29.10.2021 – Kategorie: Human Resources

Homeoffice: Wie Unternehmen zukunftsfähige Konzepte entwickeln

Homeoffice

Nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht füllen sich wieder die Büroräume. Ob überhaupt weiterhin im Homeoffice gearbeitet werden darf, hängt derzeit vom Arbeitgeber ab.

Laut aktuellen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg möchte nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland die Möglichkeiten für mobiles Arbeiten längerfristig ausbauen. Auf der anderen Seite planen zehn Prozent der Betriebe, die Möglichkeiten für Homeoffice unter den Stand vor der Pandemie zurückfahren. Nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht am 1. Juli 2021 füllten sich langsam wieder die Büroräume. Ob überhaupt und wie lange weiterhin im Homeoffice gearbeitet werden darf, hängt derzeit vom Wohlwollen und den technischen Voraussetzungen des Arbeitgebers ab.

Homeoffice: Bedarf an digitalen Transformationsprozessen nicht erkannt

Auch wenn die Krise eine Art Chancenkatalysator darstellt, haben viele Unternehmen den Bedarf an digitalen Transformationsprozessen und grundlegenden Veränderungen weiterhin nicht erkannt und noch weniger die Implikationen verstanden. Bei ebenjenem Wandel gilt es unter anderem die Aufmerksamkeit auf die Umsetzung von Verwaltungs- und Arbeitsprozessen zu setzen sowie den Einsatz von cloudbasierten Lösungen zu fokussieren“, ist Andreas Köninger, Vorstand der SinkaCom AG, überzeugt.

Homeoffice: Unternehmen müssen Ausgangslage analysieren

Vor jedem Veränderungsprozess heißt es die Ausgangssituation hinsichtlich verschiedener Faktoren gründlich analysieren. Unternehmensspezifische Merkmale wie interne Prozesse, Mitarbeiter und die aktuelle Infrastruktur stehen ganz oben auf der Checkliste. Das ist eine hervorragende Gelegenheit, die über Jahre hinweg organisch gewachsenen Prozesse kritisch zu hinterfragen und zu entschlacken. Welche Abläufe müssen bearbeitet werden? Für welche Mitarbeiter spielen die anstehenden Veränderungen eine Rolle? Hierbei gilt es nicht zu vergessen, dass die digitale Transformation ohne Beteiligung der Mitarbeiter scheitert. Und welche Potenziale weist die eigene Unternehmensstruktur auf?

„Daraus entstehende Lösungsanforderungen werden im Anschluss dahingehend priorisiert, was benötigt wird und was schon vorhanden ist“, erklärt Andreas Köninger. Ebenjene noch nicht vorhandenen Fähigkeiten müssen aufgebaut werden, wohingegen bei bestehenden Prozessen es im besten Fall nur einer Änderung bedarf. Um das Potenzial technischer Möglichkeiten optimal auszuschöpfen, diskutieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber, wo Homeoffice, Digitalisierung und Co. sinnvoll in das eigene Unternehmen einzubinden sind. Verfügen sie nicht über die benötigten Kompetenzen und Erfahrungen, um solche Transformationen anzustoßen, steht ihnen die Expertise entsprechender Digitalisierungsanbieter zur Verfügung.

Homeoffice SinkaCom
Andreas Köninger ist Vorstandsvorsitzender der SinkaCom AG. (Bild: SinkaCom AG)

Wandel vollziehen: Vom Wissenstransfer bis zur Umsetzung einer Strategie

Auf IT- und Online-Lösungen spezialisierte Dienstleister wie die SinkaCom AG helfen Unternehmen dabei, einen zukunftsfähigen Wandel zu vollziehen – vom Wissenstransfer über die Umsetzung bis hin zur Implementierung unternehmenseigener Strategien, Business- und Kommunikationsinhalte in Systeme, Prozesse und der eigenen Organisation. „Wer nur darauf wartet, dass Veränderungen von allein kommen, verschwendet seine Zeit. Um frühzeitig Erfolge zu sehen, heißt es jetzt anfangen. Es ist eben nicht damit getan, die Eingangspost einzuscannen und damit dann genauso weiterzumachen wie bisher“, sagt Köninger.

