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Identitätsmanagement im Zeitalter von Wearable-Technologie

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Identitätsmanagement im Zeitalter von Wearable-Technologie

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In der Regel sind Apple-Geräte und –Gadgets ein Erfolgsgarant. Und so wird auch die Apple Watch ihren Weg machen und in ihrem Fahrwasser, die Wearable-Technologie vorantreiben. Der Erfolg von iMac, iPhone und iPad verspricht nur Gutes für die Smart Watch. Man ist nicht allzu forsch, wenn man exponentiell steigende Verkaufszahlen von Wearables, befeuert von der Apple Watch, vorhersagt.

In der Regel sind Apple-Geräte und –Gadgets ein Erfolgsgarant. Und so wird auch die Apple Watch ihren Weg machen und in ihrem Fahrwasser, die Wearable-Technologie vorantreiben. Der Erfolg von iMac, iPhone und iPad verspricht nur Gutes für die Smart Watch. Man ist nicht allzu forsch, wenn man exponentiell steigende Verkaufszahlen von Wearables, befeuert von der Apple Watch, vorhersagt.

 Wie Studien von Nielsen zeigen, nutzen derzeit 15 Prozent der Verbraucher täglich Wearable-Technologie und Geräte dieser Art finden jedoch zunehmend Verbreitung.  Wie aus einem Bericht der NPD Group hervorgeht, haben 52 Prozent der Befragten schon einmal von Wearable-Technologie gehört, und ein Drittel von ihnen zieht den Kauf eines solchen Geräts in Erwägung. Die Apple Watch dürfte hinsichtlich steigender Zahlen ein Zugpferd werden.

 Der Wearables-Nutzer – kein unbekanntes Wesen

Die Mehrheit der Besitzer ist jung, fast die Hälfte (48 Prozent meldet Nielsen) ist zwischen 18 und 34 Jahre alt. Dabei macht das Geschlecht keinen Unterschied. Männer und Frauen würden, laut Nielsen, mit gleicher Wahrscheinlichkeit Wearable-Geräte verwenden.

 Auch wenn Skeptiker auf mögliche negative Auswirkungen von Wearable-Technologie, wie Sicherheitsrisiken und Netzwerküberlastung hinweisen, sollte sie auch als große Chance gesehen werden. Die Liste der verbundenen Geräte wird weiter wachsen, ebenso wie das Spektrum der kommerziellen Möglichkeiten für Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die bereit sind, in verbraucherorientierte Identitätssoftware zu investieren.

 Immer mehr Unternehmen durchlaufen eine digitale Transformation, und Identitätssoftware entwickelt sich zur entscheidenden Technologie, die auf sichere Art und Weise eine Brücke zwischen Angeboten in den Bereichen Cloud, Mobilfunk und Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) schlägt.

 Benutzeridentitäten sind die roten Fäden im Identitätsmanagement

Identitätsbezogene Überlegungen spielen in Bezug auf alle Branchen, Geräte und Aspekte in Verbindung mit Verbrauchern eine wichtige Rolle. Egal, ob es um Web-, Mobilanwendungen, Kundenportale oder jetzt Wearables geht: Der rote Faden, der sich durch all diese Angebote zieht, ist die Benutzeridentität.

 Sie möchten medizinische Daten sicher über das Internet übermitteln, um bessere Ergebnisse von Ihrem Wearable-Gerät zur Gesundheitsüberwachung bereitzustellen? Identitätsmanagement ist das Gebot der Stunde. Sie wollen herkömmliche Türschlösser durch intelligente Schließvorrichtungen ersetzen, die biometrische Daten zur Authentifizierung von Familienmitgliedern verwenden? Auch das geht ohne Identitätsmanagement nicht.

 Um wirklich von Wearable-Technologie und deren Möglichkeiten für die Verbraucher zu profitieren, müssen Unternehmen die Herausforderung annehmen, die die Identitätsdienste an sie stellen. Wearables werden Verbraucher, Geräte und Unternehmen jederzeit und überall miteinander verbinden. Die klassische Verteidigungsmentalität, die darin besteht, Identitätsdaten hinter einer Firewall zu sichern, wird völlig irrelevant. Identitätsmanagementsysteme müssen Daten in Echtzeit auf Ebene des Internets verwalten.

 Zudem müssen sie mehr leisten, als zwischen einfachen Ja- oder Nein-Berechtigungen hin und her zu schalten. Identitätsmanagementsysteme sollten einen echten Nutzen für Unternehmen liefern, indem sie die Beziehungen zwischen allen „Dingen“ und deren Benutzern unterstützen. Sie sollten Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit bieten, um die angebotenen Dienste je nach Kontext – wie geografischer Standort, Tageszeit, Bekanntheit des Geräts und viele andere Faktoren – anzupassen. Identitätsmanagementsysteme müssen verstehen, wer der Nutzer ist, welche Geräte dieser verwendet und wie er bevorzugt mit Diensten interagiert.

 Diese neue Art von Identitätsdienst besitzt einen Namen: Identity Relationship Management (IRM). Während IRM ohne Frage die Sicherheit optimiert, bietet es außerdem eine beispiellose Möglichkeit, die Interaktion zwischen Unternehmen und deren Kunden zu verbessern.

 Die Apple Watch ist der Beleg dafür, dass die Hardware aus dem digitalen Alltag der Verbraucher nicht mehr wegzudenken ist.  Jetzt ist es an der Zeit, Anwendungen und Dienste für diese Plattform zu liefern. Und Identitätsmanagement ist Voraussetzung, um die Sicherheit und Personalisierung bereitzustellen, die notwendig ist, um das Potenzial von Wearable-Technologie voll auszuschöpfen.

Autor: Mike Ellis, CEO von ForgeRock ForgeRock

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