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Hybrid Cloud: Unternehmen setzen in der Pandemie auf eine moderne IT-Infrastruktur

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Hybrid Cloud: Unternehmen setzen in der Pandemie auf eine moderne IT-Infrastruktur

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Die neue Studie „Enterprise Cloud Index“ von Nutanix verfolgt das Ziel, den Fortschritt bei der Einführung und Nutzung privater, hybrider und öffentlicher Cloud-Angebote zu messen. In diesem Jahr wurden außerdem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf IT-Entscheidungen und -Strategien untersucht.
Cloud-Architektur Hybrid Cloud

Quelle: Oleksiy Mark/Shutterstock

Ein zentrales Ergebnis der dritten Ausgabe des Enterprise Cloud Index von Nutanix  lautet: Die Hybrid Cloud steht weiterhin an der Spitze und wird von 86 Prozent der Befragten als ideales IT-Infrastrukturmodell angesehen. Zudem lassen sich Unternehmen mit hybriden Umgebungen aufgrund der Pandemie mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit von ihren strategischen Anstrengungen ablenken und erzielen umgekehrt eher positive Ergebnisse für ihr Geschäft.

Hybrid Cloud: Bereitstellung von Infrastruktur für Telearbeiter

Die Pandemie hat die Prioritäten der IT in Richtung Unterstützung für Telearbeiter und radikale Minimierung des für die Bereitstellung von Infrastrukturen benötigten Zeitaufwands verschoben. Die Herausforderung bestand dabei darin, geografisch verteilte Teams mit den erforderlichen Maßnahmen zu erreichen und die Weiterentwicklung der Unternehmen mittels einem Mehr an Cloud-Technologien voranzutreiben. Dabei war der Anteil der Befragten, die angaben, flexiblere Arbeitsmodelle bereitstellen, ihre Pläne zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs stärken und wegen der Pandemie häufiger als bisher digitale Konferenztools nutzen zu wollen, höher unter denjenigen, die bereits hybride Umgebungen im Einsatz haben.

Höhere Investitionen in die Hybrid Cloud

Rund 76 Prozent der Befragten berichteten, dass die Pandemie sie dazu veranlasst habe, strategischer über das Thema IT nachzudenken. Fast die Hälfte (46 Prozent) sagte, ihre Investitionen in die Hybrid Cloud hätten als direkte Folge der Pandemie zugelegt. Gleichzeitig hätten auch die Investitionen in die Private und Public Cloud zugenommen. Zudem vertrauen die Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren verstärkt auf multiple Angebote der Public Cloud, um ihre Anforderungen zu erfüllen. Der Anteil derjenigen Unternehmen, die nicht nur ein, sondern zwei oder mehr Public-Cloud-Angebote – also Multi-Cloud-Angebote – nutzen, liegt dabei bei 63 Prozent, eine Zahl, die in den kommenden zwölf Monaten voraussichtlich auf 71 Prozent steigen wird.

Auf dem Weg zum modernen IT-Betriebsmodell

Die Unternehmen leiten wichtige Schritte auf dem Weg zum IT-Betriebsmodell ihrer Wahl ein: Die Unternehmen weltweit haben Initiativen gestartet, um hybride Umgebungen erfolgreich zu betreiben. Dazu gehören die Einführung hyperkonvergenter Infrastrukturen in ihren Rechenzentren und die Stilllegung nicht Cloud-fähiger Rechenzentren zugunsten der Nutzung von Private und Public Clouds. IT-Teams weltweit planen substanzielle Änderungen im Infrastrukturbereich.

So soll im Durchschnitt über die nächsten fünf Jahre der Anteil an Hybrid-Cloud-Bereitstellungen um 37 Prozent steigen. Spiegelbildlich dazu soll der Anteil der nicht Cloud-fähigen Rechenzentren im selben Zeitraum um 15 Prozentpunkte zurückgehen. Aktuell aber herrscht im Infrastrukturbereich das gemischte Modell aus Private Cloud, Public Cloud und traditionellen Rechenzentren vor, das knapp 26 Prozent der Befragten nutzen und das offenbar eine Vorstufe zur Einführung und Bereitstellung von Hybrid-Cloud-Umgebungen darstellt.

