18.11.2021 – Kategorie: Geschäftsstrategie

Google-Bewertungen: 4 Tipps, wie Unternehmen besser bewertet werden

Google-BewertungenQuelle: ©photomix-company/pixabay.com

Positive Google-Bewertungen im Internet sind sowohl für Kleinunternehmer als auch für Konzerne von enormer Bedeutsamkeit. Schließlich stärken sie das Image eines Unternehmens und tragen zu einer größeren Glaubwürdigkeit bei.

Schätzungsweise 87 Prozent aller Verbraucher bringen Google-Bewertungen ein ähnlich großes Vertrauen entgegen wie persönlichen Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die nachfolgenden Tipps helfen Unternehmen dabei, bessere Bewertungen zu erhalten.

Welche Bedeutung gute Google-Bewertungen bei Suchanfragen haben

Google-Bewertungen wirken sich enorm auf den Rankingfaktor eines Unternehmens aus. Selbst Jungunternehmer sollten nach der Firmengründung Wert auf gute Google-Bewertungen legen. Diese steigern langfristig die Sichtbarkeit – auch auf lokaler Ebene – und sorgen für zahlreiche Webseitenbesucher. Wer auf Rich Snippets vertraut, kann auf Produktebene sogar Sternebewertungen erhalten und damit die Umsätze steigern. Warum die eigene Reputation mit den Bewertungen steht und fällt, liegt auf der Hand: Ein Großteil der Internet-Kunden richtet sich nach aktuellen Bewertungen und beurteilt auf deren Grundlage die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens. Somit sind positive und negative Kundenerfahrungen ein wichtiger Einflussfaktor, um eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen. Folglich gilt es als erstrebenswert, möglichst viele positive und authentische Google-Bewertungen zu erhalten.

Umgekehrt sollten sich Unternehmen nicht zwangsläufig vor negativen Bewertungen fürchten. Unter mehreren Einhundert Bewertungen wird es immer Stimmen geben, die nicht oder nicht ausreichend positiv klingen. Zwar können Unternehmen ihrem Glück hier auf die Sprünge helfen, indem sie Google Bewertungen online kaufen. Doch schlussendlich sollte es auch darum gehen, mit negativen Bewertungen richtig umzugehen.

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Mitunter lohnt es sich, sowohl langjährige-, als auch Neukunden auf die Möglichkeit zum Bewerten aufmerksam zu machen. Dies funktioniert beispielsweise mit besonderen Aktionen wie Visitenkarten, Flyern und Plakaten, aber auch Anreizen wie Gewinnspielen oder saisonalen Aktionen.

Vier erfolgversprechende Tipps für bessere Google-Bewertungen

Ein Schlüssel zum Erfolg bilden gute Bewertungen, die aktuell bleiben und das eigene Unternehmen attraktiv machen. Mithilfe der nachfolgenden Tipps generieren Unternehmen schneller und besser aussagekräftige Google-Bewertungen.

1. Kunden direkt um eine Bewertung bitten

Am Anfang einer jeden Bewertung steht die Geschäftsbeziehung zum Kunden. Sofern diese zufriedenstellend verläuft, ist es sinnvoll, auf direktem Wege nach einer Bewertung zu fragen. Viele Kunden zeigen sich bei einer freundlichen Anfrage allzu gern bereit, ihre positiven Erfahrungen mit anderen zu teilen. Der einfachste Weg, um eine Bewertung anzufragen, bietet die schriftliche E-Mail-Korrespondenz. In diesem Gespräch sollte ein Unternehmen die Kunden persönlich mit Namen ansprechen und die eigene Wertschätzung ausdrücken. Neben der richtigen Formulierung sollte aus dem Text hervorgehen, warum die Google-Bewertungen wichtig sind. Da die wenigsten Kunden gerne suchen, lässt sich direkt ein Link zur eigenen Website bzw. ein benutzerdefinierter Google-Bewertungslink übermitteln.

Tipp: Es kann sich lohnen, mehrmals beim Kunden „nachzufassen“. Das bedeutet, beispielsweise bei Stammkunden gelegentlich nach einer Google-Bewertung zu fragen. Allerdings gilt es dabei, behutsam vorzugehen. Während manche Kunden gerne jeden Kauf bewerten, wollen andere prinzipiell keine Rezensionen verfassen.

