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IBM und SAP optimieren Ersatzteillogistik eines Automobilherstellers

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IBM und SAP Deutschland werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam eine neue IT-Plattform für die zentrale Teileauslieferung von BMW realisieren. BMW wird sein in Italien und den USA erfolgreich gestartetes Projekt ATLAS (Advanced ParTs Logistics in After Sales) mit beiden Partnern nun auch in der Zentrallogistik von BMW am Standort Dingolfing fortführen. In diesem strategischen Projekt werden die notwendigen Prozesse für das Management von mehr als 270.000 BMW Originalteilen und -zubehör sowie die Steuerung von rund 1.900 Lieferanten auf einer einheitlichen IT-Plattform zusammengeführt. Basis der Lösung ist die SAP Business Suite, die für ATLAS um die IBM Bestandsoptimierungslösung Dynamic Inventory Optimization Solution (DIOS) erweitert wird. BMW erhält damit eine der modernsten Teilevertriebs-Managementlösungen der Welt. Sie wird dafür sorgen, die kostenintensive Bestandshaltung signifikant zu reduzieren und gleichzeitig die Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von BMW Originalteilen zu verbessern.

Mit ATLAS wurde bei BMW ein weltweites Programm auf den Weg gebracht, um den Teilevertrieb des Automobilherstellers effizienter zu organisieren. Bereits erfolgreich gestartet in Italien und den USA, wird BMW nun das Herzstück ihrer Teilelogistik, das BMW Zentrallager in Dingolfing, ebenfalls mit einer neuen integrierten IT-Plattform ausstatten. Das auf drei Jahre angelegte Projekt in Generalunternehmerschaft der IBM geht nach Vertragsunterzeichnung sofort an den Start. Es wird die wichtigen Teile- und Zubehörprozesse von BMW optimieren und zu einer signifikanten Verringerung der Bestände maß;geblich beitragen.

BMW sagt, dass neben Kostenreduzierung und einer jederzeit exzellenten Verfügbarkeit der Teile es vor allem um die Zukunftsfähigkeit des weltweiten Teilevertriebs bei ständig steigendem Datenvolumen gehe. ATLAS sei, besonders zum gegenwärtigen Zeitpunkt, eine wichtige Investition in die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Aufgrund der Bedeutung des Zentrallagers für die weltweite BMW Teileversorgung sei die Wahl auf IBM und SAP als strategische Partner gefallen, da mit beiden Unternehmen bereits in der Vergangenheit ähnlich komplexe Projekte erfolgreich realisiert worden sind.

Die Zentrallogistik in Dingolfing verantwortet die Wareneingangs- und Warenausgangssteuerung, das Qualitätsmanagement, sowie die logistische und kaufmännische Gesamtsteuerung. Etwa 1.200 Mitarbeiter wickeln täglich ca. 45.000 Auftragspositionen ab, bearbeiten etwa 725 LKW-Ladungen im Wareneingang und -ausgang, sind zuständig für 1.900 Lieferanten und 270.000 Teile sowie die Prüfung und Freigabe von ca. 20.000 Neuteilen pro Jahr. 35 Vertriebsgesellschaften mit 39 regionalen Distributionszentren (RDC), 130 Importeure und über 300 Händler in Deutschland werden von Dingolfing aus versorgt. Die Leistungsfähigkeit des Zentrums ist für die ganze BMW Group ein erfolgskritischer Faktor.

Entsprechend hoch ist die Verantwortung beider Partner: „Unsere Aufgabe ist es, in den nächsten Jahren optimierte Prozesse auf einer vollkommen neuen und in den gesamtem Teilevertrieb bei BMW integrierten IT-Plattform zu implementieren“, sagt Uwe Müller, bei IBM Deutschland global verantwortlich für den Kunden BMW. „Eine besondere Bedeutung wird dabei einer reibungslosen Umstellung ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs zukommen.“

Die von IBM und SAP auf der Basis der SAP Business Suite zu entwickelnde IT-Plattform soll unter anderem folgende Ziele erfüllen:

-Standardisierung der Geschäftsprozesse

-Höhere Transparenz im Hinblick auf die Auftrags- und Bestandssituation über sämtliche Distributionsstufen hinweg

-Optimierung des Distributions-Netzwerkes

Erstmalig bei BMW wird dabei für die Lagersteuerung die Komponente SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) zum Einsatz kommen. SAP EWM ist die neue strategische Lösung für die Lagerverwaltung von SAP. Entwickelt auf Grundlage der SAP SCM Basis bietet SAP EWM allumfassende Funktionalität für die flexible, kosteneffiziente Lagerverwaltung als Herzstück einer optimierten Supply Chain.

„Mit SAP EWM haben wir es mit einem der innovativsten und leistungsfähigsten Warehouse-Management-Systeme der Welt zu tun“, unterstreicht Joachim Hechler, General Manager und Executive Vice President SAP Business Suite bei der SAP AG. „Gemeinsam mit den Einheiten für Beratung und Custom Development unserer Landesgesellschaft werden wir in den nächsten drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit BMW und IBM eine nahtlose Integration sämtlicher Zwischenstufen entlang der gesamten Logistikkette von BMW realisieren.“

Neben der SAP-Software wird IBM DIOS (Dynamic Inventory Optimization Solution) genutzt. DIOS ist ein Bestandsplanungssystem mit hochkomplexen, individuell konfigurierbaren Algorithmen zur Planungsoptimierung. Das System wird für einen optimalen Ersatzteilmaterialfluss zwischen Dingolfing und den RDCs sorgen. DIOS, bisher implementiert in Italien und den USA, hat seine Leistungsfähigkeit dort bereits unter Beweis gestellt: Innerhalb nur weniger Monate wurden die US-Lagerbestände mit Hilfe von DIOS um zehn Prozent bei gleichbleibend hoher Lieferfähigkeit reduziert.

Info: http://www.ibm.com/services/bcs/de

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