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Digitalisierung: Das sind die größten Einstiegshürden für Unternehmen

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Digitalisierung: Das sind die größten Einstiegshürden für Unternehmen

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Google, Amazon und Apple haben es vorgemacht: Die Digitalisierung von Betrieben und Wertschöpfungsketten ist das Geschäftsmodell der Zukunft. Dennoch geht die digitale Transformation in vielen Unternehmen nicht immer so zügig voran. Wie sich die größten Hürden überspringen lassen.
Budgetplanung Digitalisierung Digitale Transformation

Quelle: PopTika/Shutterstock

Zeitaufwändige interne Betriebsabläufe zentral über ein digitales Interface steuern oder automatisieren, den gesamten Beschaffungsprozess ohne Papierkram abwickeln oder Maschinenparks in einem einzigen Programm und bei Bedarf mobil verwalten: So soll die Zukunft aussehen, wenn es nach den deutschen Unternehmen geht. Tatsächlich ist diese Form der Digitalisierung bereits heute zum Greifen nahe. Denn was für viele wie ein Science Fiction klingen mag, lässt sich durch moderne Business-Software wie SAP in die Tat umsetzen.

Zögerliches Vorgehen bei der Digitalisierung

Wie die Corona-Pandemie noch einmal gezeigt hat, sind solche Maßnahmen gerade jetzt nötiger denn je, um Betriebe komplett aus dem Home-Office zu organisieren und im internationalen Wettbewerb nicht zurückzufallen. Und doch klagt die Mehrheit der deutschen Konzerne und KMUs weiterhin über ein stockendes Vorangehen der internen Digitalisierungsprozesse.
„Tatsächlich liegen die Hürden für den digitalen Transformationsprozess an anderer Stelle”, erklärt Michael Seebacher, Partner und Geschäftsführer bei CNT Management Consulting. „Was es für eine gelungene Implementierung braucht, ist nicht nur die Software. Einen mindestens genauso hohen Stellenwert haben zum Beispiel interne IT-Kompetenzen sowie das unternehmerische Know-how für eine gelungene Kosten-Nutzen Rechnung. Der Mut zu Veränderungen ist ein ebenso wichtiger Treiber.“

Wo anfangen bei der Digitalisierung

So vielversprechend die Digitalisierung von Unternehmensprozessen theoretisch klingt, der Teufel steckt im Detail. Denn welche spezifischen Maßnahmen für ein Unternehmen angebracht sind und in welchem Umfang sie umgesetzt werden sollten, ist eine schwierige Kosten-Nutzen-Rechnung, mit der Manager und Abteilungsleiter sich oft vergeblich herumschlagen. „KPIs und Roadmaps für etwas zu erstellen, von dem man selber nur begrenztes Know-how hat, ist ein schwieriges Unterfangen“, sagt Seebacher. Es empfiehlt sich auch, zuerst einen Schritt zurück zu machen, um das große Ganze zu sehen und die Verbesserungspotentiale zu erkennen, bevor man die großen Schritte vorwärts Richtung Digitalisierung macht. Sind die Optimierungspotentiale korrekt beziffert, lassen sich individuelle Maßnahmen und deren Umfang sehr viel einfacher bestimmen.

Vorteile des Transformationsprozesses kommunizieren

Bei Digitalisierungsprojekten geht es oft um weit mehr, als nur die Einrichtung eines neuen E-Mail Servers. Besonders Projekte mit großem Optimierungspotential betreffen weitreichende Unternehmensprozesse und müssen abteilungsübergreifend umgesetzt werden. Doch wenn Altbewährtes plötzlich durch digitales Neues ersetzt werden soll, stoßen Unternehmen manchmal auf Widerstand in den eigenen Reihen.

„Digitalisierung kann einschneidende Veränderungen mit sich bringen. Davor schrecken manche Verantwortliche zurück, vor allem, wenn ihnen der Nutzen des Transformationsprozesses nicht klar von der Unternehmensführung kommuniziert wurde”, erklärt Seebacher, dessen Unternehmen großen Erfolg mit der Umsetzung von Top-Down Prozessen in Zusammenarbeit mit Vorständen und Führungskräften hat. Um einen reibungslosen Übergang zu garantieren, sollten daher gemeinsam mit der Unternehmensspitze vorab Changeprozesse geplant, definiert und kommuniziert werden. In weiterer Folge müssen solch weittragende Veränderungen von allen mitgetragen und verteidigt werden.

Wenn Digitalisierung zu einer Frage der Zuständigkeiten

Mitunter das größte Problem bei digitalen Transformationsprozessen liegt in der Frage der Zuständigkeit. Viele Unternehmen haben keine eigene IT-Abteilung und delegieren Aufgaben aus dem Digitalbereich stattdessen an die betreffenden Arbeitsgruppen. Bei größeren Projekten mit hohen Anforderungen kann dies allerdings schnell zu Kapazitätsproblemen führen. Denn selbst wenn es eine interne IT-Abteilung gibt, ist diese mit den Anforderungen eines raumgreifenden Digitalisierungsvorhabens oftmals überlastet.

CNT Digitalisierung
Michael Seebacher ist Geschäftsführer bei CNT Management Consulting.

„Bei vielen Unternehmen, die Startschwierigkeiten mit der digitalen Transformation haben, werden die Aufgaben immer wieder im Kreis delegiert“, erklärt Seebacher. Um einem Erliegen des Änderungsprozesses entgegenzusteuern, übernehmen externe Berater die Systemimplementierung und führen innerhalb des Projektrahmens Mitarbeiter gezielt an das System und den neuen Prozess heran. Auf diese Art und Weise spart sich das Unternehmen die kostenaufwändige Weiterbildung seiner IT-Spezialisten für einzelne Projekte. Außerdem begleiten Beratungshäuser wie die CNT ganzheitliche Projekte – angefangen bei der Projekt- und Workshop-Planung, über die Implementierung bis hin zum Training und Unterstützung nach der digitalen Umstellung. Davon profitieren sowohl das gesamte Unternehmen als auch jeder einzelne Mitarbeiter.

Die CNT Management Consulting GmbH ist ein mehrfach ausgezeichnetes internationales Beratungshaus mit dem Schwerpunkt Digitalisierung. Seit über 20 Jahren unterstützt CNT Unternehmen unterschiedlicher Branche bei der Entwicklung und Implementierung von SAP-Lösungen. (sg)

Lesen Sie auch: Digitalisierung in der Corona-Pandemie: Nicht alle Unternehmen können mithalten

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