Voraussetzungen für Homeoffice und Digitalisierung 4.0

Humankapital, Technologie und die richtige Organisation – dies sind die entscheidenden Säulen, mit denen Homeoffice, Digitalisierung 4.0 und Co. gelingen. Dabei spielt gerade der Faktor Mensch eine wichtige Rolle. Schließlich lässt sich diese Ressource nicht einfach via Mausklick modifizieren. Anders sieht es bei vorherrschenden digitalen Strukturen aus: Passen Unternehmen die technologischen Komponenten agil den Anforderungen an, entstehen wichtige Synergieeffekte, die die Leistung der Angestellten unterstützen.

„Bei der Ausrichtung ebenjener Bestandteile kommt es jedoch häufig zu Missverständnissen und Fehlern. Es hilft den Beteiligten wenig, veraltete Software zu erhalten und lediglich moderne Prozesse bisherigen Strukturen unterzuordnen“, weiß Andreas Köninger. Wer keinerlei IT-Kompetenz im eigenen Haus hat, sollte es sich genau überlegen, diesen technischen Teil ins Unternehmen von außen einzubringen. Bei den meisten mittelständischen Betrieben ist es wirtschaftlich sinnvoller, diese Leistung extern einzukaufen.

Im Zuge der Umsetzung gilt es zu bestimmen, welche Werkzeuge auf dem eigenen Server, im Rechenzentrum oder bei auswärtigen Unternehmen liegen. Zusätzlich muss entschieden werden, welche technischen Integrationen und Automatisierungen über Schnittstellen gelöst werden und wo bewusst manuelle Abläufe erhalten bleiben.

Externe Dienstleister übernehmen Betrieb von Anwendungen

Insbesondere für Unternehmen, die nicht über das nötige Know-how verfügen, finden sich sinnvolle Softwarelösungen in der Cloud oder als Software as a Service. Letzteres beschreibt den Grundsatz digitale Anwendungen von externen Dienstleistern zu betreiben und per Fernzugriff nutzen. Nicht nur lassen sich entsprechende Serviceoptionen einfach mieten, Betriebe können die eigene IT-Verantwortung zudem auslagern. Leistungen, die aus der Cloud kommen, erlauben jedem Mitarbeiter außerdem dort zu arbeiten, wo er eine Verbindung ins Netz hat – sei es in den eigenen vier Wänden, im Büro oder in einem Co-Working-Space.

Unternehmen stehen heute Cloud-basierte Lösungen unter anderem für CRM- oder ERP-Systeme und Telefonanlagen zur Verfügung. Und die eigene Software? Auch hier findet sich die Antwort in der „digitalen Wolke“. Experten machen entsprechende Programme und Apps über private Server zugänglich und legen so den Grundstein für eine erfolgreiche Digitalisierung.

Als spezialisierter Partner im Bereich Digitalisierung von Daseinsvorsorge und Nahversorgungs-Konzepten unterstützt die SinkaCom AG Landkreise, Städte, Gemeinden und Kommunen in der Umsetzung zukunftsfähiger Konzepte. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Onlinehandel bilden die Basis für erfolgreiche Projekte wie „Smart Cities“ und „Smart Regions“. Um einen wirklichen Mehrwert zu bieten, kombiniert die SinkaCom AG Standard- und Individualsoftware und potenziert so auftretende Synergieeffekte. (sg)

Lesen Sie auch: Flexibles Arbeiten: Rückkehr ins Büro spaltet Führungskräfte und Angestellte


Teilen Sie die Meldung „Homeoffice: Wie Unternehmen zukunftsfähige Konzepte entwickeln“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top