Hybrid Cloud Nutanix
Kostenreduzierung ist nicht mehr entscheidend für die Modernisierung der IT-Infrastruktur. (Grafik: Nutanix)

Immer mehr Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice

Telearbeit ist gekommen, um zu bleiben – und die Unternehmen passen sich an diese neue Realität an: In der letztjährigen Umfrage gaben rund 27 Prozent der Teilnehmer an, dass ihre Unternehmen überhaupt keine Angestellten haben, die in Vollzeit von zu Hause aus arbeiten. Dieser Prozentsatz ist infolge der Pandemie um 20 Punkte auf 7 Prozent gefallen. Die Befragten gehen davon aus, dass sich dieser Wert bis 2022 auf durchschnittlich 13 Prozent einpendelt, was immer noch einer Halbierung gegenüber dem Wert von 2019, also dem Jahr vor Ausbruch der Pandemie, entspricht. Infolgedessen genießen Verbesserungen der Infrastruktur für 50 Prozent der Befragten und Telearbeit-Funktionalitäten für 47 Prozent in den kommenden zwölf bis achtzehn Monaten Priorität.

Strategische Ziele stehen im Vordergrund

Nicht Einsparungen, sondern strategische Geschäftsziele treiben den Wandel aktuell voran: Die Befragten nannten als primäre Motive für die Modifizierung ihrer IT-Infrastrukturen, ihre IT-Ressourcen besser kontrollieren (58 Prozent), sich flexibler an dynamische Veränderungen bei den geschäftlichen Anforderungen (55 Prozent) anpassen und Kunden sowie Telearbeiter besser unterstützen zu können (46 Prozent). Demgegenüber gaben nur 27 Prozent der Befragten Kostensenkungen als vorrangiges Ziel an.

Bildungseinrichtungen kämpfen mit besonderen Herausforderungen

im Zusammenhang mit der Pandemie: Mehr Unternehmen aus dem Bildungssektor als aus anderen Branchen nannten die Bereitstellung däquater Hardware für den Heimarbeitsplatz als primäre Herausforderung. Außerdem sahen 47 Prozent unter ihnen adäquate Kommunikationskanäle zwischen Angestellten und Kunden als eine der Top-Herausforderungen an. Als Folge davon forciert der Bildungssektor die Transformation und nimmt eine obere Position bei der Bereitstellung privater Cloud-Umgebungen ein. 29 Prozent der Unternehmen in diesem Bereich gaben sogar an, ausschließlich Private Clouds zu betreiben, ein Wert, der deutlich über dem globalen Durchschnitt von 22 Prozent liegt.

Hybrid Cloud Nutanix
Wendy M. Pfeiffer ist Chief Information Officer bei Nutanix. (Bild: Nutanix)

„Noch im Januar war für viele Unternehmen Technologie ein Faktor unter vielen für einen funktionierenden Geschäftsbetrieb, die Kernprozesse einer Organisation unterstützen“, so Wendy M. Pfeiffer, Chief Information Officer bei Nutanix. „In der Zwischenzeit hat Technologie einen völlig neuen Stellenwert erlangt. Covid-19 hat uns in eine neue Ära der strategischen IT katapultiert. Deren Ansehen ist erheblich gestiegen und die Ergebnisse des diesjährigen Enterprise Cloud Index spiegeln diese neue Realität wider. Die Hybrid Cloud liegt an der Spitze der bevorzugten IT-Infrastrukturen und -Betriebsmodelle und wird auch weiterhin diese führende Position einnehmen. Denn die Entwicklung, physische und virtuelle Umgebungen miteinander zu kombinieren, setzt sich fort und wir bewegen uns weg vom Entweder-Oder in dieser Frage, um das Geschäft zu unterstützen.“

Zur Methodik der Studie: Zum dritten Mal wurde die Studie von Vanson Bourne im Auftrag von Nutanix erstellt und hierfür rund 3.400 IT-Entscheider weltweit dazu befragt, wo sie ihre Geschäftsanwendungen derzeit betreiben und wo sie das künftig vorhaben, welchen Herausforderungen sie bei der Implementierung und Bereitstellung ihrer Cloud-Umgebungen gegenüberstehen und welchen Stellenwert ihre Cloud-Initiativen im Vergleich zu anderen IT-Projekten und -Prioritäten einnehmen. Die Teilnehmer der Umfrage kamen aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größe. (sg)

Lesen Sie auch: Hybrid Cloud: 5 Tipps, wie Unternehmen die Kostenvorteile besser nutzen

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