investitionen, um dem Joint Venture einen starken Start zu ermöglichen.

Beide Partner verfügen über einen großen Kundenstamm und haben in den letzten fünf Jahren zahlreiche Projekte gemeinsam durchgeführt. Damit konnten sie ihren Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten. BearingPoint ist IFS Platinum Service Partner und wurde zudem mit dem IFS Global Systems Integrator of the Year 2020 und dem Growth Partner of the Year 2021 ausgezeichnet.

Zusammenarbeit mit starken Partnern wie BearingPoint

Darren Roos, CEO von IFS, erklärt zum geplanten Joint Venture: „Unser Ziel ist es, für die Kunden einen klaren Mehrwert zu generieren. Während das Unternehmen weiter wächst, ermöglichen wir besondere Moments of Service – und versetzen die Anwender in die Lage, ihrerseits das Gleiche für ihre Kunden zu tun. Für eine optimale Zusammenarbeit bedarf es einer Auswahl starker Partner: BearingPoint investiert seit Jahren in das Wachstum seiner IFS-Expertise. Es ist in jeder Hinsicht sinnvoll und erfolgversprechend, unsere Zusammenarbeit jetzt entscheidend zu intensivieren.“

Kiumars Hamidian, Managing Partner bei BearingPoint, ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren viele erfolgreiche Projekte gemeinsam durchgeführt und arbeiten eng und intensiv zusammen. Der Ausbau ist ein logischer Schritt. Unsere Unternehmen sind sehr gut aufeinander abgestimmt – und wir freuen uns darauf, Synergien zu erschießen, zu fördern und zu nutzen.“

IFS Bearing PointQuelle: IFSQuelle: IFS
IFS und BearingPoint erweitern ihre Parternschaft mit einer Joint-Venture-Gründung.

IFS beruft neuen Geschäftsführer für DACH-Raum

Seit November 2021 ist Andreas Kempenich der neue Managing Director für DACH bei IFS. Damit will sich das Unternehmen für weiteres ambitioniertes Wachstum im deutschsprachigen Raum aufstellen. Kempenich kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT- und Software-Branche zurückblicken. Vor seinem Wechsel zu IFS verantwortete er als Senior Director und Global Sales Lead bei Autodesk das globale Automotive-Geschäft. Davor war er in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen bei Parametic Technology (PTC) und Siemens beschäftigt.

„Einer der wichtigsten Faktoren bei meiner Entscheidung für IFS war die Vision des Unternehmens, seinen Kunden durch erstklassige Produkte und Dienstleistungen einen echten Mehrwert zu bieten und besondere Moments of Service zu ermöglichen. In den letzten Monaten habe ich mich davon überzeugen können, dass IFS seine Kunden nicht nur bei der Bewältigung der Pandemie unterstützt. Sondern ihnen darüber hinaus hilft, effizienter zu werden und neue Einnahmequellen zu erschließen“, erklärt Andreas Kempenich zu seiner neuen Position. „Mit einer fokussierten Vertriebsstrategie, dem Ausbau unseres Partner-Ökosystems und unseren erstklassigen Mitarbeitern wollen wir unseren Fußabdruck in den für uns wichtigen Kernbranchen weiter stärken und an die gegenwärtigen Erfolge anknüpfen.“

IFS Kempenich
Andreas Kempenich ist neuer Managing Director DACH bei IFS. (Bild: IFS Deutschland)

Partnerschaft von BearingPoint und IFS

BearingPoint agiert als eine unabhängige Management- und Technologieberatung in drei Geschäftsbereichen. Der erste Bereich umfasst das klassische Beratungsgeschäft, dessen Dienstleistungsportfolio People & Strategy, Customer & Growth, Finance & Risk, Operations sowie Technology umfasst. Im Bereich Business Services bietet BearingPoint Kunden IP-basierte Managed Services über SaaS hinaus. Im dritten Bereich entwickelt BearingPoint gemeinsam mit Kunden und Partnern neue, innovative Geschäftsmodelle.

IFS entwickelt und liefert weltweit Business-Software für Unternehmen, die Güter produzieren und vertreiben, Anlagen bauen und unterhalten sowie Dienstleistungen erbringen. Auf einer einzigen Plattform vereint der Anbieter alle branchenspezifischen Lösungen und verbindet sie durch ein gemeinsames Datenmodell. So stehen die digitalen Innovationen den Kunden dann zur Verfügung, wenn es für sie am wichtigsten ist, nämlich im Moment of Service. (sg)

Lesen Sie auch: Digitale Transformation: Aus diesen Gründen scheitern Projekte in Unternehmen


Teilen Sie die Meldung „IFS und BearingPoint planen Gründung eines Joint Venture“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top