Werbung

Gefahr von Datenverlust und Schadsoftware steigt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Gefahr von Datenverlust und Schadsoftware steigt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
internet_virus_

Bequem, aber riskant: Laut der aktuellen Umfrage „SMB File Sharing Survey 2012“ von Symantec laden immer mehr Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre Daten auf Online-Speicherdiensten hoch. Dabei nutzen sie meist File-Sharing-Dienste, die ausschließlich für den Privatgebrauch gedacht sind – jenseits jeglicher Kontrollen und Schutzmaßnahmen der IT-Abteilung. Damit wächst die Gefahr, dass Informationen in falsche Hände gelangen.



Kleine und mittelgroße Firmen stehen Cloud-Computing-Technologien häufig offen gegenüber. Dazu zählen auch Online-Speicher- und File-Sharing-Dienste. Angestellte greifen jedoch gerne auf solche Angebote zurück, die für den Einsatz in Unternehmen ungeeignet sind. Denn mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen bieten Kriminellen dort leichtes Spiel. Firmen sollten gewarnt sein: 71 Prozent der KMU, die von einem Cyber-Angriff betroffen waren, haben sich davon nie wieder erholen können. An der Studie „SMB File Sharing Survey 2012“ von Symantec nahmen weltweit Entscheidungsträger aus insgesamt 1.325 KMU (fünf bis 500 Mitarbeiter) teil.



Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick:



  • Mitarbeiter nehmen großen Einfluss auf die Nutzung von File-Sharing-Diensten: Verantwortliche in KMU haben erkannt, dass Mitarbeiter dank File-Sharing produktiver arbeiten. So gaben 74 Prozent der Studienteilnehmer an, File-Sharing-Dienste zu nutzen, weil dadurch deren Produktivität massiv steige. Eine Auffassung, die ansteckt: Rund 61 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Angestellte ihre Kollegen zum Teil sehr stark beeinflussen, wenn es darum geht, derartige Lösungen zu adaptieren – ähnlich wie bei der Nutzung von mobilen Geräten (63 Prozent), PC, Laptops oder Tablet-PCs (64 Prozent) und Social-Media-Kanälen (53 Prozent).

  • Datenverlust und Sicherheitslecks sind die größten Risiken beim File-Sharing: Zahlreiche Studienteilnehmer sind sich der Gefahren dieser Dienste bewusst. Sorgen bereiteten den Befragten neben der Nutzung unautorisierter Lösungen (44 Prozent) auch Schadsoftware (44 Prozent), der Verlust vertraulicher Informationen (43 Prozent), unbefugter Zugriff auf sensible Daten (41 Prozent), Ruf- und Imageschäden (37 Prozent) und der Verstoß gegen interne Richtlinien (34 Prozent). Viele meinen, das Risiko steige mangels klarer Regelung: So gab mehr als ein Fünftel (22 Prozent) an, dass sie keine Leitfäden entwickelt hätten, wie Angestellte auf Daten zugreifen und diese mit anderen teilen dürfen.

  • File-Sharing-Dienste machen KMU verwundbar: Das Verhalten der Mitarbeiter kann die Sicherheitslage verschlechtern. Gefragt, was sie tun, wenn sie eine Datei mit jemandem austauschen wollen, sagte die Hälfte der Umfrageteilnehmer, dass sie ihre IT-Abteilung um Hilfe bäten (51 Prozent). 42 Prozent verlassen sich auf die Empfehlungen von Kunden, Partnern oder Lieferanten, 33 Prozent greifen auf das vorhandene IT-System zurück, aber 27 Prozent setzen kostenfreie File-Sharing-Lösungen ein, die sie zuvor selbst online recherchiert haben.

  • Dateien werden immer größer: Das Volumen intern und extern ausgetauschter Dateien nimmt zu. Vor drei Jahren gaben nur sechs Prozent der Befragten an, dass eine Datei durchschnittlich mehr als ein GByte umfasse. Heute beziffert einer von sieben Befragten (14 Prozent) die aktuelle Durchschnittsgröße auf mehr als ein GByte.

  • Mitarbeiter arbeiten immer dezentraler: Viele Studienteilnehmer meinten, dass die Zahl der Angestellten, die unterwegs oder von zu Hause aus arbeiten, in den vergangenen drei Jahren zugenommen hat. Tendenz steigend: Die Befragten vermuten, dass in einem Jahr ungefähr 37 Prozent aller KMU ihre Mitarbeiter mobil einsetzen. Vor drei Jahren waren es 22 Prozent, heute sind es 32 Prozent. Die Befragten schätzen, dass etwa 32 Prozent der Angestellten von zu Hause aus tätig sein werden. Vor drei Jahren waren es noch 20 Prozent, aktuell sind es 28 Prozent.

 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Vor weniger als einem Jahrzehnt war die Einrichtung eines verteilten Datenbanksystems über mehrere Standorte auf der ganzen Welt hinweg eine beträchtliche Herausforderung. Heute erledigen wir so etwas in nur wenigen Stunden auf unserem Laptop im Café. Alibaba Cloud beispielsweise bietet seit vielen Jahren sein Flaggschiff ApsaraDB an und hat kürzlich mit PolarDB sein neues DBaaS-Produkt auf den Markt gebracht.
Werbung

Top Jobs

Data Visualization App/BI Developer (m/f/d)
Simon-Kucher & Partners, Germany/Bonn or Cologne
› weitere Top Jobs
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Cyber Defense: Wie Unternehmen Hackerangriffe erfolgreich abwehren

Cyber Defense

Mehr erfahren

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.