Lösung für Netzwerk- und Kommunikation: Effizienz steigern

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ERCO, einer der marktführenden Anbieter in der Beleuchtungsbranche, hat sich auf die Lichttechnik sowie auf Hardware und Software für die architektonische Beleuchtung spezialisiert. Die Entwurfs- und Entwicklungskapazitäten und die technologische Kompetenz des Unternehmens, besonders in Bezug auf die LED-Optoelektronik, haben es zu einem weltweiten Wegbereiter auf den Gebieten der Lichtlenkung und -steuerung sowohl für Innen- als auch Außenbereiche gemacht. Neben seinem Stammhaus in Lüdenscheid hat ERCO rund 60 Zweigniederlassungen, Filialen und Büros in den wichtigsten Märkten der Welt, einschließlich den USA, China, dem Nahen Osten und Südamerika.
Als Teil der anhaltenden Bemühungen, die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern an allen Standorten zu verbessern sowie Anbietern und Kunden bestmöglichen Service zu bieten, hat ERCO im Jahr 2012 ein wesentliches Upgrade seines Netzkerns in Angriff genommen. Das Upgrade umfasste den Austausch veralteter Komponenten durch neuere, effizientere Netz­elemente, die die FTTD-Funktionen (Glasfaser-Konnektivität bis zum Desktop) des Unternehmens integrieren konnten, sowie den Ausbau des Netzes, um ein zweites Rechenzentrum einzubeziehen.

Probleme und Herausforderungen

ERCO hat sich als weltweit tätiger Lichthersteller positioniert, der innovative Beleuchtungslösungen für jede nur erdenkliche architektonische Beleuchtungsaufgabe entwirft, produziert und anbietet. ERCO versteht Licht als die vierte Dimension der Architektur und bietet Beleuchtungstools für eine effektive Lichtgestaltung, die auf seinen Kernkompetenzen in der Lichttechnik und LED-Optoelektronik beruhen.

ERCO-Stammhaus in Lüdenscheid.

ERCO-Stammhaus in Lüdenscheid. Bild: Alexander Ring, © ERCO

Als Wegbereiter auf dem Gebiet der Lichttechnik hat ERCO-Beleuchtungslösungen für architektonische Meisterwerke geliefert, unter anderem für den Berliner Reichstag, die National Portrait Gallery in London, die Flagship-Stores von Diesel Jeans, Dolce & Gabbana und National Geographic. Seine Beleuchtungstools sind auf den Flughäfen von Malaga, Dubai, Montevideo und London-Stansted ebenso installiert wie in Universitäten, Kirchen, Hotels, auf Messeständen, in Schaufenstern, Verwaltungsgebäuden, Parks und Privathäusern auf der ganzen Welt.

ERCO betreut seine vielfältigen Kunden über ein weltweites Netzwerk intensiv geschulter ERCO-Lichtberater in 60 Zweigniederlassungen, Filialen und Büros. Der Beratungs- und Kundenservice wird von zwei Rechenzentren am deutschen Stammhaus in Lüdenscheid erbracht. Das veraltete Kommunikationsnetz war nicht mehr in der Lage, diese Aktivitäten angemessen zu unterstützen.

„Es war offensichtlich, dass unser bestehendes Netz weder effizient noch zuverlässig genug für die Zukunft war. Wir konnten einfach nicht länger damit arbeiten, da es unsere Geschäftstätigkeiten nicht unterstützen konnte“, erklärt Oliver Heid, Leiter der IT-Abteilung von ERCO. „Das Netz verfügte nicht über genügend Kapazität, um den täglich anfallenden Sprach- und Datenverkehr zu handhaben. Wir hatten Probleme mit der Zuverlässigkeit, da sowohl die Kapazität als auch die Transformationsrate zu niedrig waren. Außerdem beobachteten wir häufig, wie sich im Netz Verkehrsschleifen bildeten, die keinen Sinn ergaben und die die Stabilität und Funktionalität des gesamten Netzes beeinflussten.“


„Zudem bediente das Netz nur ein Rechenzentrum“, fügt Salvatore Francavilla, System-Administrator für Infrastruktur bei ERCO, hinzu. „Wir konnten das Netz nicht kostengünstig auf das zweite Rechenzentrum erweitern und auch keine redundante Verbindung zwischen den beiden Rechenzentren erstellen. Auf der Arbeitsplatzebene verfügten wir über FTTD, allerdings konnten wir die Funktionen der Glasfaser mit dem damals installierten Netzkern nicht nutzen. Das bedeutete, dass wir weder IP-basierte Anwendungen hinzufügen konnten noch Funktionen, die die Effizienz und Produktivität der Mitarbeiter verbessern würden. Infolgedessen benötigten wir ein neues Kernnetz, das die Glasfaserverbindung am Arbeitsplatz unterstützen und über Ports mit hoher Dichte verfügen würde, die die IP-basierten Funktionen, beispielsweise VoIP, unterstützten.“

