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Emerson Network Power: wichtige Trends für Rechenzentren 2016

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Emerson Network Power: wichtige Trends für Rechenzentren 2016

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Emerson Network Power, Anbieter kritischer Infrastruktur für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnologie, hat fünf wichtige Trends ausgemacht, die im kommenden Jahr für Rechenzentren von Bedeutung sein werden.
Emerson Network Power: Rechenzentren umfassen heute tausende Geräte, die verschiedene Sprachen sprechen. Dadurch entstehen Lücken zwischen Systemen, die ein ganzheitliches Management erschweren.

Emerson Network Power, Anbieter kritischer Infrastruktur für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnologie, hat fünf wichtige Trends ausgemacht, die im kommenden Jahr für Rechenzentren von Bedeutung sein werden.

„Wir beobachten nach wie vor, dass viele Unternehmen bei langfristigen IT-Investitionen aufgrund der konjunkturellen Schwankungen noch zögerlich sind. Gleichzeitig erleben wir in den Rechenzentren rasante Veränderungen“, erklärt Lal Karsanbhai, President von Emerson Network Power für Europa, den Nahen Osten und Afrika. „Unsere Branche bringt ständig neue Innovationen hervor und führt neue Technologien in den Markt ein –  dieser Trend wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen.“

Folgende fünf Trends für den Rechenzentrumsbereich werden 2016 entscheidend sein:

1. Cloud-Dienste werden zunehmend komplexer

Die meisten Unternehmen nutzen inzwischen bis zu einem gewissen Grad die Cloud. Die Entwicklung von SaaS hin zu echten Hybridumgebungen, in denen Cloud-Dienste für mehr Flexibilität eingesetzt werden, setzt sich damit fort, dass immer mehr Unternehmen auf eine bimodale Architektur umsteigen. Doch dies führt nicht etwa zu einer Stabilisierung der Cloud, sondern könnte sie sogar noch verkomplizieren. Aus der kürzlich von Jonathan Koomey aus Stanford und Jon Taylor von der Anthesis Group durchgeführten Untersuchung zur Serverauslastung geht hervor, dass im Jahresverlauf immer noch nur durchschnittlich 5 bis 15 Prozent der Rechenleistung der Server von Unternehmensrechenzentren abgerufen werden.

Außerdem gelten 30 Prozent aller physischen Server als „komatös“, was bedeutet, dass sie für mindestens sechs Monate überhaupt keine Rechnerdienste erbracht haben. Der Zwang zur Identifizierung und Eliminierung solcher komatösen Server wird immer stärker und ist ein entscheidender Schritt für ein erfolgreiches Management des Energieverbrauchs. Gleichzeitig wird aber auch zunehmend das Potenzial erkannt, das in der Einbeziehung ungenutzter Rechenzentrumskapazität in ein verteiltes Cloud-Computing-Modell auf Shared-Services-Basis liegt: Unternehmensrechenzentren könnten so ihre überschüssigen Kapazitäten auf dem freien Markt anbieten.

2. Architektur wird wichtiger als Technologie

Rechenzentrumstechnologie spielt hinsichtlich der Gewährleistung von Effizienz und Verfügbarkeit eine wichtige Rolle. Doch steht im Fokus der Betreiber von Rechenzentren inzwischen weniger die Technologie als vielmehr die Architektur, in der diese Technologien eingesetzt werden. „Unsere Kunden erwarten von uns die Entwicklung einer maßgeschneiderten Architektur, die genau zu ihren konkreten Bedürfnissen und zu ihrem Umfeld passt. Sie interessieren sich nicht mehr automatisch für die traditionelle Stromversorgungsarchitektur, sondern sind sich der Tatsache bewusst, dass ein System, das präzise auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist, ihnen langfristige Vorteile bei erhöhter Verfügbarkeit, Effizienz und Kosteneinsparungen bieten kann“, so Franco Costa, Vice President und General Manager des Geschäftsbereiches Power Systems von Emerson Network Power in EMEA.

