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IBM: Kooperation mit Universitäten im Bereich BA

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IBM: Kooperation mit Universitäten im Bereich BA

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Das IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen arbeitet mit zahlreichen deutschen Universitäten an Kernthemen der IT-Branche. Zwei neue Projekte sind dieses Jahr im Bereich Business Analytics gestartet. Ausgangspunkt beider Projekte ist die Frage, wie Entscheider in Unternehmen gesammelte Daten zu ihrem Vorteil nutzen können, und das immer besser und schneller.

In Unternehmen stützt sich die Entscheidungsfindung zunehmend auf Handlungsempfehlungen, die aus riesigen Datenmengen mittels Datenbankabfragen gewonnen werden. Um der täglich wachsenden Datenflut Herr zu werden, braucht es Lösungen, wie sie in den neuen IBM-Projekten erarbeitet werden: Die Experten aus dem IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum Böblingen entwerfen zusammen mit der Universität Nürnberg-Erlangen Kombinationen aus Hardware und Software, die die Auswertung von Daten beschleunigen sollen. Dabei sollen laufzeitprogrammierbare Schaltkreise, so genannte FPGAs (= Field Programmable Gate Arrays), in die Standard-Hardware integriert werden. Die FPGAs werden dabei so programmiert, dass vor Beginn einer Datenbankabfrage jeweils nur die für sie benötigten Funktionen dynamisch auf dem FPGA platziert werden müssen. Durch die dynamische Programmierung und die damit einhergehende effizientere Nutzung der FPGA-Chipfläche sollen Datenbankabfragen insgesamt beschleunigt werden. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Hardware/Software-Co-Design von Prof. Dr. Jürgen Teich sowie mit dem Lehrstuhl für Datenmanagement von Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener an der Universität Nürnberg-Erlangen statt.

Einen weiteren Aspekt der Datenauswertung untersuchen die IBM-Experten zusammen mit dem Lehrstuhl für Datenbanksysteme von Prof. Dr. Torsten Grust an der Universität Tübingen: Da im Finanzsektor ein Großteil der Daten nur in Form von Dezimalzahlen vorliegt, entwickeln die Experten eine umfassende Lösung zur Beschleunigung von Datenbankabfragen, indem sie die dahinterstehenden Rechenoperationen verbessern. Mittels optimal aufeinander abgestimmter Strategien, Algorithmen und Hardware wollen die Experten hier nun einen signifikanten Geschwindigkeitsvorteil erreichen. In Großunternehmen werden zum Beispiel in nur einer solchen Datenbankabfrage zwischen 100 Millionen und 100 Milliarden Dezimalzahlen verarbeitet, und häufig entfallen über 25 Prozent der Laufzeit auf die dezimalen Berechnungen. Gelänge es in dem genannten Beispiel, die dezimale Arithmetik um den Faktor 4 zu beschleunigen, könnte eine Datenbankabfrage insgesamt um etwa 20 Prozent schneller ablaufen.

Die 2011 neu gestarteten Projekte stehen unter dem Dach des IBM Center of Advanced Studies (CAS). Dieses virtuelle, weltweite Center, das in einigen Forschungs- und Entwicklungszentren von IBM angesiedelt ist, unterhält Forschungskooperationen mit ausgewählten Lehrstühlen technischer Studiengänge. Dabei steht die Entwicklung neuartiger Verfahren und Konzepte zur Leistungssteigerung im Bereich Hard- und Software im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Die Projekte sind auf mehrere Jahre angelegt. Ziel ist es, die entwickelten Lösungen langfristig in IBM-Produkten umzusetzen.




 

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