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Huawei Cloud Congress: neue Benchmarks mit Cloud-Infrastruktur

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Auf dem Huawei Cloud Congress in Shanghai zeigte der chinesische Hersteller aktuelle Produkte und Lösungen für den Aufbau einer Cloud-basierten IT-Infrastruktur, die die IT-Administration vereinfachen und die Geschäftsprozesse beschleunigen sollen. Rund 10.000 Branchenexperten, Partner und Kunden aus über 80 Ländern diskutierten auf dem Kongress über IT-Trends und aktuelle Herausforderungen durch Cloud Computing.
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Auf dem Huawei Cloud Congress in Shanghai zeigte der chinesische Hersteller aktuelle Produkte und Lösungen für den Aufbau einer Cloud-basierten IT-Infrastruktur, die die IT-Administration vereinfachen und die Geschäftsprozesse beschleunigen sollen. Rund 10.000 Branchenexperten, Partner und Kunden aus über 80 Ländern diskutierten auf der Expo von Shanghai vom 18. bis 19. September über IT-Trends und aktuelle Herausforderungen durch Cloud Computing.

Die neue Strategie zum Aufbau eines Cloud-Ökosystems mit Kunden und Partnern erläuterte Eric Xu, derzeitiger CEO von Huawei, bei seiner Eröffnungsrede auf dem HCC in Shanghei: „Wir werden uns auf IT-Infrastruktur, Software-Plattformen und Enterprise-Cloud-Services konzentrieren, um ein Cloud-Ökosystem aufzubauen. Der Kern besteht aus der Zusammenarbeit, die Grundlage stellt die technische Partnerschaft und Talententwicklung dar. Dieses Ökosystem wird es unseren Partnern ermöglichen, neue Branchen zu erschließen und gemeinsam erfolgreich zu sein.“

Cloud-Betriebssystem, Big-Data-Plattform und PaaS-Plattform

Auf dem Weg dahin wird Huawei drei elementare Bestandteile entwickeln, die sich um Partner-Technologien erweitert lassen: ein eigenes Cloud-Betriebssystem, eine Big-Data-Plattform und eine PaaS-Plattform. So soll weltweit ein offenes und dynamisches Cloud-Ökosystem etabliert werden. Zum Einsatz kommen hierbei die jeweils neuen Versionen der Softwareplattformen FusionSphere, FusionInsight und FusionStage. Ebenfalls neu ist die Service-Plattform OceanStor DJ, mit der sich das Management der Storage-Infrastruktur im Rechenzentrum verbessern lässt.

Auf dem Kongress präsentierte Huawei außerdem seine Fortschritte bei der Etablierung eines eigenen Cloud-Ökosystems, um Kunden und Partner bei der Umsetzung einer Cloud-basierte IT-Infrastruktur zu unterstützen. Als einer der wichtigsten neuen Partner konnte Huawei bereits auf der CeBIT im März die Deutsche Telekom gewinnen, die nun ihre Public-Cloud-Lösungen auch auf dem chinesischen Markt anbieten wird.

Für den sicheren Betrieb dieser Cloud-Dienste im deutschen Rechenzentrum der Telekom liefert Huawei die Hardware und das erforderliche Engineering-Wissen. Der Cloud-Dienst, den derzeit erste deutsche Kunden testen, soll zur Cebit 2016 verfügbar sein. Haibo Zhang, Präsident des Huawei Deutsche Telekom Key Account Department, erklärte hierzu: „Unsere vielversprechende Partnerschaft mit der Deutschen Telekom begann in Deutschland und wurde zunächst auf Europa ausgedehnt. Nun sind wir stolz und erfreut, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch auf dem chinesischen Markt fortzusetzen.“

„Digitale Seidenstraße“ verbindet China mit Europa

Auf dem HCC stellte Jörn Kellermann von T-Systems die im Juli gestartete Initiative „Digitale Seidenstraße“ der chinesischen Cyberspace-Behörde vor. Sie hat zum Ziel, sämtliche Unternehmen entlang der Seidenstraße an der Digitalisierung teilhaben lassen und so auch die Handelsbeziehungen zwischen China und Europa verbessern. Die neue Initiative vereint die bereits bestehenden Programme „Neue Seidenstraße“ und „Internet Plus“.

Mit dem Programm „Neue Seidenstraße“ wird der Ausbau von Straßen, Schienen und Seewegen zwischen Orient und Okzident mit Finanzmitteln in Milliardenhöhe gefördert. Das Programm „Internet Plus“ hat wiederum zum Ziel, traditionelle Industrien für die Digitalisierung fit zu machen. Cloud-basierte IT-Infrastrukturen werden als Voraussetzung für die schnellstmögliche Digitalisierung gesehen. (sg)

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