IBM stellt Kunden von VMware eigene Cloud-Infrastruktur bereit

Wie IBM jetzt bekanntgab, können Kunden von VMware ihre Workloads aus dem On-Premise-Software-definierten Rechenzentrum in die  IBM Cloud migrieren. Hierfür können die Unternehmen 45 weltweit verteilte Rechenzentren von IBM nutzen. Mögliche Einsatzszenarien wird der Hersteller auf der CeBIT 2016 in Hannover in Halle 2 zeigen.

Cloud Computing ist am Markt angekommen und hat sich als zentrale IT-Plattform für Unternehmen jeder Größe etabliert. Vier von fünf Unternehmen nutzen heute hybride Cloud-Infrastrukturen, um bisherige On-Premise-Lösungen mit der Cloud zu vernetzen. Hybrid Clouds stellen einen wichtigen Grundstein für die digitale Transformation dar, denn geschäftskritische und leistungsintensive Anwendungen mit sensiblen Daten laufen vorerst auf den unternehmenseigenen IT-Umgebung. Sie lassen sich individuell auf Geschäftsanforderungen anpassen und wachsen mit zunehmenden Ansprüchen.

IBM und VMware entwickeln gemeinsam neue IT-Architektur

Die technische Basis der Partnerschaft von IBM und VMware ist eine gemeinsam entwickelte Architektur, über die VMwares Software-Defined Data-Center (SDDC) inklusive vSphere, NSX und Virtual SAN auch über die IBM Cloud genutzt werden kann. IBM hat hierzu ihren CloudBuilder erweitert, VMware seine Rechenzentrums-Management-Tools vRealize Automation und vCenter so erweitert, dass sie auch in einer IBM Cloud-Infrastruktur laufen. Beide Unternehmen werden darüber hinaus gemeinsam neue Angebote und weitere Hybrid-Cloud-Dienste wie nahtlose Workload-Migration, Disaster Recovery, Capacity Expansion und Rechenzentrumskonsolidierung vorstellen.

Auf Basis der Virtualisierungstechnologie-Lösungen von VMware lassen sich Anwendungen einfach entwickeln, automatisch bereitstellen und sicher betreiben.

Das Software-basierte Rechenzentrum basiert auf den VMware-Lösungen vSphere, NSX und Virtual SAN.

 

"Dank unserer Partnerschaft mit IBM können wir unsere Kunden dabei unterstützen, ihre IT-Anwendungen einfacher und schneller in der Hybrid Cloud zu betreiben“, erklärt Annette Maier, Country Manager Deutschland bei VMware. "Unsere Kunden sind jetzt dazu in der Lage, ihre bewährten Software-definierten Lösungen mit der Flexibilität und Kosteneffizienz der IBM Cloud zu verbinden."

"Mit dieser Partnerschaft geben wir Anwendern die Möglichkeit, ihre Investitionen zu schützen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen”, so Yasser Eissa, Vice President IBM Cloud Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Wir bringen das Beste aus zwei Welten zusammen, indem wir unserer Kundenbasis eine gemeinsame Nutzung ermöglichen. Denn VMware ist in nahezu allen Rechenzentren in Großunternehmen im Einsatz und die meisten dieser Unternehmen nutzen auch IBM Cloud-Lösungen." (sg)

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