Die Zeichen der Zeit erkennen

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Eine Frage vorab: Wann haben Sie sich das letzte Mal die Zeit genommen und sämtliche Abkürzungen, neue englische Fachbegriffe, die Ihnen im Alltag um die Ohren schwirren und sämtliche Technologien, die Sie fast schon gezwungen werden zu nutzen, zu ergründen und zu verstehen? Ein Kommentar von Thomas Uhlemann, Security Specialist bei der ESET Deutschland GmbH.

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Eine Frage vorab: Wann haben Sie sich das letzte Mal die Zeit genommen und sämtliche Abkürzungen, neue englische Fachbegriffe, die Ihnen im Alltag um die Ohren schwirren und sämtliche Technologien, die Sie fast schon gezwungen werden zu nutzen, zu ergründen und zu verstehen? Sie überlegen – immer noch? Keine Angst, Sie sind nicht allein. Das Informationszeitalter bringt – überspitzt formuliert – täglich etwas Neues auf den Markt. Dazu kommen hochgelobte Trendthemen, die uns in schöner Regelmäßigkeit über einen gewissen Zeitraum begleiten.

Aktuell denke ich da an „Big Data“, „Datability“, „Internet der Dinge“, „ECM“ oder auch „BYOD“ (Sie erinnern sich?) und vieles mehr. Die technologische Entwicklung ist unaufhaltsam, die Datenmengen wachsen stetig an und sollen möglichst überall auf der Welt verfügbar sein – genauso wie die Menschen, die mit ihnen arbeiten müssen. Die wirtschaftlichen Interessen wollen gewahrt werden und das Angebot an Technologien zur Umsetzung der (geschickt geweckten) Interessen ist schier unbegrenzt. Das einzig Limitierte scheint die Zeit zu sein – die Zeit, mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten, die Zeit sich weiterzubilden, die Zeit, Projekte zur Umsetzung vernünftig zu planen.

Dass moderne Verfahren, beispielsweise eine Mehr- oder Zwei-Faktor-Authentifizierung, das Passwort-Hacking nahezu nutzlos machen, haben die meisten zum Glück verstanden. Auf die Frage hin, ob es denn auch schon implementiert wurde, bekomme ich jedoch oft die Antwort: „Na dafür fehlt uns aber die Zeit – wir müssen hier schließlich arbeiten!“ oder auch ganz beliebt: „Da seh‘ ich keinen ROI!“

Die Zeit ist für alle gleich – 24 Stunden pro Tag. Für Sie, wie auch für Cyberkriminelle, für die Sie entweder der dickste Fisch von allen oder wenigstens einer von vielen sind, die das Netz voll machen. Der Wert der Zeit kann jedoch variieren: Sind Ihnen die wenigen Stunden pro Monat zur Weiterbildung und Planung genauso viel wert wie die vielen Stunden „Aufräumarbeit“ nach einem Crash oder Cyberangriff – nicht zu sprechen von den Wochen, Monaten und Jahren an Reputationsverlust?

Nehmen Sie sich die Zeit – wenigstens, um über die letzte Frage nachzudenken… (sg)

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