HR muss die digitale Transformation vorantreiben

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Im Rahmen der Digitalisierung werden oft die zentralen Kernbereiche von Unternehmen in den Fokus gerückt. Doch um digital exzellent sein zu können, müssen alle Geschäftsbereiche und interne Abläufe die digitale Transformation unterstützen. Dass auch im Bereich Personal entsprechende Prozesse stattfinden müssen, zeigt die Studie „Digitale Exzellenz“, die Sopra Steria Consulting gemeinsam mit der Universität Hamburg veröffentlicht hat.
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Im Rahmen der Digitalisierung werden oft die zentralen Kernbereiche von Unternehmen in den Fokus gerückt. Doch um digital exzellent sein zu können, müssen alle Geschäftsbereiche und interne Abläufe die digitale Transformation unterstützen. Dass auch im Bereich Personal entsprechende Prozesse stattfinden müssen, zeigt die Studie „Digitale Exzellenz“, die Sopra Steria Consulting gemeinsam mit der Universität Hamburg veröffentlicht hat.

Über 90 Prozent der Teilnehmer der Studie bestätigen, dass Mitarbeiter der wesentliche Erfolgsfaktor für ein Unternehmen sind, um digitale Exzellenz zu erreichen. Digitalisierung im Human-Resources (HR)-Bereich umfasst zwei Dimensionen: HR ist zum einen gefordert, in den Rollen als Change-Management-Experte, Führungskräfteentwickler sowie Personal- und Organisationsentwickler die Mitarbeiter auf die Digitalisierung vorzubereiten. Zum anderen muss HR die Digitalisierung konsequent für die Weiterentwicklung und Optimierung der eigenen Prozesse und Instrumente nutzen. Das bedeutet, dass zunächst die eigenen Handlungsfelder und Einsatzmöglichkeiten für digitale Prozesse identifiziert werden müssen, bevor an maßgeschneiderten Lösungen gearbeitet werden kann. 

Nachwuchs gewinnen

Eine zentrale Zielsetzung besteht darin, entsprechenden Nachwuchs zu gewinnen und Bewerber von der eigenen digitalen Exzellenz zu überzeugen. Rund 80 Prozent der befragten Entscheider bestätigen, dass sich der Wettbewerb um Fachkräfte in diesem Bereich verschärft hat und erwarten dies auch für die Zukunft. Bei den Zielgruppen mit einer hohen digitalen Affinität entwickeln sich soziale Netzwerke und mobile Devices zu den Standardkanälen für die Jobsuche. Um diese Kräfte zu gewinnen, sind die Recruiting-Prozesse und -instrumente an deren Erwartungen anzupassen. Doch nur knapp 30 Prozent der Befragten geben an, sich bereits aktiv an diese neuen Erwartungen angepasst zu haben und die Arbeitgeber-Attraktivität in diesem Punkt zu erhöhen.

Daneben sind innovative Methoden für die Kompetenzentwicklung der gesamten Belegschaft erforderlich, um die Anforderungen nach schneller und flexibler Wissensvermittlung zu erfüllen. Die Kompetenzen digital denkender Mitarbeiter werden künftig im gesamten Unternehmen benötigt, um fachbereichs- und wertschöpfungskettenübergreifend Prozesse effizienter und innovativer gestalten zu können. Auf die Mitarbeiter kommen im Zuge der digitalen Transformation andere Aufgaben zu. Nicht zuletzt setzt die veränderte Erwartungshaltung von Kunden und Partnern hinsichtlich digitaler Interaktionsmöglichkeiten Unternehmen einem Veränderungsdruck aus.

Nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet

Knapp 70 Prozent der Führungskräfte sind laut den Ergebnissen der Studie nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet. Rund die Hälfte der Unternehmen versucht diesen Missstand durch Schulungen zu beheben. Wichtig ist die Anerkennung, dass die Mitarbeiter ein wichtiger Teil des Unternehmenswandels sind und diesen Wandel aktiv vorantreiben sollen. „Unternehmen müssen sich einer neuen Generation von Mitarbeitern stellen. Daher sollte die Personalabteilung eine umfassende Strategie entwickeln, um Führungskräfte und Mitarbeiter für diesen Wandel zu befähigen und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten“, sagt Petra Bollmer, Managerin Human Capital Management Solutions bei Sopra Steria Consulting.

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