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Gefährlicher DDoS-Trend: Attacken aus dem Internet der Dinge

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Im vierten Quartal des Jahres 2016 haben sich DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) deutlich weiterentwickelt. Die Angriffsmethoden werden immer anspruchsvoller und das Internet of Things (IoT, Internet der Dinge) bietet Cyberkriminellen neue – oft unzureichend geschützte – Geräte, über die sie Botnetz-basierte DDoS-Angriffe durchführen können. Diese Erkenntnisse gehen aus dem aktuellen DDoS-Report von Kaspersky Lab hervor.

Cyber-Attacke

Im vierten Quartal des Jahres 2016 haben sich DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) deutlich weiterentwickelt. Die Angriffsmethoden werden immer anspruchsvoller und das Internet of Things (IoT, Internet der Dinge) bietet Cyberkriminellen neue – oft unzureichend geschützte – Geräte, über die sie Botnetz-basierte DDoS-Angriffe durchführen können. Diese Erkenntnisse gehen aus dem aktuellen DDoS-Report von Kaspersky Lab hervor.

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres verzeichnete das DDoS Intelligence System von Kaspersky Lab in 80 Ländern weltweit DDoS-Attacken, die über Botnetze durchgeführt wurden – im vorherigen Quartal waren noch 67 Länder betroffen. Deutschland liegt sowohl hinsichtlich der Verteilung der DDoS-Attacken nach Ländern als auch, was die einzelnen Zielobjekte betrifft, im weltweiten Vergleich unter den Top 10. Der größte Anteil der weltweit von Kaspersky Lab gemessenen DDoS-Attacken zielte im vierten Quartal 2016 auf China ab – vor den USA und Südkorea.

Die längste DDoS-Attacke im vierten Quartal dauerte 292 Stunden (12,2 Tage) an und stellte damit den Rekord für die langwierigste DDoS-Attacke im Jahr 2016 dar. Zudem wurde der Negativrekord für die meisten DDoS-Attacken pro Tag mit 1.915 am 5. November 2016 gemessen.

DDoS-Attacken über das Internet der Dinge

DDoS-Angriffe hatten im vierten Quartal 2016 unterschiedlichste und zum Teil sehr prominente Organisationen im Visier, vom Domain-Name-System (DNS) des Unternehmens Dyn über die Deutsche Telekom bis zu einigen der größten Banken Russlands. Ein neuer Trend, dem auch diese Unternehmen zum Opfer fielen, sind DDoS-Attacken, die über Botnetze bestehend aus kompromittierten IoT-Geräten durchgeführt werden – wie beispielsweise das Mirai-Botnetz.

Die Experten von Kaspersky Lab gehen davon aus, dass es im Jahr 2017 vermehrt zu DDoS-Attacken über IoT-Botnetze kommen wird. Der Grund: „IoT-Botnetze sind sehr wirksam. Zudem sehen wir immer mehr unzureichend geschützte und somit botanfällige IoT-Geräte. Erfolgreiche Angriffe über ein IoT-Botnetz wie Mirai gelten unter Cyberkriminellen zudem als Vorbild für weitere Botnetze, die aus IoT-Geräten geschaffen werden“, so Kirill Ilganaev, Leiter der Abteilung Kaspersky DDoS Protection bei Kaspersky Lab.

Application-Layer-Attacken und Verschlüsselung erschweren DDoS-Erkennung

Auch gab es im vierten Quartal 2016 vermehrt so genannte Application-Layer-Attacken – beispielsweise des Typs ‚WordPress Pingback‘. Application-Layer-Attacken stellen eine weitaus größere Herausforderung dar, weil sie die Aktivitäten eines realen Nutzers imitieren und weil sie häufiger Verschlüsselungsmethoden [7] einsetzen. Verschlüsselung steigert die Effektivität von DDoS-Angriffen um ein Vielfaches, weil die Erkennung durch die nötige Entschlüsselung erschwert wird.

Detaillierte Informationen zur Lösung Kaspersky DDoS Protection finden Sie hier.

Den Kaspersky DDoS Intelligence Report steht hier zur Verfügung.

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