HPI lädt zu Tagung über intelligente Produktion der Zukunft ein

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Mit den Potenzialen und Herausforderungen des Zusammenwachsens von industrieller Produktion und Informationstechnologie beschäftigt sich ein Industrie 4.0-Forum, zu dem das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 19. Februar einlädt. Kooperationspartner ist der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam.
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Mit den Potenzialen und Herausforderungen des Zusammenwachsens von industrieller Produktion und Informationstechnologie beschäftigt sich ein Industrie 4.0-Forum, zu dem das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 19. Februar einlädt. Kooperationspartner ist der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam.

Führende Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen werden einen Tag lang am HPI die globale Vernetzung und selbständige Organisation von Produktionseinheiten diskutieren. Anmeldungen zur “Industrieforum” genannten Veranstaltung sind hier möglich:

www.hpi.de/industrieforum

Auf der Agenda stehen rund 20 Präsentationen und Vorträge zu ersten praktischen Anwendungsbeispielen, zu Forschungsfeldern und zu Zukunftsvisionen. Als Einlader werden HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel über Sicherheitsfragen und Prof. Norbert Gronau über die Analyse von Produktionsdaten informieren. Andere Referenten kommen zum Beispiel von den Technischen Universitäten Darmstadt, Dortmund und München, von Universitäten in Paderborn, Stuttgart und Karlsruhe sowie aus Fraunhofer-Instituten und aus den Unternehmen Daimler, Kuka und SAP. Auch der Hightech-Verband BITKOM ist vertreten. Teilnehmer können im Rahmen der Veranstaltung das “Anwendungszentrum Industrie 4.0” besichtigen.

Maschinen kommunizieren selbständig

“Bei der stattfindenden vierten industriellen Revolution verschmelzen die reale und die virtuelle Welt”, sagt Gastgeber Prof. Christoph Meinel. Maschinen kommunizierten selbständig mit anderen Maschinen und würden in die Lage versetzt, autonom zu entscheiden. Hinzu kommt nach Meinels Worten, dass Produktions-Anlagen und -Werkzeuge innerhalb kürzester Zeit an wechselnde Wünsche angepasst werden könnten. “Kabelverbindungen werden durch Internettechnologie ersetzt und über drahtlos funktionierende, in die Produktionseinheiten eingebettete Computer kann man die Herstellung steuern und sich ständig selbst optimieren lassen”, erläutert Meinel.

Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer sei dies die vierte Stufe der industriellen Revolution – das voll digitalisierte Unternehmen. Meinel sieht neben Sicherheitsrisiken für die Produktionssteuerung im”Internet der Dinge und Dienste” auch Chancen in den Bereichen Fertigungskontrolle, vorausschauende Instandhaltung sowie Services rund um die Auswertung von Betriebsdaten.

 

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