Homeoffice: Warum viele Deutsche gerne dauerhaft daheim arbeiten

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Das durch die Covid-19-Krise bedingte Arbeiten im Homeoffice erfreut sich bei den Deutschen immer größerer Beliebtheit. Doch bleibt die Frage, wie sich die Einstellung gegenüber Homeoffice-Vereinbarungen in der Zukunft verändern wird.
Homeoffice

Quelle: stockwerk-fotodesign/shutterstock

  • Die Hälfte der Deutsche würde gerne dauerhaft von zu Hause arbeiten.
  • Neue GoTo-Studie von LogMeIn enthüllt auch die Herausforderungen an Remote Work.
  • Homeoffice in der Corona-Krise erfordert vor allem Organisationstalent.

Covid-19 hat uns gezeigt, dass Homeoffice auch in vielen Branchen möglich ist, das Remote-Arbeiten bislang nicht umgesetzt haben. Doch bleibt die Frage, wie sich die Einstellung gegenüber Home-office-Arrangements in der Zukunft gestalten werden. Laut der neuen GoTo-Studie von LogMeIn mit OnePoll wünscht sich 55 Prozent der Deutschen, permanent im Homeoffice zu arbeiten. Ähnlich sieht das auch in Großbritannien und den USA aus.

Unter normalen Umständen gilt Homeoffice in Unternehmen oft nur als Ausnahmeregelung im Fall von Handwerksarbeiten, ausfallende Kinderbetreuung oder Arztbesuche (21 Prozent der Deutschen). 42 Prozent arbeiten sogar nie von zu Hause. Ein starker Kontrast zur digitalen Arbeitsweise in den USA, denn dort haben nur zwölf Prozent der Befragten eine Anwesenheitspflicht im Büro.

Homeoffice: Vorteile von dauerhafter Remote-Arbeit

Remote Work bietet den Mitarbeitern einige tolle Vorteile. Deutschland (80 Prozent) und Großbritannien (72 Prozent) sind sich dabei einig und setzen die Zeitersparnis auf Rang eins der Vorteile von Remote Work. Denn lange Pendelzeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto fallen weg. Oft stehen die Pendler Minutenlang im Berufsverkehr und kommen nicht pünktlich zur Arbeit oder zum Abendessen nach Hause. Das verlängert ihren Arbeitstag nur unnötig lang, bedauert jeder zweite Deutsche.

Eine bessere Produktivität und allgemeine Zufriedenheit im Homeoffice bestätigen zwar ein Drittel der befragten Deutschen, doch rangieren diese Vorteile eher auf den hinteren Plätzen. Die Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung und flexibler Einteilung der Arbeitszeit spielt dagegen eine wesentlich größere Rolle für deutsche Arbeitskräfte (64 Prozent). Auch haben die Mitarbeiter im Homeoffice mehr Freiheit darüber, wie sie sich kleiden (58 Prozent). In vielen Branchen ist Business-Kleidung mit Anzug oder Kostüm vorgeschrieben. Mit dauerhafter Remote Work sind die Freiheiten beim persönlichen Kleidungsstil wesentlich größer.

Vielfältige Herausforderungen im Homeoffice

Doch mehr Freiheiten und Erleichterung wie Stressreduzierung durch Staus sind nicht die einzigen Auswirkungen auf den Remote-Work-Alltag. Remote-Arbeiter sehen sich auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Deutsche sehen diese vor allem in der Bewältigung der Hausarbeit (47 Prozent) neben ihren täglichen To-Do‘s für den Arbeitgeber, denn Geschirr räumt sich nicht von alleine in die Spülmaschine und der verschüttete Kaffee verschwindet auch nicht durch Zauberhand.

Auch die ständige Erreichbarkeit für die eigenen Kinder kann während der aktuellen Coronavirus-Pandemie eine starke Belastung sein. Schließlich muss hier eine Balance zwischen der Arbeitstätigkeit und der Aufsichtsplicht für den Nachwuchs gefunden werden (13 Prozent).  Eine weitere Herausforderung ist es, den Kontakt zu den Kollegen trotz Remote Work aufrecht zu erhalten. Im örtlich abgeschotteten Heimbüro fehlt oft der alltägliche Austausch mit den Kollegen über die Arbeitstätigkeit hinaus. Ein kurzer gemeinsamer Weg in die Büroküche oder der beiläufige Small-Talk im Gang sind essentiell für das persönliche Wohlbefinden im Job und das kollegiale Zusammengehörigkeitsgefühl.

Einrichtung von internen Firmenchats und Videokonferenzen

Fast jeder zweite Deutschen empfindet es als schwierig, dies auch im Homeoffice aufrecht zu halten, sich regelmäßig mit dem Team auszutauschen (47 Prozent). Abhilfe schaffen hier die Einrichtung von internen Firmenchats und regelmäßigen Videokonferenzen beispielsweise via GoToMeeting. So reißt der Kontakt zu den Kollegen nicht ab. Der Austausch per Video hat darüber hinaus den Vorteil, dass der Austausch nicht nur verbal erfolgt. Denn die visuelle Übertragung der Mitarbeiter sorgt für mehr Nähe zum restlichen Team beziehungsweise stärkt allgemein die Zusammengehörigkeit in dezentralen, verteilten Teams.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Studie GoTo von LogMeIn und OnePoll finden Sie auf dem GoTo-Blog unter: https://www.goto.com/blog/posts/why-remote-work-is-good-for-the-planet-and-your-employees

Lesen Sie auch: Richtiger Umgang mit Engpässen im Onlinehandel

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