IBM öffnet System p Server für x86-Linux-Anwendungen

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IBM stellte eine offene Betaversion einer virtuellen Linux-Umgebung vor, die es vielen x86-Linux-Anwendungen ermöglichen kann, ohne Modifikation auf POWER-Prozessor-basierten IBM System p-Servern zu laufen. Die Technologie – genannt IBM System p Application Virtual Environment (System p AVE) macht damit tausende von x86-Linux-Anwendungen für die IBM System p-Plattform verfügbar. für die IBM System p-Plattform verfügbar.

Die Vorstellung folgt auf die kürzlich erfolgte Marktankündigung von drei System p-basierten Web-Tier-Servern, die für die Konsolidierung von x86-Linux-Workloads gedacht sind. Bereits im ersten Quartal 2007 wurden zahlreiche System p-Server mit Linux-basierten virtualisierten Partitionen (LPARs) ausgeliefert. IBM beabsichtigt, die Präsenz von System p im Linux-Marktsegment weiter auszudehnen. Bereits jetzt ist System p laut IDC im Unix-Servermarkt mit einem Marktanteil von 31,5 Prozent gemessen am Umsatz an Platz eins. IBM konnte ein Umsatzwachstum von 14% im ersten Quartal 2007 für System p-Produkte gegenüber dem Vorjahr ausweisen.

Schon jetzt gibt es annähernd 2.800 Applikationen, die nativ unter Linux auf System p-Servern laufen. System p AVE ermöglicht jetzt vielen x86-Linux-Binaries, unmodifiziert auf dem System p zu laufen. Damit erweitert sich das Spektrum der x86-Anwendungen, die auf der System p-Plattform konsolidiert werden können und damit Anwendern Strom, Kühlung und Platz einsparen.
Gegenwärtig hat IBM über 25 Teilnehmer in einem ersten erfolgreichen “privaten” Betaprogramm und macht dies jetzt durch eine webbasierte Downloadmöglichkeit Kunden, Partnern und ISVs auf breiterer Basis verfügbar.

Die IBM System p AVE-Technologie auf einen Blick: Erste Tests haben gezeigt, dass Kunden die Möglichkeit suchen, ein breites Spektrum von x86-Linux-Anwendungen auf System p und den BladeCenter JS20- und JS21-Servern einfach zu installieren und ablaufen zu lassen. Diese Lösungen sollen ohne Änderung der Anwendung laufen und ohne die Notwendigkeit, dem Linux on POWER-Betriebssystem die Anwendung vorab zu definieren. Das System erkennt, daß es sich um eine Linux-x86-Binary-Anwendung handelt und läßt sie automatisch in einer p AVE-Umgebung laufen. Im Hintergrund erzeugt p AVE eine virtuelle x86-Umgebung und -Dateistruktur, und führt x86-Linux-Anwendungen aus, indem x86-Instruktionen und -Systemaufrufe dynamisch in das POWER-Architektur-basierte System übersetzt und abgebildet werden. p AVE setzt zur Leistungssteigerung Caching ein. Damit kann die Performance einer Anwendung steigen, je länger sie läuft.

Durch den Einsatz von p AVE können ISVs, die keine native Linux on POWER-Lösung haben, ihren potentiellen Markt auch auf das System p-Marktsegment bei minimalen Kosten ausdehnen. Die Notwendigkeit für Recompiling, Herausgabe von neuen Dokumentationen oder Medienträgern oder für die Pflege eines eigenen Produktangebots für POWER kann damit entfallen. IBM beabsichtigt, das erfolgreiche “Chiphopper”-Programm zu nützen, um diesen ISVs dabei zu helfen, System p-Server mit der x86-Linux-Version ihrer Anwendung zu unterstützen.

Kunden und ISVs können diese neue leistungsfähige Erweiterung ihrer System p- und BladeCenter JS20/JS21-Server ab sofort herunterladen und testen unter: ibm.com/systems/p/Linux/systempave.html. Eine generelle Verfügbarkeit beabsichtigt IBM in der zweiten Hälfte des Jahres 2007.
www.ibm.com

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