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Homeoffice: 5 Tipps für hohe Sicherheit ohne eigene IT-Abteilung

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Homeoffice: 5 Tipps für hohe Sicherheit ohne eigene IT-Abteilung

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Auch nach der Corona-Pandemie könnte Homeoffice bei vielen Unternehmen zum Normalzustand werden. Gastautor Yuriy Yuzifovich von Alibaba Cloud gibt fünf Tipps, wie KMUs auch ohne eigene IT-Abteilung die Sicherheit ihrer IT-Systeme gewährleisten.
Homeoffice Cyber-Resilienz

Quelle: Natali_Mis/Sutterstock

Unternehmen in Deutschland und auf der ganzen Welt haben aufgrund der Coronavirus-Pandemie Homeoffice-Arrangements eingeführt – Konzerne wie Twitter erwägen sogar öffentlich, langfristig daran festzuhalten. Solche multinationalen Unternehmen verfügen über starke IT-Abteilungen, die sich um zusätzliche Sicherheitsanforderungen kümmern, die mit der Arbeit aus der Ferne einhergehen. Die meisten deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen können nicht auf diese Mittel zurückgreifen.

Doch auch wenn Restriktionen nach und nach gelockert werden, Schulen und Büros wieder öffnen, stehen die Chancen gut, dass uns das Arbeiten aus der Ferne erhalten bleibt. Deshalb ist es an der Zeit, dass jedes Unternehmen, das das Arbeiten von zu Hause aus – manchmal über Nacht – ermöglicht hat, seine eigene Einrichtung überprüft, um langfristig sicher zu sein.

1. Homeoffice: Wenn möglich, für die Arbeit keine privaten Geräte nutzen

Die Trennung des Computers für die geschäftliche Nutzung vom Computer für den Privatgebrauch trägt dazu bei, die Geräte für die geschäftliche Nutzung „sauberer“ zu halten, da sie in erster Linie für den Zugriff auf geschäftsbezogene Websites und Anwendungen verwendet werden, die weniger anfällig für Angriffe sind.

2. Remote-Desktop-Funktionalität auf den Geräten der Mitarbeiter deaktivieren

Computer sollten nicht mit einer offenen „Remote-Desktop“-Funktionalität konfiguriert werden, da Hacker sonst ohne das Wissen des Benutzers auf Computer zugreifen können. Ist diese „Remote Desktop“-Funktionalität auf Geschäftsgeräten konfiguriert, ermöglicht sie einem Benutzer, sich mit dem Computer an einem anderen Standort zu verbinden, den Desktop dieses Computers zu sehen und mit ihm zu interagieren, als ob er lokal wäre. Die Gefahr besteht darin, dass nur eine Internetverbindung benötigt wird und keine Benutzeraktion erforderlich ist, wenn eine Schwachstelle oder ein leicht zu erratendes Passwort im RDP (Remote Desktop Protocol) ausgenutzt wird.     

3. Beschränkte Verwendung von Plug-ins auf WordPress

Angesichts von Lockdowns und sozialer Distanzierung kann die Website eines Unternehmens das einzige wirkliche „Gesicht“ gegenüber dem Verbraucher sein. Viele KMU verwenden WordPress als CMS (Content Management Software), um die Websites ihrer Unternehmen zu erstellen und zu pflegen. Aufgrund der starken Nutzung von Plugins bietet WordPress Hackern große Angriffsflächen, was Geschäftsinhabern unnötige Kopfschmerzen bereiten kann. Wie in unserem Alibaba Cloud-Blog erläutert, wird vorgeschlagen, Alibaba Cloud WAF und Alibaba Cloud CloudMonitor oder andere Internet-Sicherheitsdienste hinzuzufügen, und so eine zusätzliche Ebene der Cyber-Sicherheit einzuziehen.

4. Homeoffice: Hybriden Cloud-Ansatz verfolgen

Anstatt sich zwischen einer Vor-Ort-Lösung und einer reinen Cloud-basierten Lösung zu entscheiden, sollten Sie sich für einen hybriden Ansatz entscheiden, um so sicher wie möglich zu sein, uns zugleich die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit Ihrer Lösung gering zu halten. Ein hybrider Ansatz, bei dem menschliche und maschinelle Fähigkeiten miteinander kombiniert werden, kann neue Sicherheitsbedrohungen erkennen und eindämmen und Cloud-zentrierte Maßnahmen zur proaktiven Abwehr gemeinsamer Angriffsvektoren ergreifen.

Mit einem hybriden Cloud-Ansatz können KMU spezifische, oft vertrauliche Informationen lokal speichern und gleichzeitig Rechenleistung effektiv und effizient skalieren, falls es bei Online-Besuchen oder Bestellungen über den Shop zu einem plötzlichen Anstieg kommt (wie z.B. bei einer besonderen Verkaufsaktion).

 5. Homeoffice: Auswahl des Cloud-Providers           

Der gewählte Cloud-Provider sollte folgende technischen Voraussetzungen erfüllen:

  • Plattform-/Hardwaresicherheit: Firmware-Scans, Schutz der GPU-Instanz und mehr
  • Datensicherheit, unter anderem Datenverschlüsselung, Datenwiederherstellung und Encryption Key Management, unter Verwendung von dienstverwalteten und kundenverwalteten Schlüsseln auf Blockspeichergeräten, die von virtuellen Maschinen (VMs) und Datenbanksystemen verwendet werden
  • Account-Sicherheit: Hierzu zählen Identitätsmanagement und Ressourcenzugriffskontrolle, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Single Sign-On (SSO) und Security Token Service (STS)
  • Anwendungssicherheit: Um eine Vielzahl möglicher Angriffe erfolgreich abzuwehren, muss die Sicherheit in jeden Aspekt einer Anwendung eingewoben werden, zum Beispiel Web Application Firewall (WAF); die Fähigkeit, Benutzer während eines DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service) weiterhin zu bedienen (Lastausgleich); Data Loss Prevention (DLP)-Funktionen 

Natürlich sind diese Tipps nur der Anfang – aber sie sollten ein guter Anfang sein, an den sich jedes Unternehmen, auch ohne eigenen „IT-Mann“, halten kann, um das Arbeiten aus der erne zur „neuen Normalität“ zu machen.

Lesen Sie auch: Homeoffice: 3 entscheidende Grundlagen für eine effiziente Kollaboration

Über den Autor: Yuriy Yuzifovich ist Leiter der Security Innovation Labs von Alibaba Cloud.

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