Werbung
Werbung

E-Commerce in Russland

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

E-Commerce in Russland

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Der russische E-Commerce-Markt bleibt auf Wachstumskurs und bietet Online-Händlern enormes Potenzial – trotz der Schwierigkeiten der russischen Wirtschaft: Immerhin ist der Umsatz im Jahr 2016 auf 26 Milliarden US-Dollar gestiegen, was einem Wachstum von mehr als 20 Prozent entspricht.

Die Zahl der Russen, die das Internet nutzen, ist seit 2010 von 37 auf heute 70 Prozent gestiegen. Im gleichen Tempo ist auch der E-Commerce-Markt gewachsen. Laut der Untersuchung „E-Commerce Warehousing & Fulfillment in Russia“, die von der Beratungsagentur East-West Digital News mit Unterstützung von dem E-Commerce- und Logistikdienstleister Arvato und weiteren Partnern durchgeführt wurde, wurden 2016 rund 195 Millionen Pakete verschickt, was einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dabei hat sich vor allem der grenzüberschreitende Online-Handel als Zugpferd erwiesen. Hier wurden im vergangenen Jahr mehr als vier Milliarden US-Dollar umgesetzt, wobei der Großteil des Umsatzes auf chinesische Händler entfällt. Der größte Profiteur war dabei Alibabas B2C-Marktplatz AliExpress.ru, namhafte Player sind aber auch westliche Anbieter wie Amazon, Asos und Next. Aber nicht nur die vielen kleinen Pakete aus China haben das grenzüberschreitende Volumen getrieben. Auch die Warenströme aus Westeuropa und den USA bleiben signifikant und wachsen, was Gewicht und Wert anbelangt.

Nachholbedarf bei Fulfillment-Services

Auch wenn die Voraussetzungen für Marktteilnehmer, in Russland mit einem eigenen Online-Shop mit lokalem Lager und lokaler Präsenz zu agieren, aktuell als günstig einstuft werden, ist eine Unternehmensgründung vor Ort immer noch mit etlichen Herausforderungen verbunden. Zwar verfügt knapp die Hälfte der russischen Online-Händler mittlerweile über eine eigene Logistikinfrastruktur. Trotzdem besteht speziell im Fulfillment-Bereich noch großer Nachholbedarf.

 

Autor: Michael Pötschke ist seit 1997 als Geschäftsführer für Arvato Bertelsmann in Russland tätig und ein erfahrener Supply-Chain-Experte für lokale und grenzübergreifende Logistiklösungen.  Arvato Russland betreibt vier Distributionszentren im Großraum Moskau und bietet neben Logistikdienstleistungen auch E-Commerce, Payment, Customer Service und Loyalty-Programme sowie Aftersales-Lösungen für den russischen Markt an.

 

So werden grundlegende Leistungen wie die Bearbeitung von Retouren in vielen Regionen außerhalb der Ballungsräume bislang noch gar nicht angeboten. Auch für den sicheren und schnellen Großgeräte- und Möbelversand, das sogenannte Zwei-Mann-Handling, können viele Online-Händler ihren Kunden momentan noch keine akzeptable Lösung anbieten. Doch auch bei einfacheren Produkten wie Mode und Kosmetik kommt es immer wieder zu unerwarteten Problemen bei vielen kleineren lokalen Dienstleistern. Dies ist unter anderem auf das niedrige Niveau der logistischen Prozesse zurückzuführen, in der Standards ein Fremdwort sind und zahlreiche Leistungen noch manuell erbracht werden.

Outsourcing spart Kosten

Da auch die russischen Kunden immer höhere Anforderungen an den Online-Handel stellen, sollte an Professionalität nicht gespart werden. Spezialisierte Outsourcing- und Fulfillment-Partner wie Arvato in Russland bieten mit ihrer Erfahrung eine nicht zu unterschätzende Option, wenn es darum geht, erfolgreich den russischen Markt zu erschließen. Denn eigene Standorte in Eigenregie aufzubauen, neue Mitarbeiter einzustellen und sämtliche Prozesse und Serviceangebote selbst an den russischen Markt anzupassen, ist und bleibt eine große Herausforderung für viele Unternehmen. Arvato ist mittlerweile seit 20 Jahren im russischen Markt aktiv und betreibt drei große Distributionszentren mit entsprechenden Lager- und Fulfillment-Kapazitäten im Großraum Moskau. Zu den Kunden von Arvato zählen unter anderem Yves Rocher, La Redoute, Microsoft, Shopping Live (HSE24), Shell, Bosch und DeAgostini.

 

(jm)

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Auch wenn der Hype um Blockchain seinen Höhepunkt überschritten hat, bietet die Technologie enormes Potenzial für den künftigen Einsatz im Umfeld des Internet of Things (IoT) und in vernetzten Produktionsumgebungen. Ob Blockchains hierfür besser geeignet sind als die bewährte Public Key Infrastructure (PKI), erklärt Andreas Philipp von PrimeKey.
Werbung

Top Jobs

Data Visualization App/BI Developer (m/f/d)
Simon-Kucher & Partners, Germany/Bonn or Cologne
› weitere Top Jobs
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Aus alt mach‘ IIoT

Fabrik 4.0 – den Maschinenpark digital vernetzen

Mehr erfahren

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.