3. Rechenzentren finden eine gemeinsame Sprache

Das Internet der Dinge (IoT) wird die Architektur künftiger Rechenzentren nicht nur im Hinblick auf die größeren Datenmengen beeinflussen, die es zu verarbeiten gilt, sondern es wird auch das Management der Rechenzentren verändern – und die zweite Veränderung wird früher kommen als die erste. Die Rechenzentren von heute bestehen aus Tausenden von Geräten, die in den unterschiedlichsten Sprachen kommunizieren, wozu unter anderem  IPMI, SNMP und Mod Bus zählen. So entstehen Lücken zwischen den Systemen – und damit Grenzen für ein ganzheitliches Management. Diese Grenzen werden abgebaut, je mehr sich Redfish durchsetzt.

Redfish ist eine gemeinsam von Emerson Network Power, Intel, Dell und HP entwickelte Open-Systems-Spezifikation für das Management von Rechenzentren und Systemen, die zur Vernetzung verschiedener Rechenzentrumssysteme beiträgt und neue Maßstäbe bei Transparenz, Steuerungsmöglichkeit und Automatisierung setzt. Der Einsatz dieser Spezifikation wird auch zur Verankerung von Best Practices für eine effektive Nutzung des IoT in anderen Anwendungen führen.

4. Die gesellschaftliche Verantwortung wird spürbar

Spätestens seit 2007 geht es in der Branche um Effizienz, doch lag dabei der Schwerpunkt zumeist auf finanziellen Aspekten. Angesichts neuer Initiativen, wie etwa der EU-Energieeffizienzrichtlinie – mit einer Reihe verpflichtender Maßnahmen, mit denen die bis 2020 angestrebte 20-prozentige Energieeinsparung erreicht werden soll – richten bereits einige Unternehmen ihr Augenmerk verstärkt auf Nachhaltigkeit als auf Effizienz und betrachten ihre Rechenzentren aus dem Blickpunkt der gesellschaftlichen Verantwortung.

Der Betrieb von Rechenzentren – einschließlich ihres CO2-Ausstoßes, der Nutzung alternativer Energiequellen und der Entsorgung von Altgeräten – ist mittlerweile ein Thema in den Grundsatzpapieren zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. Dadurch wächst der Druck, in diesen Bereichen Fortschritte zu erzielen. Die Auswirkungen dieses Trends werden nicht auf lokale Technologieentscheidungen begrenzt bleiben. Ein in dieser Hinsicht aussagekräftigesReporting muss sowohl das vollständige Ökosystem von Rechenzentren berücksichtigen, als auch Colocation und Cloud-Anbieter. Je mehr sich diese Praxis durchsetzt, desto mehr wird die Nachhaltigkeit zu einem ebenso unverzichtbaren Attribut leistungsfähiger Rechenzentren.

5. Das Rechenzentrum in der Nachbarschaft wird kommen

Das rasante Wachstum bei der Nutzung digitaler Inhalte und der Datenerfassung stellt das zentralisierte Rechenzentrumsmodell vor Herausforderungen. Große Rechenzentren werden zwar weiterhin den Löwenanteil der Computing-Leistung erbringen; sie werden jedoch zunehmend von so genannten Edge Facilities unterstützt, also von Rechenzentren in der Nachbarschaft, die Inhalte mit niedriger Latenz sowie Anwendungen für Benutzer verfügbar machen oder Datenverarbeitung und Logik für IoT-Netzwerke liefern. Je mehr sich diese Mikro-Rechenzentren, die als Satelliten für eine zentrale Einrichtung fungieren, auf Firmengeländen und in hochverdichteten Siedlungsräumen ausbreiten, desto mehr wird ihr Erfolg von der Nutzung standardisierter, intelligenter Systeme abhängen, die sich remote verwalten lassen.

„Faktoren wie Nachhaltigkeit und Geschwindigkeit werden sich im gesamten Jahr 2016 auf den Rechenzentrumsmarkt auswirken“, sagt Lal Karsanbhai und ergänzt: „2016 werden wir
auch erleben, dass zunehmend mehr Unternehmen erkennen, wie positiv sich Investitionen in neue Ausrüstung auf ihre wirtschaftliche Gesamtleistung auswirken können, etwa durch verbesserte Dateneinblicke und die Fähigkeit, ihren Kunden einen besseren Service anzubieten.“ (sg

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