Identity Management im Mittelstand

Studie ermittelt: Identity Management ist für 91 Prozent der KMU wichtig, wird aber nur von 24 Prozent genutzt. Fehlende Informationen über Kosten und Nutzen bremsen Einzug von Identity Management.

Der deutsche Mittelstand hat die Bedeutung von Identity Management für den Unternehmenserfolg erkannt. In der Praxis jedoch nutzen immer noch zu viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu wenig die Möglichkeiten, durch die zentrale Verwaltung der Berechtigungen ihrer Mitarbeiter die Transparenz von Aktionen zu erhöhen, die Sicherheit der Datenbestände, die Verfügbarkeit der IT-Systeme sowie Prozesse und Workflow zu verbessern und nicht zuletzt ihre IT-Kosten zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Identity Management im Mittelstand 2010/2011", die vom Frankfurter Softwarehersteller newdim in Auftrag gegeben wurde.

52 Prozent der befragten KMU geben an, dass Identity Management für Unternehmen im Mittelstand sehr wichtig ist, 39 Prozent sagen, dass es wichtig ist. Nur für eine Minderheit von 9 Prozent ist der Einsatz nicht wichtig. Obwohl Identity Management somit eine hohe Bedeutung zugeschrieben wird, sagen die befragten Mittelständler jedoch, dass nur 24 Prozent der KMU eine professionelle Lösung nutzen.

"Der deutsche Mittelstand verschenkt in erheblichem Maße das Potenzial, das Identity-Management hinsichtlich höherer Produktivität der Beschäftigten, Entlastung der IT-Abteilungen oder der Einhaltung von Compliance-Anforderungen bietet. Tatsächlich könnten KMU Zeit, Kosten und Ressourcen in erheblichem Ausmaß einsparen. Dass Mittelständler Identity-Management-Systeme nur zögerlich nutzen, liegt vor allem am fehlenden Wissen über den Nutzen und der Sorge vor zu hohen Kosten und administrativem Aufwand", sagt newdim-Geschäftsführer Peter Weileder.

Die Umfrage von newdim bringt zu Tage, welche Hindernisse die Einführung von Identity-Management bei KMU vor allem bremsen. 79 Prozent der befragten Mittelständler geben an, dass das Wissen über den Nutzen von Identity Management bei kleinen und mittleren Unternehmen zu gering ist. 67 Prozent sagen, dass KMU einen zu hohen Aufwand für die Einführung und damit zu kostspielige Investitionen befürchten. Nach Ansicht von 58 Prozent der Befragten, fehlt es an der notwendigen Unterstützung der Geschäftsführung. 49 Prozent sind der Meinung, dass KMU die Änderung ihrer Geschäftsprozesse scheuen. 37 Prozent geben an, dass die am Markt befindlichen Lösungen zu wenig kundenspezifisch sind. 13 Prozent sagen, dass Identity Management KMU keinen Nutzen bringt.

"Wichtig ist für den Mittelstand, dass sich die Investitionen in Identity Management schnell und nachweisbar rechnen sprich unmittelbar Kosten und Zeit einsparen und die Produktivität erhöhen. Dabei müssen die Anwendungen ohne viel Aufwand zu integrieren, leicht zu bedienen und zu warten sowie an veränderte Rahmenbedingungen anpassbar sein. Ein modularer Aufbau der Lösung hilft, dass KMU nur die Funktionen kaufen, die sie benötigen und dass ihre Identity-Management-Lösung mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt hält", sagt Peter Weileder.

Info: www.newdim.de

 

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