Werbung

Grenzen zwischen Online- und Offline-Shopping verschwinden – das Produkt bestimmt den Kaufort

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Grenzen zwischen Online- und Offline-Shopping verschwinden – das Produkt bestimmt den Kaufort

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Auf dem Sofa per Smartphone bestellen und im Laden abholen, im Supermarkt den digitalen Einkaufszettel zu Rate ziehen und im Internet Koch-Pakete zum Selberkochen nach Hause bestellen: Immer mehr Verbraucher trennen nicht mehr zwischen analogem und digitalem Einkauf. Ob etwas bevorzugt online, offline oder auf beiden Wegen gekauft wird, entscheiden Verbraucher je nach Produkt.

Auf dem Sofa per Smartphone bestellen und im Laden abholen, im Supermarkt den digitalen Einkaufszettel zu Rate ziehen und im Internet Koch-Pakete zum Selberkochen nach Hause bestellen: Immer mehr Verbraucher trennen nicht mehr zwischen analogem und digitalem Einkauf. Ob etwas bevorzugt online, offline oder auf beiden Wegen gekauft wird, entscheiden Verbraucher je nach Produkt.

Reisen (53 Prozent, Europa 67 Prozent), Veranstaltungs-Tickets (50 Prozent, Europa 57 Prozent) und Video-Spiele (50 Prozent, Europa 56 Prozent) werden überwiegend online eingekauft. Das ist das Ergebnis der Studie Connected Commerce von Nielsen, einem globalen Performance-Management-Unternehmen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Darin wurde in 63 Ländern weltweit untersucht, wie die Verbraucher zum Online- und Offline-Kauf stehen, welche Produkte sie auf welchem Kanal kaufen und wie sie sich darüber informieren. Zudem zeigt die Studie, welche digitalen Technologien die Verbraucher beim Einkauf bereits verwenden.

„Die Grenzen zwischen Online- und Offline-Handel verschwimmen zunehmend. Stationäre Geschäfte öffnen sich mehr und mehr für Online-Aktivitäten und werden immer digitaler. Die strikte Trennung zwischen online und offline hat im Denken der meisten Verbraucher ausgedient und sie kaufen immer häufiger übergreifend ein“, erläutert Nina Gemkow, E-Commerce-Expertin und Director Consumer & Shopper bei Nielsen Deutschland (im Bild).

Das Produkt bestimmt den Kaufort – haltbare Produkte als digitaler Türöffner

68 Prozent der Deutschen geben an, dass sie schon mindestens einmal Kleidung im Internet gekauft hätten (Europa 52 Prozent). Auf Platz zwei folgen Bücher, Musik und Schreibwaren mit 66 Prozent (Europa 49 Prozent) und Unterhaltungselektronik mit 48 Prozent (Europa 38 Prozent). Nina Gemkow: „Es fällt auf, dass diese Werte sogar über dem europäischen Durchschnitt liegen. Bei Waren des täglichen Gebrauchs hat sich der Online-Kauf hingegen noch nicht im selben Maß durchgesetzt. Grund dafür ist unter anderem auch die vergleichsweise hohe Geschäftsdichte in Deutschland. Der Anreiz, online zu kaufen, ist für die meisten noch relativ gering, wenn der nächste stationäre Händler direkt nebenan zu finden ist.“

Einige Produkte werden von den Verbrauchern lieber im Geschäft, andere lieber online eingekauft. Die meisten Produkte, die überwiegend im Internet gekauft werden, sind Dienstleistungen und Technikprodukte. Vor Ort im Geschäft kaufen die Deutschen hingegen am häufigsten verpackte Lebensmittel, frische Lebensmittel sowie Wein und Getränke. Alle diese Produkte haben eines gemeinsam: Der Anteil der Verbraucher, der sie überwiegend online einkauft, ist sehr gering. Häufiger wird eine Kombination aus Online- und Offline-Käufen bevorzugt.

„Haltbare Produkte und Dienstleistungen waren so etwas wie die Türöffner für den E-Commerce und sind weiterhin populär. Wir beobachten jedoch, dass auch der Online-Kauf von Lebensmitteln immer beliebter wird und die klassischen Supermärkte sowie Pure Player wie Amazon ihre Aktivitäten verstärken“, so Nina Gemkow.

Digitale Hilfsmittel beim Einkauf

Unabhängig davon, ob die Verbraucher letztendlich offline oder online kaufen, der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln im Einkaufsalltag wird immer vielfältiger. Jeder zehnte Deutsche nutzt bereits Online-Coupons (12 Prozent, Europa 13 Prozent) und fast jeder zweite kann sich vorstellen, dies künftig zu tun (46 Prozent, Europa 60 Prozent). Auch wenn bislang nur fünf Prozent der Deutschen online bestellen, um das Produkt im Geschäft abzuholen (Europa 11 Prozent) können es sich bereits 36 Prozent hierzulande vorstellen (Europa 50 Prozent). Ebenfalls fünf Prozent nutzen Online-Einkaufszettel und fast die Hälfte kann sich dies für die Zukunft vorstellen (41 Prozent, Europa 56 Prozent).

Frische Mahlzeit auf Knopfdruck als Newcomer des digitalen Shoppings

Der Online-Handel bringt zudem auch neue Formen des Lebensmittel-Einkaufs hervor. „Koch-Pakete sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich analoge Themen wie die Auswahl bestimmter Lebensmittel für ein Gericht in die digitale Welt verlagern können. Dadurch entwickeln sich ganz neue Handels- und Geschäftsformen. Die Zutaten werden inklusive Rezept direkt nach Hause geliefert“, so Nina Gemkow. „Restaurant-Lieferdienste und Koch-Pakete treffen den Nerv der Verbraucher, die auf der Suche nach praktischen und individuellen Lösungen sind und nicht nur Zeit sparen, sondern auch am besten zum persönlichen Lebensstil passen. Das geht mittlerweile weit über den klassischen Pizza-Lieferdienst hinaus.“ Bereits jeder zehnte deutsche Verbraucher gibt an (9 Prozent), dass er Koch-Pakete oder Restaurant-Lieferungen online bestellt hat (Europa 19 Prozent).

Den vollständigen internationalen Report können Sie hier kostenfrei anfordern

Länderspezifische Daten erhalten Sie im Nielsen-Store.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

SIEM, also Security Information und Event Management, ist in Deutschland noch weitestgehend unbekannt. Ein solches System überwacht Sicherheitsvorfälle in Echtzeit und schlägt Alarm, bevor Hacker ins Netzwerk gelangen. Gastautor Steffen Kneip von Syncwork erklärt, wie SIEM optimal in die bestehende IT-Landschaft integriert wird.
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Auf dem daten Friedhof

Dark Data: Wirtschaftliche Chancen mit Cloud, KI und BI nutzen.

Mehr erfahren

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.