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Digitale Transformation: 80 Prozent europäischer Unternehmen vor „digitalem Stillstand

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Digitale Transformation: 80 Prozent europäischer Unternehmen vor „digitalem Stillstand

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Moderne Finanz- und HR-Systeme sind für den Erfolg der digitalen Transformation in Unternehmen nicht zu unterschätzen. Eine neue Studie allerdings kommt zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Befragten es für schwer oder gar nicht möglich halten, bestehende Finanz- und HR-Systeme an die neuen Anforderungen anzupassen. 

Digitale Transformation

Moderne Finanz- und HR-Systeme sind für den Erfolg der digitalen Transformation in Unternehmen nicht zu unterschätzen. Eine neue Studie allerdings kommt zu dem Ergebnis, dass 74 Prozent der Befragten es für schwer oder gar nicht möglich halten, bestehende Finanz- und HR-Systeme an die neuen Anforderungen anzupassen. 

Workday, Anbieter von Cloud-Anwendungen für das Finanz- und Personalwesen, hat die Ergebnisse einer neuen europaweiten Studie mit dem Titel „Digital Leaders: Transforming Your Business“ vorgestellt.

Zwischen Erwartungen und Anforderungen

Die vom Research- und Beratungsunternehmen IDC durchgeführte Studie belegt, dass in vielen Unternehmen ein wachsender „Digital Disconnect“ entsteht zwischen den Erwartungen und Anforderungen der für die Digitalisierung verantwortlichen Führungskräfte und den Möglichkeiten der Unternehmenssoftware, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Die meisten betrachten ihre Finanz- und HR-Systeme lediglich als „ausreichend“ für die heutigen Geschäftsanforderungen und vermissen die Flexibilität und den nötigen Entwicklungsstand, um ein umfängliches Digitalisierungsmandat abbilden zu können, das von vielen CEOs gefordert wird.

IDC befragte im Auftrag von Workday für die Studie 400 für die Digitalisierung in ihren Unternehmen verantwortliche Führungskräfte aus Europa, darunter aus Frankreich, Deutschland, Holland, Schweden und England. Die Umfrage konzentriert sich auf die Gründe für den von IDC genannten „digitalen Stillstand“ in Zusammenhang mit den im Finanz- und HR-Bereich derzeit verwendeten IT Systemen, sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Unternehmenssoftware. Denn inzwischen haben die Unternehmen die Experimentier- und Testphase der digitalen Transformation beendet und versuchen nun, ihre Digitalisierungsstrategien operativ umzusetzen und ins laufende Geschäft zu integrieren.

Kritische Faktoren

Die „Digital Leaders“ Studie identifiziert die folgenden Faktoren als kritisch, mit denen sich die für die Digitalisierung verantwortlichen Führungskräfte in Deutschland konfrontiert sehen: 

  • 76 Prozent können neue digitale Lösungen nicht oder nur aufwendig in bestehende Finanz- und HR-Systeme integrieren
  • 75 Prozent beklagen den hohen Aufwand, Echtzeit-Prognosen oder Dashboards zu erhalten oder können dies erst gar nicht
  • 74 Prozent halten es für schwer oder gar nicht möglich, bestehende Finanz- und HR-Systeme an die neuen Anforderungen anzupassen 

Überraschenderweise schneidet damit Deutschland in diesen drei Bereichen im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern immer noch besser ab.

Weitere Ergebnisse

Die Studie fand zudem heraus, dass: 

  • 57 Prozent der Führungskräfte in Europa überzeugt sind, dass wichtige Business-Systeme erneuert werden müssen, um die digitale Unternehmensstrategie umsetzen zu können.
  • Nur 19 bzw. 10 Prozent der Befragten sehen ihre Finanz- und HR-Systeme als state of the art an: 40 Prozent finden sie „halbwegs modern“ und im Finanzbereich stufen 37 Prozent und im HR-Bereich 43 Prozent ihre Systeme als „ausreichend“ ein.
  • Auf die Frage, welche kritischen Anforderungen Core-Business-Systeme zur Unterstützung der Digitalisierungsstrategie erfüllen sollten, nannten die Befragten die folgenden fünf Kriterien:
  1. 46 Prozent beurteilten Sicherheit und Auditierbarkeit als kritische Faktoren für Finanz- und HR-Systeme
  2. 37 Prozent sahen in einer einfachen und intuitiven Bedienung ein entscheidendes Kriterium
  3. 34 Prozent sind sich sicher, dass kontinuierliche Planung und Forecasting hohe Bedeutung haben
  4. 31 Prozent erwarten konfigurierbare und transparente Reporting-Funktionen
  5. 29 Prozent wünschen sich fundierte Einblicke in Finanz- und Personendaten zu digitalen Transformationsprojekten

Was getan werden muss

Als Teil des Whitepapers hat IDC eine Reihe von Unternehmen untersucht, die als Best in Class in der digitalen Transformation in Europa gelten. Als Resultat schlägt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen drei Bereiche für Finanzen, Personal und IT vor, um in diesen gemeinsam mit den Digital Leaders herauszuarbeiten, was getan werden muss, damit der potenzielle „Digital Disconnect“ auf lange Sicht nicht zum Tragen kommt:

  • Aufbau eines digitalen Dream-Teams, das die Bereiche Finanzen, IT, Personal und weitere Bereiche des Unternehmens abdeckt: 73 Prozent der digitalen Führungskräfte dieser Unternehmen sind aktiv im Gespräch mit den Leitern des Personal- und Finanzwesens über die digitale Transformation beteiligt.
  • Unterstützung neuer Geschäftsmodelle durch Finanz- und Personalabteilung: 76 Prozent hielten dies für sehr oder überaus wichtig. Es besteht die Auffassung, dass dafür die Fähigkeit zur dynamischen Neukonfiguration von Finanz- und Personalsystemen entscheidend ist.
  • Modernisierung von Finanz- und Personalbereich: Best-in-Class-Unternehmen investieren in erheblichem Umfang in Finanz- und HR-Systeme. Tatsächlich investieren 88 Prozent dieser Unternehmen in fortschrittliche Finanz- und 86 Prozent in moderne HR-Systeme, um die digitale Transformation zu unterstützen.

Die Zeit ist jetzt

 „Die Zeit für einen grundlegenden Wandel ist genau jetzt“, unterstreicht Christoph Kull, Regional Vice President DACH bei Workday. „Digitale Strategien werden aktuell ausgerollt, denn zukunftsorientierte CEOs erkennen, dass die digitale Transformation geschäftskritisch ist, wenn sie weiter bestehen und wachsen wollen. Technologie spielt eine tragende Rolle in diesem Wandel – der sich aber nicht ausschließlich auf neue Produkte und Services oder eine bessere Nutzererfahrung beschränken sollte. Im Zuge dieses Wandels muss sich das ganze Unternehmen anpassen und modernisieren. Und dies muss die Bereiche Finanzen und Personal einschließen –  andernfalls können die nötige Agilität, Flexibilität sowie Erkenntnisse, die zum Erfolg in modernen Geschäftszweigen führen, nicht erreicht werden.“

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Methodik: Das gesamte Whitepaper von ICD diskutiert zudem den geschäftlichen Einfluss von „State-of-the-Art“-Systemen im Finanz- und HR-Bereich mit AstraZeneca, BlaBlaCar, Puma Energy und Club Med. Die Schlüsselerkentnisse sind in mehreren Fallstudien dargestellt. 

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