IBM baut Mainframe-Virtualisierung aus

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IBM hat heute erweiterte Skalierbarkeitseigenschaften für z/VM vorgestellt – z/VM ist eine extrem leistungsstarke Virtualisierungstechnologie für die Großrechnerwelt. Mit der neuen Release z/VM Version 5.3 kann z/VM jetzt die bisher größte Anzahl an virtuellen Images der Branche auf einem einzelnen Hypervisor fahren. Damit können Anwender ihre vorhandenen IT-Infrastrukturen weiter optimieren und konsolidieren. Der Hypervisor ist dabei eine Virtualisierungstechnologie, die einen Computer wie eine Vielzahl von Computern aussehen lässt. Interne Testverfahren von IBM haben ergeben, dass das neue Virtualisierungsprodukt mehr als eintausend virtuelle Images auf einer einzelnen Kopie von z/VM unterstützen kann. Die neue Software kann dafür verwendet werden, viele physische Server durch virtuelle zu ersetzen, die auf einem Großrechner laufen. Diese Möglichkeit kann Kunden dabei unterstützen, weniger Energie zu verbrauchen und andere Kosten zu senken, die mit dem Betrieb von Rechenzentren verbunden sind, insbesondere solchen, die hohe Stückzahlen an Servern einsetzen, auf denen nur eine einzige Anwendung läuft.
Die Ankündigung folgt einem Jahr bemerkenswerten Wachstums und Interesses für die IBM Großrechner. IBM System z hat mehrere aufeinanderfolgende Quartale an Wachstum vorlegen können, teilweise zurückzuführen auf die industrieweit einzigartigen Virtualisierungseigenschaften.
Die jüngste z/VM Release hilft Kunden, sich für künftiges Wachstum im Rechenzentrum vorzubereiten, indem auch Unterstützung für größere Hauptspeicherkonfigurationen angeboten wird. Diese wurden dazu entwickelt, Kunden dabei zu helfen, den Bedarf an multiplen Kopien von z/VM zu reduzieren oder zu eliminieren, die bisher für sehr große Virtuelle-Maschinen-basierte Workloads benötigt wurden.
Darüber hinaus ist geplant, daß die neue Software eine erhöhte CPU-Kapazität mit Unterstützung von bis zu 32 Processor Units bieten wird. Das entspricht einer 33-prozentigen Steigerung gegenüber der vorherigen Release von z/VM. In Kombination mit Linux auf System z bietet die Software damit mehr Möglichkeiten, wie Hauptspeicher ausgenützt werden kann, damit z/VM mehr virtuelle Server in der gleichen Menge an Hauptspeicher ausführen kann.
Kunden auf der ganzen Welt testen bereits die neue Technologie: Mit der Einführung eines LDAP-Servers (Lightweight Directory Access Protocol) und assoziierten Client-Services, bietet z/VM eine umfassendere Sicherheitslösung mit neuer User-Authentifizierung,-Authorisierung und Auditing-Eigenschaften als bisher. Die Sicherheitseigenschaften wurden ebenfalls durch den Einsatz von Password Phrases erhöht. Zusätzliche Datenschutzeigenschaften werden durch die Nutzung laufwerkbasierter Datenverschlüsselung erreicht, wie sie durch das IBM System Storage TS1120 bereitgestellt werden, der Bandverschlüsselungslösung von IBM.
In Kombination mit z/VM hilft IBM Tivoli OMEGAMON XE, eventuell auftretende Probleme quer durch die Mainframe-Virtualisierungssoftware zu identifizieren, zu isolieren und zu korrigieren. Dabei werden Views und ein Monitoring der Workloads für virtuelle Maschinen, Gruppen, Antwortzeiten und ein LPAR-Reporting bereitgestellt. Tivoli Software-Lösungen wie OMEGAMON XE bieten die Basis für eine Service-Management-Plattform, die Prozessautomatisierung und -integration ermöglicht. Damit können die Betriebseffizienz und -effektivität erreicht werden, die viele Kunden für ihre IT-Umgebungen fordern.
Die z/VM-Virtualisierungstechnologie wurde dafür entwickelt, Anwendern die Möglichkeit bereitzustellen, tausende virtuelle Linux-Server auf einem einzelnen Großrechner entweder zusammen mit anderen System z-Großrechnerbetriebssystemen wie z/OS laufen zu lassen, oder als Large-Scale-Linux-Only-Enterprise-Serverlösung. z/VM V5.3 kann also dabei helfen, die Produktivität zu erhöhen, wenn Non-Linux-Workloads wie z/OS, z/VSE und z/TPF eingesetzt werden.
IBM z/VM Version 5.3 wird voraussichtlich ab 29. Juni 2007 durch IBM und Business Partner verfügbar.
http://www.ibm.com

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