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Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick – sie alle setzen auf eine neue Form kooperativer Forschung: die „Fraunhofer Enterprise Labs“. Gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer IML arbeiten Mitarbeiter aus den Unternehmen vor Ort an konkreten Innovationen. Am 27. Juni wurden nun die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet.
Eröffnung des Enterprise Lab Center.

Im neuen Enterprise Lab Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML beziehen die Think Tanks der angewandten Logistikforschung einen eigenen neuen Gebäudeteil. Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat die Räumlichkeiten am 27. Juni 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung eröffnet.

Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick – sie alle setzen auf eine neue Form kooperativer Forschung: die „Fraunhofer Enterprise Labs“. Gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer IML arbeiten Mitarbeiter aus den Unternehmen vor Ort an konkreten Innovationen. Am 27. Juni wurden nun die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet.

Die Zukunft der Forschung

„Das neue Enterprise Lab Center ist die Zukunft der Forschung. Die Kombination aus Coworking Spaces, hochmoderner technischer Ausstattung und enger Form der Zusammenarbeit erschließt eine ganz neue Dimension der interdisziplinären Forschung und Entwicklung zwischen Unternehmen und dem Fraunhofer IML. Ohne die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen wäre das nicht möglich gewesen“, unterstreicht Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Eröffnung des Enterprise Lab Center.

 

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung machte sich NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ein Bild vom neuen Enterprise Lab Center. „Dieses Zentrum bildet einen Meilenstein in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Es bedeutet eine große Chance, nicht nur für die Logistik, sondern auch für die gesamte Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Hier werden viele Ideen aus der Digitalisierung und Industrie 4.0 konkret zur technologischen Umsetzung gebracht, so dass am Ende Mensch und Umwelt davon profitieren“, so Schulze.

Schneller und effizienter forschen

Die Forschungsschwerpunkte im Enterprise Lab Center reichen von innovativer Logistik-Hardware über Software und Big Data bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Im Gegensatz zur heute üblichen Projektforschung lässt es sich in einem Enterprise Lab deutlich schneller und effizienter forschen, denn Lab-Forschung ist auf Dauer angelegt und beruht auf einem mindestens dreijährigen Vertrag zwischen den Unternehmen und der Fraunhofer-Gesellschaft. Gemeinsamer Grundgedanke ist es, neue, agile und interdisziplinäre Formen kooperativer Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Ein großer Vorteil der Labs sind die kurzen Dienstwege sowohl zwischen Wirtschaft und Forschung als auch zwischen Arbeitsplatz und moderner Infrastruktur“, erläutert ten Hompel. So können im neuen Lab Center Prototypen für Produkte wie beispielsweise Mikro-SMD-Schaltungen mit Bauteilgrößen bis hinunter zu 0,1 mm in kürzester Zeit direkt vor Ort entwickelt, gebaut und sogar in Kleinserien gefertigt werden. 

Möglich macht das die Verschmelzung der umfangreichen Fertigungskapazitäten des Fraunhofer IML mit dem Enterprise Lab Center an einem Ort: von der Mechanik über die Elektronik bis hin zur Steuerungstechnik. Selbst die mechanische Werkstatt des Dordmunder Instituts ist über einen Aufzug mit dem Lab Center verbunden.

435 Quadratmeter Coworking Space

Durch den Umbau einer bestehenden Versuchsfläche und den Einzug in zwei neue Etagen hat das Fraunhofer IML 435 m2 Coworking Space mit fast 50 Arbeitsplätzen für das Enterprise Lab Center geschaffen. Die Umbaukosten wurden von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen, die Einrichtung vom Fraunhofer IML; die technische Ausstattung wurde mit insgesamt 700.000 Euro vom Land NRW gefördert.

Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Forschung

„Die Schnelllebigkeit des technologischen Wandels erfordert es, Forschungsschwerpunkte flexibel an aktuelle Ergebnisse und Erkenntnisse anzupassen. Das Konzept der Enterprise Labs mit seiner Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Forschung ermöglicht uns genau diese Weiterentwicklung über ein eher statisches Projektdenken hinaus“, erklärt Prof. Dr. Michael Henke, ebenfalls Institutsleiter am Fraunhofer IML und Moderator der Podiumsdiskussion bei der Eröffnungsfeier.

Seit 2013 haben sich die Unternehmen Sick AG, Würth Industrie Service, DB Schenker AG und zuletzt die BMW Group für ein „Fraunhofer Enterprise Lab“ entschieden. Darüber hinaus engagiert sich die Audi AG in ähnlicher Form mit dem „Audi Logistics Lab“ und einer dazugehörigen Stiftungsprofessur von Prof. Dr. Boris Otto an der Technischen Universität Dortmund.

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