E-Commerce führt digitale Transformation zum Erfolg

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Laut einer aktuellen Studie betrachten 87 Prozent der Unternehmen E-Commerce als wesentlichen Baustein ihrer digitalen Transformation. Als Hauptgründe wurden vor allem eine stärkere Kundennähe und das Erschließen neuer Märkte genannt. Die Studie zeigt zum Teil große Unterschiede innerhalb der DACH-Region, insbesondere was den aktuellen Stand der digitalen Transformation betrifft.

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Laut einer aktuellen Studie betrachten 87 Prozent der Unternehmen E-Commerce als wesentlichen Baustein ihrer digitalen Transformation. Als Hauptgründe wurden vor allem eine stärkere Kundennähe und das Erschließen neuer Märkte genannt. Die Studie zeigt zum Teil große Unterschiede innerhalb der DACH-Region, insbesondere was den aktuellen Stand der digitalen Transformation betrifft.

Rund die Hälfte der 559 weltweit befragten B2B-Organisationen setzt derzeit digitale Transformationsprojekte um. Das zeigt die neue Studie „Digitale Transformation & E-Commerce Report 2018/19“, die von dem Marktforschungsunternehmen Sapio im Auftrag von Sana Commerce durchgeführt wurde. Die Unternehmen versprechen sich durch die Nutzung von E-Commerce in erster Linie mehr Effizienz im operativen Geschäft und die Fähigkeit, flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können. Um diese Ziele zu erreichen, gewinnt der Einsatz von E-Commerce-Lösungen für sie zunehmend an Bedeutung.

Die Anzahl derjenigen Unternehmen, die durch E-Commerce ihre digitale Transformation unterstützen möchten, ist in einem Jahr von 73 auf 87 Prozent deutlich gestiegen. Der Studie zufolge betrachten 53 Prozent der Befragten E-Commerce vor allem deshalb als wichtigen Baustein ihrer digitalen Transformation, weil sie dadurch die veränderten Erwartungen und Bedürfnisse ihrer Kunden besser erfüllen können. Für 52 Prozent steht die Chance im Vordergrund, neue Märkte zu erschließen.

Österreich ist Vorreiter, Schweiz Schlusslicht

Ähnliche Zahlen zeigen sich auch für die DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz), allerdings sind teilweise deutliche regionale Unterschiede zu beobachten. So bestätigten 52 Prozent der befragten B2B-Organisationen in DACH, aktuell an der Umsetzung von Projekten zur digitalen Transformation zu arbeiten und liegen damit sogar leicht über dem globalen Mittelwert von 51 Prozent. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch, dass österreichische Unternehmen mit einem Anteil von 57 Prozent weltweit sogar die Spitzenposition einnehmen, gefolgt von Deutschland mit 55 Prozent. Schlusslicht im internationalen Vergleich ist dagegen die Schweiz mit lediglich 39 Prozent.

Auch bei den Zielsetzungen der digitalen Transformation unterscheiden sich die Unternehmen in DACH: Während in Deutschland – analog zum weltweiten Durchschnitt – für 56 Prozent die Effizienzsteigerung des operativen Geschäfts und des Vertriebs im Vordergrund steht, ist dieser Grund für 64 Prozent der Unternehmen in Österreich von Bedeutung. In der Schweiz spielt hingegen die Effizienz mit 33 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Dort hat die Fähigkeit, sich an ein verändertes Marktumfeld anzupassen, mit 56 Prozent die höchste Priorität (in DACH 43 Prozent).

Herausforderungen für die digitale Transformation

Es gibt eine ganze Reihe von Herausforderungen, die den Erfolg von digitalen Transformationsprojekten bedrohen. 31 Prozent der befragten Unternehmen in DACH nannte das Thema Cybersecurity als größte Herausforderung. Für 26 Prozent ist die Verarbeitung der entstehenden Datenmengen ein Thema, das gelöst werden muss. Auch der innere Widerstand gegenüber Veränderungen in der eigenen Organisation (31 Prozent in DACH) und veraltete Bestandstechnologie (26 Prozent in DACH) kann den Erfolg von Projekten beeinträchtigen.

Das Thema Sicherheit wird im Kontext der digitalen Transformation in der DACH-Region unterschiedlich beurteilt: Während in Deutschland für 33 Prozent der Befragten Sicherheitsaspekte ganz oben auf der Liste potenzieller Gefährdungen steht, betrachten dies 44 Prozent in der Schweiz als die mit Abstand wichtigste Herausforderung. Demgegenüber halten lediglich neun Prozent der Unternehmen in Österreich die Sicherheit für bedeutsam – der mit Abstand niedrigste Wert im internationalen Vergleich. Dagegen betrachten 45 Prozent isoliert agierende Fachbereiche im Unternehmen als wichtigstes Hindernis bei der Umsetzung digitaler Transformationsprojekte.

Mehrheit betreibt eigenen Webshop

Derzeit verfügen 72 Prozent der befragten Unternehmen in DACH über einen eigenen Webshop, elf Prozent befinden sich noch in der Implementierungsphase. Auch hier zeigen sich signifikante regionale Unterschiede: Während in Deutschland mit 78 Prozent überdurchschnittlich viele Unternehmen einen Onlineshop betreiben und damit im internationalen Vergleich auf Platz zwei rangieren, belegen Österreich und die Schweiz mit 62 Prozent beziehungsweise 65 Prozent die hintersten Plätze. Allerdings gaben immerhin 16 Prozent der Schweizer und 18 Prozent der österreichischen Unternehmen an, sich derzeit in der Implementierungsphase zu befinden.

Über die E-Commerce-Studie

Die Umfrage unter B2B-Unternehmen in Europa, den USA sowie Australien/Neuseeland wurde von dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen Sapio im Auftrag von Sana Commerce durchgeführt. Das Panel umfasste Industrien wie Lebensmittel und Getränke, Automobil, Baugewerbe, Gesundheitswesen/Medizinbedarf, Elektronik, Mode und Bekleidung, Haushaltswaren und Möbel, Maschinen und Geräte oder Verpackungsindustrie. Weltweit wurden für die Studie 559 B2B-Unternehmen befragt, davon 159 aus der DACH-Region, was einem Anteil von 29 Prozent entspricht. (sg)

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