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Digitalisierung: Zwei von drei Beschäftigten für bessere Weiterbildung wechselbereit

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Digitalisierung: Zwei von drei Beschäftigten für bessere Weiterbildung wechselbereit

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„Wer sich nicht lebenslang weiterbildet, wird abgehängt“ – das haben viele deutsche Beschäftigte verinnerlicht. 94 Prozent der Befragten stimmen in einer Umfrage von EY der Aussage zu. Unternehmen sollten die Lernwilligen ernst nehmen, um sie nicht zu verlieren und für sich zu gewinnen.
Digitalisierung

Quelle: GettyImages

  • Viele deutsche Beschäftigte wünschen sich ein erweitertes Weiterbildungsangebot in ihrem Unternehmen, um der Digitalisierung und den sich ändernden Jobanforderungen besser gerecht zu werden.
  • 70 Prozent der Befragten einer aktuellen EY-Studie sind für bessere Weiterbildungsmöglichkeiten bereit, den Job zu wechseln.
  • Unternehmen sollten durch eine strukturierte Personalentwicklung Unsicherheiten bei den Beschäftigten beseitigen und die hohe Lernbereitschaft wertschätzen.

Wie fit sind Deutschlands Angestellte bei der Digitalisierung? Dieser Frage ging das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY umfassend nach. An der Studie nahmen letztes Jahr 1.000 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen teil: Finanz- und Automobilwirtschaft, Transport und Logistik sowie Maschinenbau und IT. Die Ergebnisse bestätigen den wachsenden Druck auf die Beschäftigten, aber auch ihre hohe Motivation sich weiterzuentwickeln.

Digitalisierung: Wunsch nach besserem Lernangebot

Drei Viertel der Angestellten empfinden die vorhandenen Weiterbildungsmöglichkeiten als ausbaufähig. Sie wünschen sich ein erweitertes Angebot. Besonders in der Transport- und Logistikbranche ist Nachholbedarf gefordert: 64 Prozent berichten, dass Weiterbildung nur vereinzelt oder praktisch gar nicht möglich sei.

Gleichzeitig spüren die Beschäftigten den digitalen Wandel im Berufsleben: Für drei von vier Mitarbeitenden hat sich durch die Digitalisierung die eigene Tätigkeit verändert und sie erwarten, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzt. In der Finanzbranche gilt das sogar für 80 Prozent.

Unsicherheit über künftige Anforderungen

Die Veränderungen haben den Joballtag der meisten erreicht und sie möchten dem gerecht werden. Doch für viele ist nicht klar, wie das gelingen soll: Ein Fünftel der Beschäftigten ist sich unsicher, welche Fähigkeiten langfristig benötigt werden und wie sie diese entwickeln können. Konkrete Vorstellungen, wie sich die eigene Karriere durch die Digitalisierung verändern wird, haben nur wenige. Am ehesten können sich dies IT-Angestellte (38 Prozent) vorstellen. Im Maschinenbau sind es mit rund 25 Prozent noch weniger.

Bei der Digitalisierung sind die Unternehmen gefordert

Unternehmen sollten die Unsicherheiten durch eine strukturierte und transparente Personalentwicklung beseitigen. Diese Leitfragen können helfen: Welche Fähigkeiten werden gebraucht? Was können die Beschäftigten bereits? Die anschließende zielgerichtete Investition in das Weiterbildungsangebot lohnt gleich dreifach: Sie bewahrt vor dem Verlust engagierter Fachkräfte, denn 70 Prozent der Befragten sind bereit, für bessere Weiterbildung den Job zu wechseln. Und die Bildungsinvestition macht sowohl die Angestellten als auch das Unternehmen digital fit.

EY – der Partner für Personalentwicklung und Digitalisierung

EY ist eines der großen deutschen Prüfungs- und Beratungsunternehmen und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Personalentwicklung und Digitalisierung. Und so unterstützt das Unternehmen seine Kunden auch bei der Personalweiterbildung in der digitalen Transformation. Wer sich dafür interessiert, findet bei EY vielfältige Karrieremöglichkeiten im Digital- und IT-Bereich. (sg)

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