Kinderärztliche Praxis in Hamburg. Bild: Frieder Blickle, © ERCO

Kinderärztliche Praxis in Hamburg Bild: Frieder Blickle, © ERCO

Zusätzlich zu den Herausforderungen in Sachen Kapazität, Zuverlässigkeit und Funktionalität war das alte Netz nicht in der Lage, die Remote-Verbindungen der ERCO-Zweigniederlassungen kostengünstig zu unterstützen. Manche verwendeten Multi Protocol Label Switching (MPLS) oder Mietleitungen, während andere das Virtual Private Network (VPN) benutzten. Beide Optionen waren teuer, ineffizient und unzuverlässig. Zudem konnte ERCO den Netzzugriff nicht auf Lieferanten und Kunden ausweiten, die sich im Stammhaus aufhielten.

Eine integrierte Lösung

Um den Kommunikationszielen von ERCO gerecht zu werden, schlug Alcatel-Lucent Enterprise eine einzelne, integrierte Lösung vor, die ein vollständig redundantes Netz für beide Rechenzentren bieten, die Probleme mit der Zuverlässigkeit beheben, den sicheren Fernzugriff durch alle Zweigniederlassungen unterstützen und die Grundlage für erweiterte, IP-basierte Telefoniefunktionen am Arbeitsplatz schaffen konnte.

„Unser erstes Ziel bestand darin, die Netzkomponenten zu implementieren und sicherzustellen, dass das System ordnungsgemäß in unseren Rechenzentren funktionieren und uns die effiziente und zuverlässige Kommunikation bieten würde, die wir für alle Büros und Standorte unserer Organisation erwarteten“, erklärt Francavilla. „Diese Zuverlässigkeit und Effizienz fanden wir im Alcatel-Lucent OmniPCX Enterprise Communication Server, der uns die Stabilität lieferte, mit der wir die unternehmensweite Kommunikation, die Kundenkontakte und die Mitarbeiterproduktivität erheblich verbessern konnten.“

Überzeugende Vorteile

Die jederzeit verfügbaren, hochqualitativen Verbindungen, die ERCO für alle Standorte benötigt, werden durch den 40G-fähigen Alcatel-Lucent OmniSwitch 6900 Core, die stapelbaren OmniSwitch 6450 Gigabit LAN Switches und die stapelbaren OmniSwitch 6850E LAN Switches ermöglicht. Diese Switches versorgen ERCO mit der zuverlässigen, hochleistungsfähigen In­frastruktur, die konvergente daten- und IP-basierte Verbindungen in Echtzeit in beiden Rechenzentren und am Arbeitsplatz unterstützt.

Das drahtlose Netz, das dieses Netzwerk im ERCO-Stammhaus ergänzt, setzt sich aus dem Alcatel-Lucent OmniAccess 6000 WLAN Switch und den Alcatel-Lucent OmniAccess AP105 ­Accesspoints zusammen. Gemeinsam bieten diese Netzelemente den Mitarbeitern und Gästen von ERCO von jedem Büro und jedem Konferenzraum sofortigen Zugriff auf eine vollwertige WLAN-Verbindung.

„Das gesamte Netz ist jetzt transparenter und lässt sich durch das Alcatel-Lucent OmniVista 2500 Network Management System effektiver verwalten“, erläutert Oliver Heid und fügt hinzu „Früher konnten wir das Netz und den Verkehr nur als eine Klasse sehen. Das erschwerte die Fehlerbehebung und Verwaltung. Jetzt haben wir jederzeit vollständige Übersicht über die einzelnen Elemente und den gesamten Verkehr. Wir können unser Netz in mehrere virtuelle Local Area Networks (VLANs) unterteilen. Dadurch fällt es uns leichter, den gesamten Verkehr zu verwalten, Probleme zu lokalisieren und sie zu beheben, bevor sie sich auf unseren Betrieb auswirken.“ Für Heid stellt das Kommunikationsnetz einen zentralen Bestandteil des Unternehmens dar: „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Netz in der Lage ist, das Niveau und den Umfang unserer Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und mit den Kunden zu unterstützen. Die neue Infrastruktur wird in Phasen bereitgestellt und die erste Phase hat sich bereits als solide Grundlage für weitere Implementierungen erwiesen.“

Autor: Salvatore Francavilla ist System-Administrator für Infrastruktur bei ERCO.

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