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Gute Bewertungen bringen weiter, schlechte aber auch. Unternehmen können diese analysieren und zum Anlass nehmen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern.

2. Zeitgerecht und schnell auf aktuelle Bewertungen antworten

Mit einer Bewertung sind auch vonseiten der Kunden gewisse Erwartungshaltungen verknüpft. Diesen können Unternehmen gerecht werden, indem sie auf die Kundenbedürfnisse eingehen. Im Falle einer Google-Rezension bedeutet dies eine zeitnahe Antwort, die auf ein ordentliches Reputationsmanagement verweist. Zwar sollte die Rückmeldung einladend und freundlich formuliert sein, aber keine standardisierten Floskeln erhalten. Stattdessen lohnt es sich, auf die spezifischen Aspekte der individuellen Erfahrung einzugehen und ein persönliches Feedback zu schreiben. Sofern die Bewertung positiver Natur ist, lassen sich die erfolgversprechenden Punkte in der Antwort verstärken. Bei der Gelegenheit kann es außerdem sinnvoll sein, unaufdringlich auf neue Dienstleistungen oder Produkte zu verweisen.

3. Souverän mit negativen Bewertungen umgehen

Auch hervorragende Serviceleistungen schützen nicht automatisch vor negativen Bewertungen. Wichtig ist, im Fall der Fälle mit diesen richtig umzugehen. Unternehmen erreichen dies, indem sie auch auf negative Aussagen von Kunden zeitnah und souverän reagieren. Die meisten Kunden verfassen eine schlechte Bewertung, weil sie enttäuscht und unzufrieden mit der Serviceleistung sind. Ein Unternehmer tut in diesem Fall gut daran, schnell zu reagieren und zu emotionale Ansprachen zu vermeiden.

Besser ist es, sich zu entschuldigen und die Ursache des Problems zu ergründen. Den meisten Kunden ist schon geholfen, wenn ein offenes Gespräch und eine zeitnahe Lösung angeboten werden. Oftmals lässt sich das Problem bereits mit einer einfachen Antwort klären. Etwa, indem Unternehmen eine Preisminderung oder eine kostenfreie Rückerstattung offerieren. Diese Kulanz vermindert zwar den Gewinn, kann einen unzufriedenen Kunden aber dazu veranlassen, die negative Bewertung zu überdenken.

4. Gegen unzulässige Bewertungen vorgehen

Neben den authentischen, negativen Bewertungen gibt es solche, die rechtlich nicht zulässig sind. Dazu gehören all diejenigen mit Schmähkritiken, übler Nachrede oder Beleidigungen. Auch rufschädigende Inhalte, die Zeugnisse von Rache und Missgunst sind, müssen Unternehmen nicht tatenlos hinnehmen. Stattdessen ist es angebracht, konsequent gegen solche Art der Rechtsverletzung im Internet vorzugehen. Unternehmen erreichen dies, indem sie bei Google die Löschung der Bewertung beantragen.

Dafür ist es zunächst notwendig, einen Screenshot der Bewertung anzufertigen. Anschließend benötigt Google eine Beschreibung der Situation und eine Begründung, warum der Inhalt entfernt werden soll. Im Anschluss prüft ein Mitarbeiter, ob die Bewertung unzulässig ist oder nicht. Dieses Verfahren kann mehrere Tage bis Wochen dauern. Grundsätzlich hat der Antrag dann eine Chance auf Erfolg, wenn die Bewertung eines oder mehrere der folgenden Merkmale erfüllt:

  • Die Bewertung enthält Spam oder wurde gefälscht, sodass die Inhalte nicht mit den Erfahrungen des Kunden übereinstimmen.
  • Bewertungen, die Persönlichkeitsrechte angreifen, sind ebenfalls nicht zulässig.
  • Google geht zudem gegen urheberrechtsverletzende, diskriminierende oder werbliche Bewertungen vor.

Tipp: Unfaire Bewertungen sollten schnellstmöglich entfernt werden, damit das Unternehmen nicht an Vertrauen einbüßt. Mitunter kann es daher sinnvoll sein, wenn sich Betriebe um einen soliden Rechtsbeistand bemühen. Oftmals lässt sich in einem Eilverfahren eine schnellere Löschung bewirken. Auch Schadensersatzansprüche können bei der Plattform unter Umständen geltend gemacht werden. Je schneller die unzulässige Bewertung verschwindet, desto geringer bleiben die negativen Auswirkungen.


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