IFA 2008: Die Technik steht auf Grün

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Nicht nur der Konkurrenzkampf weltweit wird immer heißer, sondern auch die Temperaturen: Die globale Erderwärmung hat mittlerweile eine Präsenz erreicht und es stellt sich die Frage: Wie ‚grün’ ist ‚grün’ in der CE-Industrie? Sind die Marketingabteilungen auf den fahrenden Zug aufgesprungen oder gibt es ernsthafte Bemühungen bei Unternehmen, wirklich umwelt- und ressourcenschonende Geräte zu entwickeln? Im Gespräch mit Sabine Christiansen ist Bruce A. Anderson, General Manager Global Electronics Industry bei IBM, ausführlich auf die Chancen und Möglichkeiten von Green CE und Green IT eingegangen. Das Grün der CE-Industrie leuchtet zwar noch nicht mit voller Kraft, doch die bisherige Fahrtrichtung führt zum Ziel und die vorhandenen Ergebnisse sind weit mehr als ein Tropfen auf dem heiß;en Stein. Neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt und auf das Image der Unternehmen fallen insbesondere die Kostenaspekte deutlich ins Auge: IBM geht beispielsweise davon aus, dass durch Strom sparende Lösungen in größ;eren Rechenzentren der Stromverbrauch um bis zu 42 Prozent gesenkt werden kann. Auß;erdem soll der CO2-Ausstoß; zahlreicher Unternehmen so schnell wie möglich keine Spuren mehr hinterlassen- dementsprechende Aktivitäten laufen bereits auf Hochtouren. Eigentlich sollte es also bloß; Gewinner geben, doch den Knackpunkt von Green CE und Green IT bringt Bruce A. Anderson auf einen ebenso prägnanten wie pragmatischen Nenner: “Es gibt bislang keinerlei Anzeichen dafür, dass Kunden dazu bereit sind, für grüne Geräte mehr zu bezahlen.”

Aktuell wurde im Marketing eher zögerlich darauf hingewiesen, wenn ein LCD-Fernseher energiesparende Technologien einsetzt – auf diesem Gebiet war die weiß;e Ware schon etwas weiter. Dies hat sich aber spätestens zur diesjährigen IFA geändert. Es liegt also an den Unternehmen, den Kunden dafür zu sensibilisieren, auch bei Unterhaltungselektronik auf energiesparende Geräte zu achten. Gleichzeitig sind die Forschungsabteilungen gefragt, um die Diskrepanz zwischen immer größ;eren Displays und immer schnelleren Rechnern und immer weniger Stromverbrauch weiter zu beseitigen. Denn ein LCD-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 52 Zoll benötigt leider auch etwas mehr Energie als ein kleiner Portable TV. Die Physik lässt sich hier leider nicht austricksen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Industrie 4.0

Fokus Gesamtunternehmen

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.