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IBM PhD Fellowship Award für deutsche Nachwuchsforscher

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Schon seit vielen Jahren kooperiert IBM mit vielen deutschen Universitäten, um technologische Zukunftsthemen gemeinsam voranzutreiben. 2011 wurden drei Doktorarbeiten an den Universitäten Potsdam, Kaiserslautern und München mit dem IBM PhD Fellowship Award ausgezeichnet. Mit dem Stipendium fördert IBM weltweit Forschungsprojekte von Doktoranden für die Dauer von zwei Semestern. Neben einer finanziellen Unterstützung steht im Rahmen des Stipendiums auch die fachliche Unterstützung durch IBM-Experten im Vordergrund. Zu diesem Zweck sind die Stipendiaten auch vor Ort tätig im deutschen IBM-Forschungs- und Entwicklungszentrum bei Stuttgart .


Doktorand Christoph Böhm vom Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam arbeitet an neuen Konzepten für das so genannte „Semantic Web“, das darauf abzielt, dass Maschinen die von Menschen zusammengetragenen Informationen im Internet interpretieren und verarbeiten können. Im Semantic Web müssen die Informationen mit einer eindeutigen Beschreibung ihrer Bedeutung versehen und miteinander verglichen werden. Dafür muss eindeutig festgestellt werden, mit welcher Thematik sich eine Datenquelle beschäftigt. Thematische Überlappungen zwischen mehreren – auch unterschiedlich strukturierten – Datenquellen sollen so in Zukunft von Computern bewertet werden können.


Thomas Jörg, Doktorand an der Technischen Universität in Kaiserslautern, untersucht in seinem Promotionsprojekt, wie die Datenintegration in Unternehmen vereinheitlicht werden kann. Wenn bisher verschiedene Datenquellen zu einer einzigen zusammengefasst wurden, verwendete man meist die Schlüsseltechnologie ETL (= Extract, Transform, Load). Mittels ETL werden Daten aus unterschiedlich strukturierten Quellen extrahiert, in eine gemeinsame Struktur überführt und anschließend an den neuen, konsolidierten Speicherort geladen. Diese Technologie wird nicht nur bei der Integration verschiedener Quellen angewendet, sondern auch, wenn zum Beispiel Veränderungen in einer operationalen Geschäftsanwendung regelmäßig in einer übergeordneten zentralen Datenbank nachvollzogen werden müssen – also Daten aus einer Quelle mit denen einer anderen Quelle abgeglichen werden sollen. Bislang unterscheiden sich die beiden Prozesse der einmaligen und der regelmäßigen Datenintegration erheblich und verursachen dadurch hohe Kosten.


Die zunehmende Verfügbarkeit von großem und schnellem Arbeitsspeicher erlaubt eine neue Perspektive auf die Architektur von Datenbank-Managementsystemen (DBMS). Datenbanken können jetzt so gestaltet werden, dass sie vollständig im Arbeitsspeicher liegen. Dies ermöglicht eine wesentlich höhere Zugriffsgeschwindigkeit auf die Daten. Florian Funke von der Technischen Universität München entwickelt auf dieser Basis ein hybrides DBMS, das sowohl transaktionale als auch analytische Anwendungen erlaubt.

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