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Ergebnis der AIIM-Studie: Unternehmen kümmern sich zu wenig um ihre Prozesse

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Ergebnis der AIIM-Studie: Unternehmen kümmern sich zu wenig um ihre Prozesse

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Der internationale Anwender-Fachverband AIIM hat eine neue Studie zum Business Process Management erstellt. Danach bestätigen zwar 87 % der befragten Unternehmen, dass ein Prozess nur dann optimierbar ist, wenn zuvor dessen Grenzen und Umfang definiert sowie ein Verantwortlicher (Prozesseigner) bestimmt wurde. Im Widerspruch dazu steht, dass sie trotzdem über keinen Unternehmensbereich verfügen, der von durchgängig modellierten Prozessen geprägt ist. „Prozesse sind das Herz jeder funktionierenden Organisation, unabhängig davon, ob sie dokumentiert oder undokumentiert sind, manuell oder automatisiert ablaufen, optimiert oder nicht“, stellt Carl Frappaolo, AIIM Vice President, fest. „Die Ausbreitung der Process Excellence vom Produktionsbereich in die Welt der ‚Wissensarbeiter‘ über alle Branchen hinweg war eine lange, mühsame Reise, die einige erst noch unternehmen müssen.“ Für die neue Studie wurden im August 2008 über 300 Unternehmen durch die AIIM befragt. Dabei stellten die Experten unter anderem fest, dass 57 % der Unternehmen über keine speziell für BPM-Initiativen zuständige Gruppe verfügen. Wenn doch, dann ist deren Berichtsstruktur verteilt auf die IT-Abteilung (vorrangig), sowie auf jeden aus der Finanzabteilung, aus dem operativen Geschäft und auch sonst fast jede vorstellbare Abteilung.

Erstaunlich ist, dass es in 90 % der befragten Organisationen keinen Chief Process Officer (CPO) gibt, obwohl die Einsicht in den Nutzen und die Notwendigkeit eines CPOs bereits vor einigen Jahren erfolgte. Unter anderem wurde vor sechs Jahren das renommierte Buch „Business Process Management: The Third Wave“ der BPM-Experten Howard Smith und Peter Fingar veröffentlicht, das die Vorteile eines CPOs ausführlich diskutiert. Diese Erkenntnisse scheinen sich aber in der Praxis nicht in der erhofften Breite durchzusetzen, so dass nur wenige Unternehmen über eine solche Position auf Entscheider-Ebene verfügen.

48 % der Befragten platzieren ihre Organisation auf Ebene 1 des Business Process Maturity Model (d.h., das Unternehmen verfügt über keine konsistenten Verfahren und das Management agiert reaktiv. Wenig bis keine BPM-Strategie, Prozessänderungen finden bestenfalls ad hoc statt), während nur 3 % auf Ebene 5 angesiedelt werden (Optimierung der Process Excellence und Re-Engineering ist vollständig in die Organisation integriert. Schwerpunkt liegt jetzt auf der kontinuierlichen, proaktiven Verbesserung der Prozesse und der Minimierung von Diskrepanzen zwischen Zielen und Fähigkeiten).

„BPM ist durchaus kein Buch mit sieben Siegeln, von den Vorteilen effizient gesteuerter und kontrollierter Geschäftsprozesse können Unternehmen jeglicher Größ;e profitieren“, fasst Hanns Köhler-Krüner, Director Global Education Services EMEA der AIIM Europe, zusammen. „Wir bieten Unternehmen, die weitergehende Fragen hierzu haben oder sich intern weiterentwickeln wollen, beispielsweise auch BPM-Schulungen an, die zum AIIM Practitioner-, Specialist- oder Master-Abschluss führen.“ Das BPM-Programm der AIIM Europe vermittelt strategische und praktische Kenntnisse für die Erstellung von Geschäftsszenarien, die Prozess/Informations-Steuerung, Geschäftsanalyse, über BPM-Architekturen und -Technologien sowie die Rolle des Enterprise Content Managements innerhalb von Geschäftsprozessen. Ausführliche Informationen über das AIIM BPM-Programm sind unter www.aiim.org/education/BPM-program.asp verfügbar.

Verfügbarkeit der Studie

Die vollständige Studie der AIIM Market IQ zum Business Process Management kann unter http://www.aiim.org/ResourceCenter/Research/MarketIQ/Article.aspx?ID=35044 angefordert werden.

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